Syngenta Agro GmbH

Gesamtjahresabschluss 2000
'Ergebnis des Jahres 2000 erfüllt die Erwartungen'
Teil 5 von 10

Frankfurt (ots) - Fremdfinanzierung und Zinsen Ende 2000 belief sich die Nettoschuld von Syngenta auf USD 2,4 Milliarden. Dies war das Ergebnis eines reduzierten Nettoumlaufvermögens (hauptsächlich für Lagerhaltung) sowie des Ertrags von USD 955 Millionen aus Produkteveräusserungen. Zurzeit deckt Syngenta ihren Finanzbedarf durch einen Konsortialkredit von USD 4,5 Milliarden, welcher in Zusammenhang mit der Fusion etabliert wurde. Daneben verfügt sie zudem über eine Standby-Fazilität von USD 1,5 Milliarden. Die Kreditkosten dieser Fazilitäten sind von den Kreditkosten am Londoner und europäischen Interbankmarkt abhängig. Syngenta wird im Jahr 2001 Möglichkeiten prüfen, um einen Teil ihres Finanzierungsbedarfs durch festverzinsliches Fremdkapital zu ersetzen. Steuern Es wird angenommen, dass der Steuersatz für das Jahr 2000 - vor ausserordentlichen Aufwendungen und Erträgen - schätzungsweise 48 Prozent beträgt. Dies ausgehend von der Ausgliederung der zwei Geschäftsbereiche von ihren Mutterhäusern und der nicht abgeschlossenen Steueroptimierung von Syngenta sowie nach der Eliminierung gewisser einmaliger Aufwendungen und Erträge in Zusammenhang mit der Ausgliederung. Drei Prozent von diesen 48 Prozent hängen mit der mit der Zeneca Akquisition verbundenen Goodwill-Abschreibung zusammen, welche steuerlich nicht geltend gemacht werden kann. Der Satz von 48 Prozent wurde sowohl für die Erstellung der Proforma-Kennzahlen 1999 als auch 2000 verwendet. Die Steuerbelastung von 37 Prozent in der geprüften Jahresrechnung ist auf die steuerlich vorteilhafte Abwicklung der Desinvestitionen zurückzuführen. Zugrundeliegender Proforma-Gewinn pro Aktie (EPS) im Jahr 2000 Der Proforma-Gewinn pro Aktie (EPS) basiert auf der detaillierten Erfolgsrechung in Erläuterung 2 a. 2000 1999 Proforma-Gewinn nach Steuern und Minderheitsanteilen (Mio USD) 222 190 Anzahl Aktien nach Aktienrückkauf 101.3 101.3 Gewinn pro Aktie vor ausserordentlichen Aufwendungen und Erträgen USD 2,19 USD 1,88 Ausserordentliche Erträge und Aufwendungen vor Steuern, netto Mio USD 2000 1999 Mio USD Mio USD Gewinne aus verlangten Produktdesinvestitionen 852 - Fusions- und Integrationskosten (122) - Restrukturierungskosten Abschreibung auf Anlagevermögen (23) Cash-relevante Aufwendungen (184) (207) - Geschäftsrestrukturierung vor der Fusion - (200) Aussergewöhnliche Abschreibungen auf Kundenaussenständen - (81) Total ausserordentliche Erträge/(Aufwendungen), netto 523 (281) Die in den ausserordentlichen Aufwendungen des Jahres 2000 enthaltenen Gründungskosten sind beglichen, während von den Restrukturierungskosten in Höhe von USD 207 Millionen vorerst USD 7 Millionen ausgegeben wurden. In den ausgewiesenen Cash-relevanten Aufwendungen von USD 184 Millionen sind Abfindungskosten von USD 128 Millionen enthalten, welche sich auf den angekündigten weltweiten Abbau von rund 1000 Stellen beziehen. Nach Steuern erbringen die ausserordentlichen Erträge und Aufwendungen einen Gewinn von USD 390 Millionen für 2000 und einen Verlust von USD 203 Millionen für 1999. Der Proforma-Gewinn pro Aktie hätte sich unter Einschluss dieser Faktoren im Jahr 2000 um USD 3,85 pro Aktie erhöht - und im Jahr 1999 um USD 2,00 pro Aktie reduziert. Cashflow Aufgrund der umfassend veränderten Finanzierungsart und der Ablösung der Unternehmen von ihren beiden Mutterhäusern vor der Gründung von Syngenta können die Mittelflussrechnungen aus den Vorjahren nicht als wegweisend für die Fähigkeit zur Schaffung von Cash bei Syngenta betrachtet werden. Auf entsprechende Angaben wurde deshalb verzichtet. Die geprüfte Bilanz und die Mittelflussrechnung sind auf den Seiten 16 und 17 dieses Berichts zu finden. Aktienrückkaufsprogramm Syngenta hat in den ersten zehn Tagen nach dem Börsengang 11,3 Millionen Aktien bzw. 9,99 Prozent ihres Aktienkapitals zurückgekauft. Diese sind im Bestand der eigenen Aktien ausgewiesen. Zur Berechnung der Proforma-Daten pro Aktie wurde von einer Gesamtzahl ausgegebener Aktien von 101,3 Millionen ausgegangen. Nach Schweizer Recht dürfen sich höchstens 10 Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals in den Händen von Syngenta AG und ihrer Tochtergesellschaften befinden. Dividenden Syngenta wird ihre erste Dividende im April 2002 ausschütten. Deren Höhe wird sich nach dem finanziellen Erfolg von 2001 richten und auch vom Finanzierungsbedarf für Investitionen in Sachanlagen, Betriebskapital und andere Investitionen abhängen. Erwartungsgemäss dürfte sie zwischen 25 und 40 Prozent des Reingewinns, exkl. ausserordentliche Aufwendungen und Erträge, betragen. Berater des Unternehmens Konzernprüfer: PricewaterhouseCoopers und KPMG sind gemeinsam als Konzernprüfer von Syngenta tätig. Die Erläuterungen 1-4 auf den Seiten 9-13 enthalten ungeprüfte Proforma-Angaben; ein Auszug aus der geprüften, konsolidierten Jahresrechnung befindet sich auf den Seiten 15-18. Erläuterung 1a: Analyse der ungeprüften Proforma-Umsätze des Gesamtjahres nach Produktlinien und Regionen. Es folgt Teil 6 Original-Content von: Syngenta Agro GmbH, übermittelt durch news aktuell

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