Frau im Spiegel

Ruth Maria Kubitschek: "Wenn du zu zweit bist, musst du zurückstecken"

    München (ots) - "Ich jammere nicht, leide nicht, bin nicht neidisch", sagt Ruth Maria Kubitschek (78), die an Seelenwanderung glaubt, gegenüber der Peoplezeitschrift FRAU IM SPIEGEL. Die Schauspielerin ist konfessionslos, hat einen Zugang zum Buddhismus gefunden. Kirchen besucht sie selten. "Nicht alle haben eine gute Atmosphäre", erklärt sie.

    Seit 33 Jahren ist Ruth Maria Kubitschek mit "Traumschiff"-Produzent Wolfgang Rademann (75) liiert. Eine Fernbeziehung; sie lebt am Bodensee, er in Berlin. Beide lieben die Freiheit, lassen sich Freiräume. Sie meditiert morgens eine Stunde. "Wie sollte ich das machen mit einem Mann daheim? Da müsste ich Frühstück machen." Das tue sie schon gerne - für ein paar Tage. Aber dann sei sie wieder froh, wenn sie ihren eigenen Rhythmus leben könne. "Alles, was ich frühmorgens mache, ist mir unglaublich wichtig. Wenn du zu zweit bist, musst du zurückstecken."

    Kürzlich hatte die Darstellerin einen Schutzengel, als ihr eine Frau ins Auto gefahren ist. Am Ende war es nur ein Blechschaden, aber "das hätte schlimmer ausgehen können, wäre sie etwas eher losgefahren, wäre sie in meine Tür geknallt." Ihr Wagen hatte einen Totalschaden, aber die 78-Jährige blieb unverletzt.

    Kubitschek wollte sich an diesem Vormittag mit ihrer Enkelin Helena (16) treffen. "Der Freitag nach der Schule ist unser gemeinsamer Tag, da gehen wir in Konstanz zum Essen." Für ihren Sohn hatte der Star als junge Mutter dagegen wenig Zeit. "Ich musste Geld verdienen. Wir waren Flüchtlinge aus der DDR. Auch meine Eltern hatten nichts. Da war Alexander erst bei meiner Mutter, dann im Internat. Das kann man mir vorwerfen. Aber es ging nicht anders!"

    Heute hat sie Zeit für ihre Familie, nicht nur für die Enkelin. Sie hat ihre Schwester Brigitte (68) an ihren letzten Tagen begleitet. "Brigitte starb im Sommer an den Folgen ihrer Krebserkrankung." Bis zum "letzten Atemzug" war Ruth Maria Kubitschek an ihrer Seite. "In dem Augenblick, als sie aufhörte zu atmen, war es ein erlösender Moment", erinnert sie sich. "Ich wünsche mir, nicht so schwer zu sterben wie meine Schwester."

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