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Amgen verkündet das Jahresergebnis 2000 und positive Studienergebnisse für Aranesp in der Onkologie

München (ots) - AMGEN Inc. (NASDAQ:AMGN) gab jetzt das Jahresergebnis für 2000 bekannt. Im vierten Quartal, das am 31.12.2000 endete, betrug der Gewinn pro Aktie, unter Einberechnung zweier einmaliger Ausgaben, 0,19 $. Diese Ausgaben entsprechen etwa 0,05 $ pro Aktie. Zum einen beziehen sich die Ausgaben auf die Akquisition von Kinetix Pharmaceuticals in Höhe von 30 Millionen Dollar, oder etwa 0,03 $ pro Aktie, und zum anderen auf einen Beitrag zur AMGEN-Stiftung in Höhe von 25 Millionen Dollar, oder etwa 0,02 $ pro Aktie. Für das gesamte Jahr 2000 betrug der Gewinn 1,05 $ pro Aktie. Die Ergebnisse für das vierte Quartal und das gesamte Jahr 2000 enthalten Lizenzgebühren in Höhe von 18 Millionen Dollar an die Firma Immunomedics für den Erwerb der Rechte an dem Antikörper Epratuzumab, der derzeit für die Behandlung von Non-Hodgkin-Lymphomen klinisch getestet wird. Diese Ausgaben wurden in der jüngsten Gewinnankündigung nicht berücksichtigt. Der Gewinn für das vierte Quartal betrug 211 Millionen Dollar bzw. 1,14 Milliarden Dollar für das gesamte Jahr 2000. Die Produktumsätze des Unternehmens beliefen sich im vierten Quartal auf 847 Millionen Dollar bzw. 3,2 Milliarden Dollar für das gesamte Jahr 2000. Der Umsatz von EPOGEN(R) (Epoetin alfa) stieg im vierten Quartal um 9 %, von 488 auf 533 Millionen Dollar. AMGEN geht davon aus, daß die tatsächliche Nachfrage nach Epogen im unteren zweistelligen Prozentbereich lag, und sich die Differenz zu den jetzt berichteten Umsätzen aus der Aufstockung von Lagerbeständen im vierten Quartal 1999 infolge das Jahr-2000-Problems ergibt. Im gesamten Jahr 2000 wuchs der Umsatz von EPOGEN(R) um 12 %, von 1,76 auf 1,96 Milliarden Dollar. Der Umsatz von NEUPOGEN(R) (Filgrastim) reduzierte sich im vergangenen Quartal um 12 %, von 353 auf 311 Millionen Dollar. AMGEN geht davon aus, daß der tatsächliche Umsatz etwa im mittleren einstelligen Prozentbereich anstieg. Die Differenz zu den jetzt berichteten Umsätzen, erklärt sich aus dem Jahr-2000-Problem und anderen Veränderungen in den Lagerbeständen, sowie aus den ungünstigen Wechselkursen infolge des starken Dollar. Im gesamten Jahr 2000 reduzierte sich der Umsatz von NEUPOGEN(R) um 3 %, von 1,26 auf 1,22 Milliarden Dollar. AMGEN bekräftigt seine Gewinnankündigung für das Jahr 2001, die beim Business Review Meeting im November vergangenen Jahres ausgesprochen wurde: AMGEN geht weiterhin davon aus, daß die kombinierten Umsätze von Epogen und Aranesp(R) (Darbepoetin alfa) gegenüber den Epogen-Umsätzen um etwa 18-23 Prozent höher ausfallen werden. Der Umsatzsanstieg von Neupogen dürfte im Jahr 2001 im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen. Der Anstieg der gesamten Produkt-umsätze dürfte im mittleren bis höheren einstelligen Prozentbereich liegen. AMGEN geht weiterhin davon aus, daß der Gewinn pro Aktie im Jahre 2001, ohne Berücksichtigung einmaliger Ausgaben, um etwa 15 % ansteigen wird. Am 19. Januar verkündete AMGEN, daß der Patentstreit um Erythropoetin gegen Transkaryotic Therapies Inc. (TKT) und Aventis zugunsten von AMGEN entschieden wurde. Richter William G. Young vom U.S. District Court of Massachusetts entschied, daß die drei AMGEN-Patente mit den US-Nummern 5.621.080, 5.756.349 und 5.955.422 als valide aufrechterhalten werden und durch das EPO-Produkt von TKT verletzt wurden. Das Gericht verfügte, daß das Patent mit der Nr. 5.547.933 nicht verletzt wurde und daß, wie bereits bekannt gegeben, ein fünftes Patent mit der Nr. 5.618.698, ebenfalls nicht verletzt wurde. "Ich bin stolz auf das, was AMGEN im Jahr 2000 erreicht hat. Und ich bin zuversichtlich, daß wir den Grundstein für ein beschleunigtes Wachstum im Jahr 2001 gelegt haben. Wir sind jederzeit bereit, Aranesp in der Nephrologie einzuführen, sobald wir die Zulassung erhalten haben. Wir sind äußerst optimistisch, wenn wir die kurz- und langfristigen Perspektiven unserer Produkt-Pipeline betrachten," sagte Kevin Sharer, Chairman und Chief Executive Officer von AMGEN. AMGEN berichtet über Fortschritte bei der Entwicklung von Aranesp und anderen Produktkandidaten: AMGEN gab heute bekannt, daß die erste große Studie mit Aranesp zur Behandlung von Krebspatienten mit Anämien erfolgreich verlaufen ist. AMGEN plant, im Jahr 2001 einen Zulassungsantrag für Aranesp in der Onkologie bei der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA einzureichen. Während des vierten Quartals wurden die Ergebnisse der Onkologie-Studien mit Aranesp auf der Jahrestagung der American Society of Hematology präsentiert. In einer doppelblinden, placebo-kontrollierten Dosisfindungs-Studie mit 163 Patienten, ließ sich eine Dosis-Wirkungsbeziehung zwischen vier verschiedenen Dosierungen beobachten, die sich sowohl in einem Anstieg des Hämoglobins, als auch in einer Verringerung der Anzahl von Transfusionen zeigte. Die Studie weist darauf hin, daß Aranesp im Vergleich zu Placebo den Hämoglobinwert schneller und auf eine höheres Niveau ansteigen läßt. Während des vierten Quartals präsentierte AMGEN außerdem klinische Ergebnisse einer Phase-III Studie mit Brustkrebspatientinnen, die SD/01 erhielten. Dabei zeigte sich, daß die Gabe von SD/01 einmal pro Zyklus im Vergleich zur täglichen Gabe von Neupogen ähnlich sicher und wirksam war. AMGEN plant weiterhin, noch während der ersten Jahreshälfte 2001 bei der FDA einen Zulassungsantrag für SD/01 zu stellen. Die Prüfverfahren für die Zulassung von Aranesp in der Nephrologie laufen nach Plan. AMGEN geht davon aus, daß Aranesp noch während der ersten Jahreshälfte sowohl in Europa als auch in den USA zugelassen werden könnte. Für die USA schätzt man die Zahl der Patienten mit Niereninsuffizienz, die noch keine Dialyse benötigen, auf über eine Million. Hundertausende dieser Patienten sind anämisch, was zu starker Müdigkeit und einem erhöhten Risiko für kardiale Komplikationen führt. Derzeit wird nur ein Bruchteil dieser Patienten mit Epoetin alfa behandelt. Mit Aranesp, das nur ein Drittel so häufig verabreicht werden muß wie Epoetin alfa, sollte sich die Verfügbarkeit der Therapie für Patienten und Anbieter deutlich verbessern lassen. Des weiteren gab AMGEN bekannt, daß die Auswertung zuätzlicher Studien mit IL-1ra bei der rheumatoiden Arthritis abgeschlossen ist. Die Auswertung bestätigte die Ergebnisse früherer Studien. AMGEN wird diese zusätzlichen Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von IL-1ra noch im ersten Quartal 2001 dem Zulassungsantrag beifügen. Mit einer Antwort von der FDA dürfte AMGEN dann schon frühestens in der zweiten Jahreshäfte 2001 rechnen. Zum Ende des vierten Quartals stellte Praecis Pharmaceuticals bei der FDA einen Zulassungsantrag für Abarelix zur Behandlung von Patienten mit Prostatakarzinom. Sollte Abarelix zugelassen werden, wäre es das erste Krebstherapeutikum, das von der AMGEN Business Unit Oncology vermarket würde. AMGEN ist das größte unabhängige Biotechnologie-Unternehmen der Welt. Der Hauptsitz des Unternehmens liegt im kalifornischen Thousand Oaks. AMGEN erforscht, produziert und vertreibt Substanzen, die mit Hilfe moderner Techniken der DNA-Rekombination und Zellbiologie entwickelt werden. In Deutschland ist AMGEN seit 1989 durch die AMGEN GmbH in München vertreten. ots Originaltext: AMGEN GmbH Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: AMGEN GmbH Robert Unterhuber Director Scientific & Institutional Communications Telefon: 089 / 14 90 96-250 Fax: 089 / 14 90 96-180 Email: robertu@amgen.com Pressemitteilungen von AMGEN lassen sich über die AMGEN-WebSite aufrufen: www.AMGEN.de Sollten Sie in Zukunft unserer Pressemitteilungen online erhalten wollen, können Sie sich auf unserer WebSite im Medien-Forum unter der Rubrik "Pressemitteilungen" für den direkten Email-Presseservice registrieren lassen. Original-Content von: Amgen GmbH, übermittelt durch news aktuell

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