Frau im Spiegel

PUR-Sänger Hartmut Engler: Die Hochzeit kann noch warten

München (ots) - Noch vor zwei Jahren litt Hartmut Engler (48) unter Schlafstörungen und Depressionen, trank zu viel Alkohol. Wie die Peoplezeitschrift FRAU IM SPIEGEL berichtet, hat er all das überwunden. Nur "hin und wieder, wenn ich das Gefühl habe, ich müsste mit jemandem reden, der ganz außen steht", hole er sich professionelle Hilfe, gibt der PUR-Frontmann gegenüber dem Magazin zu. Engler hat aus der Krise gelernt. "Das Leben ist kein Wunschkonzert", sagt er. "Man muss akzeptieren, dass der Lebensweg nicht immer geradlinig verläuft, dass es auch harte Zeiten gibt."

Diese Zeiten liegen erst einmal hinter ihm. Inzwischen lebt der Sänger sehr gesund, geht beinahe täglich joggen und hat in sein Haus einen Wellnessbereich mit Fitnessstudio eingebaut. Und Alkohol? "Ich trinke mal ein Glas Wein oder Bier", gesteht er, "aber ich habe ein paar Regeln für mich aufgestellt, dass es nicht zu viel wird. Das funktioniert ganz gut. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die ein Glas Wein trinken und dann abstürzen."

Eine wichtige Stütze in seinem Leben ist Katrin (31). Die attraktive Sekretärin lernte Hartmut Engler vor über einem Jahr auf einem Konzert kennen. Bald darauf verlobten sie sich. Eine Hochzeit ist jedoch vorerst nicht geplant. "Uns macht es Spaß, verlobt zu sein", erklärt der Musiker. "Der Zustand, dass wir uns etwas versprochen haben, ist schön. Wir sehen nicht ein, warum wir daran jetzt etwas ändern sollten. Es besteht kein Handlungsbedarf." Katrin ist die Frau, die nach Sängerin Nubya (35) Englers Herz erobert hat. Sie weiß mit den depressiven Momenten im Leben des Sängers umzugehen. "Katrin ist sehr sensibel, unterstützt mich. Sie ist ein Mensch, der sich gerne kümmert. Das tut mir gut."

Katrin versteht sich auch hervorragend mit Englers Söhnen Philip (13) und Felix (11) aus seiner Ehe mit Claudia (40). "Die Jungs mögen Katrin sehr. Das macht vieles leichter. Katrin muss ja akzeptieren, dass ich so gut wie jedes Wochenende mit meinen Söhnen verbringe, und dass da zwei Kinder im Haus herumspringen."

Nach der Scheidung vor sechs Jahren schmerzte es den Sänger sehr, die Kinder nicht mehr so oft sehen zu können. "Als die Scheidung ausgesprochen war, wurde mir erst richtig klar: Ich werde nie mehr wie andere Väter die Jungs fast täglich ins Bett bringen und morgens mit ihnen aufstehen. Das wird sich auf die Wochenenden und die Urlaube beschränken. Ich habe lange gebraucht, das anzunehmen. Ich habe darin ein gewisses Scheitern gesehen. Aber wir haben alles letztendlich super hinbekommen."

Die aktuelle PUR-Tour mit mehr als 20 Open-air-Auftritten macht Hartmut Engler Spaß, auch wenn ihn trotz 30 Jahren Bühnenerfahrung nach wie vor das Lampenfieber plagt. "Ich brauche kein Bungee-Jumping. Die Konzerte sind meine allabendliche Mutprobe. Aber es ist auch ein unglaublich tolles Gefühl, wenn man es geschafft und gut gemacht hat. Das ist die Belohnung, für mich, das absolute Glücksgefühl. Der Moment, für den man alles auf sich nimmt." Drängt sich die Frage auf: Ist Erfolg die beste Therapie? "Nein, eher die Arbeit", sagt Engler. "Während einer Tournee ist man mit so vielen Dingen befasst, dass negative Gedanken gar nicht hochkommen. Krisen überwältigen mich immer dann, wenn ich Freiheit und Platz habe, einen depressiven Zustand zuzulassen."

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