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Pleitgen: Nach Terroranschlägen in USA "besondere Verantwortung der Medien für friedliches Zusammenleben"

Dresden/Köln (ots) - Der ARD-Vorsitzende Fritz Pleitgen betont die besondere Verantwortung der Medien für ein friedliches und tolerantes Zusammenleben. Dies gelte erst recht nach den Terroranschlägen in den USA. "Die Medien haben eine Berichterstattungspflicht. Daran kommen wir nicht vorbei", so Pleitgen vor einem Vortrag in der Dresdner Frauenkirche. Andererseits spielen nach Pleitgens Worten "potenzielle Attentäter auch mit der Möglichkeit, dass ihre Taten eine zusätzliche Dynamik durch die unmittelbare Verbreitung des Bildes erhalten". Heutzutage könnten Menschen in aller Welt die Schrecken in New York und Washington miterleben, als seien sie vor Ort. Bei der Nachberichterstattung seien die Medien möglicherweise noch stärker gefordert, da die Menschen ihr Weltbild in Frage stellten und auf Informationen angewiesen seien. "Wir wissen nun endgültig, dass wenige Menschen mit unvorstellbaren Taten die Weltpolitik beeinflussen können", so Pleitgen, der Washington und New York aus insgesamt siebenjähriger Korrespondenten-Tätigkeit kennt. Besondere Bedeutung komme in nächster Zeit der Berichterstattung über andere Kulturen zu. Die Medien könnten Vorurteile widerlegen oder bestätigen. Die gemeinwohl-orientierten öffentlich-rechtlichen Sender hätten den Auftrag, zwischen den Kulturen zu vermitteln. Fritz Pleitgen äußerte sich anlässlich seines Eröffnungsvortrags "Was Europa heißt" zur Internationalen Jugendbegegnung 2001 heute abend in der Dresdner Frauenkirche. Das Motto der Jugendbegegnung lautet "Ankommen in Europa - Pluralität und Identität". ots Originaltext: ARD Radio & TV Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen: ARD-Pressestelle, Gudrun Hindersin, Tel. 0221/220-1867 Original-Content von: ARD Radio & TV, übermittelt durch news aktuell

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