Syngenta Agro GmbH

80 "Fußballfelder" für Anbau und Forschung
Praxis Anbau von gentechnisch verändertem Mais in Deutschland durch Wissenschaft begleitet

Bad Salzuflen (ots) - In diesem Jahr wächst Insekten toleranter Mais von Syngenta in Deutschland auf einer Gesamtfläche von etwa 80 Fußballfeldern, also auf ungefähr 0,005 Prozent der Mais Anbaufläche. Dieser Bt-176 Mais schützt sich durch eine gentechnische Veränderung selbst gegen Fraß- und Qualitätsschäden durch den Maiszünsler, den ärgsten Schädling im Maisanbau. Syngenta hat Bt-Mais Saatgut für Freilandstudien an wissenschaftliche Institute und über den normalen Handelsweg an Landwirte abgegeben. Die Saatgutabgabe an Landwirte ist vertraglich und damit rückverfolgbar geregelt. Auch die Praxisflächen bei Landwirten dienen dem Erkenntnisgewinn und werden entsprechend begleitet. Syngenta bedauert, dass es in der Vergangenheit dabei wiederholt zu Belästigungen von Privatpersonen kam. Daher wird Syngenta einzelne Anbauer Adressen nicht öffentlich machen. Die Verwertung des Erntegutes ist bereits vor der Aussaat geregelt worden. Landwirte haben sich mit ihren Nachbarn über den Anbau verständigt. Syngenta stellt den Verbrauchern Informationen und Studien zum Bt-Mais über das Internet unter http://www.syngenta.de zur Verfügung. Entscheidend für den wissenschaftlichen und praktischen Erkenntnisgewinn ist auch die begleitende Forschung auf dem Acker. Nur so kann ein unvoreingenommenes Abwägen von Nutzen und Risiko des Produktes gelingen. Durch den Rückzug des Bundeskanzlers aus der öffentlichen Begleitung der Grünen Gentechnik ist eine Kooperation zwischen Pflanzenzüchter und Bundesregierung zur Informierung der Verbraucher leider nicht zustande gekommen. "Es gibt bereits erste Produkte im Markt, die es im Interesse des Verbrauchers offen zu begleiten gilt. Forschung um der Forschung willen führt in eine Sackgasse, sie braucht den Brückenschlag zur Praxis. Dazu muss sich die Bundesregierung endlich bekennen", sagt Dr. Theo Jachmann, Sprecher für Syngenta in Deutschland. Syngenta hat die Öffentlichkeit Anfang Februar informiert, dass sie auch in diesem Jahr den begrenzten Bt-Mais Anbau in Deutschland fortführen wird. Nach Abschluss dieser Saison liegen Ergebnisse aus fünf Jahren landwirtschaftlicher Praxis und begleitenden, wissenschaftlichen Beobachtungen in Deutschland vor. "Bereits heute haben wir in vierjährigem, begrenztem Anbau schwarz auf weiß den Nutzen und die Sicherheit des Bt-Mais auch in Deutschland belegt", so Jachmann weiter. Unstimmigkeiten über die natürliche Pollenverbreitung auf benachbarte Maisfelder soll durch die Absprache der Landwirte untereinander vorgebeugt werden. Syngenta ist ein weltweit führendes Agribusiness-Unternehmen. Das Unternehmen nimmt im Pflanzenschutz Platz eins und für hochwertiges kommerzielles Saatgut Platz drei ein. Der Proforma-Umsatz 2000 betrug rund USD 6,9 Milliarden. Mit mehr als 20'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in über 50 Ländern setzt Syngenta innovative Forschung und Technologie zur Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen für eine nachhaltige Landwirtschaft ein. Im November 2000 wurde Syngenta durch den Zusammenschluss von Novartis Agribusiness und Zeneca Agrochemicals gegründet. Syngenta ist an der Schweizer, Londoner, New Yorker und Stockholmer Börse notiert. Weitere Informationen: www.syngenta.com. Download: (www.syngenta.de) - PRESSE/Aktuell ots Originaltext: Syngenta Agro GmbH Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen: Peter Hefner Media Relations Tel.: +49-69-7155-348 Tel.: +49-69-7155-246 Fax.: +49-69-7155-225 Mobil: +49-171-3653776 peter.hefner@syngenta.com Syngenta Agro GmbH Liebigstrasse 51-53 D-60323 Frankfurt www.syngenta.de Original-Content von: Syngenta Agro GmbH, übermittelt durch news aktuell

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