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Neue Therapieansätze in der Krebstherapie zugelassen: Stress lässt Tumorzellen sterben

Neue Therapieansätze in der Krebstherapie zugelassen: Stress lässt Tumorzellen sterben
Neue Therapieansätze in der Krebstherapie zugelassen: Stress lässt Tumorzellen sterben / Patientengespräch. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/30303 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Amgen GmbH/Stephan Fengler"

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München (ots) -

Die moderne Krebstherapie sucht intelligente Ansätze, um die 
Krankheit zu behandeln und die Lebensqualität der Patienten zu 
erhalten. Das gilt besonders für seltene, aggressive und komplexe 
Erkrankungsformen. Ein Beispiel ist das multiple Myelom, eine 
seltene, unheilbare Form des Blutkrebses.(1) Typisch für die 
Erkrankung ist es, dass es trotz Ansprechen auf eine Behandlung immer
wieder zu Rückfällen kommt.(2) In diesen Phasen treten die Symptome 
wie zum Beispiel Müdigkeit, Schmerzen im Rücken, den Rippen, Armen 
und Beinen sowie Infektanfälligkeit(3) erneut auf. Auch kann es zu 
neuen Tumoren oder einer Verschlimmerung der Erkrankung kommen. Für 
die Lebensqualität der Patienten sind daher möglichst lange Zeiten 
ohne Symptome oder das Fortschreiten der Erkrankung besonders 
wichtig.(3)

Ansatzpunkt Zellstoffwechsel

In den letzten Jahren haben vor allem sogenannte Proteasominhibitoren
die Überlebenszeit der Patienten verlängert. Der Wirkansatz der 
Proteasominhibitoren liegt im Zellstoffwechsel: Die von der 
Krebserkrankung betroffenen Zellen bilden vermehrt und oft falsch 
aufgebaute Eiweißstoffe. Normalerweise werden diese Eiweißstoffe 
unter Mitwirkung der Proteasomen in der Zelle wieder abgebaut. 
Proteasominhibitoren behindern den Abbau der Eiweißstoffe in der 
Zelle. Für die Zellen bedeutet der so entstandene Überschuss an 
zumeist falsch aufgebautem Eiweiß starken Stress, dem sie auf Dauer 
nicht standhalten: Die Zellen sterben ab. Betroffen sind vor allem 
die Krebszellen, da diese größere Mengen an falsch aufgebauten 
Eiweißstoffen enthalten.(4)

Wirkprinzip - neu durchdacht

Amgen ist es nun gelungen, dieses Wirkprinzip der Proteasominhibition
intelligent weiterzuentwickeln. Der neue Therapieansatz besteht in 
einer selektiven und irreversiblen Proteasom-Hemmung.(4) Prof. Dr. 
med. Hermann Einsele, Direktor der Med. Klinik und Poliklinik II der 
Universitätsklinik Würzburg: "Aktuelle Behandlungsleitlinien 
empfehlen, neuartige Therapieoptionen bei der individuellen 
Therapieentscheidung für einen Patienten mit einzubeziehen. Da das 
multiple Myelom bisher nicht heilbar ist, zielt die Behandlung darauf
ab, die Erkrankung bestmöglich zu kontrollieren und die 
Lebensqualität des Betroffenen positiv zu beeinflussen."(3)


Über Amgen

Amgen hat sich der Erschließung des Potenzials der Biologie für 
Patienten mit schweren Erkrankungen, für die ein besonders großer 
therapeutischer Bedarf besteht, verschrieben. Hierzu setzt das 
Unternehmen auf das Verständnis der menschlichen Biologie und die 
Entschlüsselung komplexer Erkrankungen mit Hilfe der modernen 
Humangenetik. Amgen erforscht, entwickelt, produziert und vertreibt 
innovative Therapien für Menschen. Amgen nutzt seine Kompetenz in der
Biologika-Herstellung zur Verbesserung von Behandlungsergebnissen 
und deutlichen Steigerung der Lebensqualität von Patienten. Seit 1980
gehört Amgen zu den Pionieren der Biotechnologie und ist heute das 
größte unabhängige Biotech-Unternehmen weltweit. Das Unternehmen 
versorgt Millionen Patienten auf der ganzen Welt und verfügt über 
eine Pipeline mit bahnbrechendem Potenzial.

Besuchen Sie uns unter www.amgen.de, um mehr über unsere Forschungen 
und Therapien zu erfahren.


Literatur
1. Jakubowiak, A. (2012). "Management strategies for 
relapsed/refractory multiple myeloma: current clinical perspectives."
Seminars in Hematology 49 (Suppl 1): S16-S32
2. Durie BGM, et al. Leukemia 2006; 20: 1467-1473
3. Leitlinie Multiples Myelom der Deutschen Gesellschaft für 
Hämatologie und Medizinische Onkologie - DGHO (2013)  

https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/multiples-myelom/@@view/html/index.html (letzter Zugriff im Oktober 2015)

4. Kubiczkova L et al. J Cell Mol Med 2014; 18: 947-961 

Pressekontakt:

Fulvia Kipper, eMail: fulvia.kipper@amgen.com, Telefon: 
089-149096-1616
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