Amgen GmbH

Amgen steigert den Gewinn pro Aktie im ersten Quartal um 14 Prozent auf $ 0,32 /weltweite Produktumsätze wachsen um 14 Prozent uuf $ 909 Millionen
Prognosen für die gesamten Produktumsätze für 2002 werden angehoben

    München (ots) - AMGEN (NASDAQ:AMGN) gab jetzt das Ergebnis für das
erste Quartal 2002 bekannt.
    
    Verglichen mit dem ersten Quartal 2001 stiegen die weltweiten
Produktumsätze um um 14 Prozent von $ 798 Millionen im Jahr 2001 auf
$ 909 Millionen im Jahr 2002. Der Gewinn pro Aktie (EPS = earnings
per share) betrug im ersten Quartal $ 0,32. Verglichen mit den $ 0,28
im ersten Quartal 2001 entspricht dies einem Anstieg um 14 Prozent.
    
    "Mit der kürzlichen Zulassung von NEULASTA(R) (Pegfilgrastim) in
den USA hat AMGEN innerhalb der letzten sechs Monate drei neue
Produkte in den Markt eingeführt", sagte Kevin Sharer, Chairman und
CEO von AMGEN. "Das sind aufregende Zeiten für AMGEN und wir freuen
uns über diese signifikanten Fortschritte, die wir gemacht haben, um
unsere Produkte den Patientinnen und Patienten schnellstmöglich
zugänglich zu machen", fügte Sharer hinzu.
    
    Forschung und Entwicklung
    
    Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung betrugen $ 203
Millionen und fielen damit um zwei Prozent geringer aus als im ersten
Quartal des Jahres 2001. Das ist auf geringere externe Kosten
zurückzuführen.
    
    Aufgrund der geplanten Akquisition von Immunex beschloß AMGEN,
einige bevorstehende Investitionen zunächst zurückzustellen, da mit
der Übernahme von Immunex auch deren Forschungs- und
Entwicklungsinfrastruktur mit übernommen wird. AMGEN erwartet jedoch,
dass die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in der zweiten
Jahreshälfte, sobald die Immunex Transaktion abgeschlossen sein wird,
signifikant ansteigen werden.
    
    Die Verkaufs-, Verwaltungs- und allgemeinen Betriebskosten lagen
bei $ 246 Millionen und stiegen damit, verglichen mit dem Vorjahr, um
25 Prozent. Das ist auf die verstärkte Unterstützung neuer Produkte
und neuer Produkteinführungen zurückzuführen.
    
    AMGEN profitierte im vergangenen Quartal von einem geringeren
Steuersatz. Dieser lag bei 31 Prozent und damit um drei Prozent
niedriger als im ersten Quartal des Jahres 2001 (34 Prozent). Dies
steht in Zusammenhang mit Struktur- und Effektivitätsveränderungen
der Produktionsstätten in Puerto Rico und zum Teil auch mit
Veränderungen der Marketing- und Vertriebsstrukturen in den USA. Für
das Gesamtjahr 2002 erwartet AMGEN, dass der Steuersatz bei 31
Prozent liegen wird. In diese Überlegungen sind jedoch die
Auswirkungen der Akquisition von Immunex noch nicht mit einbezogen.
Diese werden den fälligen Steuersatz über das Jahr 2002 hinaus
reduzieren.
    
    Im vergangenen Quartal gab AMGEN festverzinsliche
Wertpapieranleihen im Wert von $ 2,8 Milliarden aus und kaufte mit
dem Erlös 11,3 Millionen Aktien im Wert von $ 650 Millionen zurück.
Insgesamt wurden im ersten Quartal 2002 etwa 12,5 Millionen Aktien im
Wert von $ 715 Millionen zurückgekauft. Die restlichen Einnahmen aus
den festverzinslichen Wertpapieranleihen werden für unterschiedliche
Zwecke wie z.B. Akquisitionen und weitere Aktienrückkäufe verwendet
werden.
    
    Produktumsätze
    
    Die kombinierten Produktumsätze aus EPOGEN(r) (Epoetin alfa) und
ARANESP(R) (Darbepoetin alfa), dem neuen Anämie-Therapeutikum von
AMGEN, beliefen sich im ersten Quartal auf $ 551 Millionen. Das
entspricht einem zehnprozentigen Anstieg gegenüber einem Umsatz von $
503 Millionen mit EPOGEN(R) allein im ersten Quartal des Jahres 2001.
Die weltweiten Umsätze für ARANESP(R) lagen im ersten Quartal 2002
bei $ 39 Millionen. AMGEN glaubt, dass die EPOGEN(R)-Umsätze des
Jahres 2002 weiter steigen werden durch den prognostizierten fünf-
bis sechsprozentigen Zuwachs bei der Anzahl von Dialysepatienten und
durch einen inflationsbedingten Anstieg der Preise. AMGEN rechnet mit
einem Zuwachs der kombinierten Produktumsätze von EPOGEN(R) und
ARANESP(R) im unteren 20 %-igen Bereich über das gesamte Jahr 2002.
    
    Die weltweiten NEUPOGEN(R)-Umsätze (Filgrastim) wuchsen im ersten
Quartal 2002 auf $ 355 Millionen. Verglichen mit den $ 294 Millionen
im ersten Quartal des Jahres 2001 ist dies ein Anstieg um 21 %. AMGEN
glaubt, dass die Umsätze durch die wachsende Nachfrage bedingt waren.
Für das gesamte Jahr 2002 erwartet AMGEN, die kürzliche
Markteinführung von NEULASTA(R) mit einberechnet, dass die Zuwächse
für die kombinierten Produktumsätze von NEUPOGEN(R) und NEULASTA(R)
zwischen zehn und zwanzig Prozent liegen werden.
    
    AMGEN erwartet einen Anstieg der gesamten Produktumsätze für das
Jahr 2002, der im unteren 20 %-igen Bereich liegen wird und
verbessert damit frühere Prognosen, bei denen das Unternehmen von
einem Zuwachs im oberen 10 %-igen Bereich ausging.
    
    American Society of Oncology
    
    Auf der Jahrestagung der American Society of Oncology (ASCO) im
Mai 2002 in Orlando, Florida, wird AMGEN eine Reihe von Ergebnissen
zu Produkten präsentieren, die sich in einem fortgeschrittenen
Stadium der Entwicklung befinden.
    
    Es werden neue Ergebnisse zu ARANESP(R) bei Patienten mit
chemotherapiebedingter Anämie vorgestellt werden. Darüber hinaus wird
es neue Daten zu Studien mit NEULASTA(R) und mit Epratuzumab geben.
Epratuzumab ist ein monoklonaler Antikörper, der zur Behandung von
Non-Hodgkin-Lymphomen von AMGEN in klinischen Studien getestet wlird.
    
    
    AMGEN ist das größte unabhängige Biotechnologie-Unternehmen der
Welt. Der Hauptsitz des Unternehmens liegt im kalifornischen Thousand
Oaks. AMGEN erforscht, produziert und vertreibt Substanzen, die mit
Hilfe moderner Techniken der DNA-Rekombination und Zellbiologie
entwickelt werden.
    
    
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