Frau im Spiegel

Jessica Schwarz sehnt sich nach Kindern

München (ots) - "Am liebsten hätte ich ein Mädchen, die vierjährige Larissa, sofort adoptiert", erzählt Jessica Schwarz (33) der Peoplezeitschrift FRAU IM SPIEGEL über ihren Besuch eines Kinderdorfs in Rumänien. Die Schauspielerin ist seit Kurzem Schirmherrin der Stiftung "Kinderzukunft", die neben zahlreichen weltweiten Projekten eigene Kinderdörfer in Guatemala, Rumänien und Bosnien-Herzegowina unterhält. Auf die Frage, ob sie sich eigene Kinder wünscht, antwortet Jessica Schwarz: "Ja, ich spüre schon eine Sehnsucht in mir. Familie ist etwas Wunderbares. Ich bin jetzt 33 und möchte mir auch nicht allzu viel Zeit mehr damit lassen." Vielleicht habe sie noch zwei, drei Jahre. Schwarz: "Ich möchte keine uralte Mutter sein."

Als 2006 ihre Beziehung zu Kollege Daniel Brühl (32) scheiterte, litt die Darstellerin lange unter der Trennung. Jetzt ist sie wieder glücklich. Ihre neue Liebe heißt Markus Selikovsky. Vergangenen Sommer lernte sie den 32 Jahre alten Wiener Kameramann bei den Dreharbeiten zu dem Thriller "Lautlose Morde" (13.9., 20.15 Uhr, ZDF) kennen. Dieses Glück sei noch ganz frisch, betont sie. "Da Markus in Wien lebt, und ich meine Wohnung in Berlin habe, pendele ich zur Zeit zwischen den beiden Städten. Ich mag dieses Zigeunerleben sehr." Was später werde, könne nur die Zeit zeigen.

Die Trennung von Daniel Brühl sei ein Stück Vergangenheit, das sie bewältigt habe. "Trennungen tun immer weh", erklärt die gebürtige Odenwälderin aus Michelstadt. Gelernt habe sie aus dieser schmerzhaften Phase, dass man sich nicht scheuen solle, "die professionelle Hilfe eines Psychologen anzunehmen, wenn man das Gefühl hat, in einer Sackgasse zu stecken und allein nicht weiterzukommen." Man könne von Freunden und der Familie nicht erwarten, dass sie einem in schweren seelischen Krisen professionell helfen können. "Sie haben keine emotionale Distanz und ihnen fehlt die Objektivität. Die kann nur eine neutrale Person haben."

Und welche Eigenschaften muss ein Mann besitzen, um sie zu faszinieren? - "Er muss mich zu nehmen wissen, wie ich bin, mit beiden Beinen im Leben stehen und er sollte Selbstbewusstsein ausstrahlen. Ich bin eine kraftvolle Frau, die auch ihre Freiheit braucht. Das kann nur ein ebenso kraftvoller Partner an meiner Seite aushalten."

Für die Vorbereitung auf ihre Rolle als mysteriöse Psychiatrie-Patientin in "Lautlose Morde" hat Schwarz in Wien eine psychiatrische Klinik besucht. "Das war ganz schön heftig und intensiv", erinnert sie sich. "Viele Patienten waren durch Medikamente ruhiggestellt. Sie bewegten sich langsam, blickten durch mich hindurch. Als eine Frau schrie und von den Pflegern beruhigt werden musste, bekam ich es mit der Angst zu tun. Ich war ergriffen und erschüttert, als ich die Psychiatrie wieder verließ. Aber ich konnte mir dort einiges für meine Rolle abschauen. Ich spüre inzwischen eine gewisse Dankbarkeit, gesund zu sein und ein stabiles Nervenkostüm zu haben."

Ihr Bambi, das sie 2009 für ihre Rolle in "Romy" bekam, bewahrt Jessica Schwarz in Michelstadt auf der Kuchentheke des Hotels "Die Träumerei" auf, das sie mit ihrer Schwester Sandra betreibt. Doch abends komme "Bambi an einen sicheren Platz".

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