Frau im Spiegel

Senta Berger ist Oma - Sie verlor damals ein Kind

    München (ots) - Senta Berger (68) ist Oma. Wie die Schauspielerin im Interview mit der Peoplezeitschrift FRAU IM SPIEGEL verrät, betrachtet sie das Kind ihrer Schwiegertochter Stephanie (25), Patrice (7), als ihren Enkel - obwohl es nicht das leibliche Kind ihres Sohnes Luca (30) ist. "Luca hat ihn adoptiert", erzählt Senta Berger. Das Paar hatte vor vier Wochen geheiratet. Nach der Hochzeitszeremonie am Standesamt in Grünwald wurde die Adoptionsurkunde verlesen und auch Patrice musste unterschreiben. "Er hat es mir ganz leicht gemacht, ist ein heller, charmanter Kerl", erklärt Senta Berger. "Ob es einen Unterschied macht, dass er nicht mein leiblicher Enkel ist, weiß ich ja noch nicht." Der Kleine sage nicht Oma zu ihr, sondern Senta. "Oma finde ich aber okay", so der Star. "Die Nennung beim Vornamen hat bei uns Tradition. Meine Kinder sagen oft Mama, aber auch Senta zu mir." Man sei heute "näher dran an seinen Kindern".

    Berger hätte gern noch eine Tochter gehabt. "Das war mein Fehler", gesteht die Mutter von zwei Söhnen. "Ich habe mich nicht mehr entscheiden können, dachte, ich wäre mit 45 Jahren zu alt. Ich dachte, wenn das Kind fünfzehn ist, gehe ich am Stock. Und ein Kind habe ich ja verloren." Heute hat sie einen anderen Blickwinkel. "Wenn Sie mich fragen: ,Was bereuen Sie in Ihrem Leben?', antworte ich: ,Dass ich nicht mehr Kinder gekriegt habe.'"  Senta Berger: "Ich wusste nicht, dass ich so begabt dafür bin."

    Die Darstellerin ist ein "Familientier"; sie pflegte neben dem Job auch ihre Mutter. "Meine Mutter lebte seit 1979 bei uns im Haus, war aber erst ein Jahr vor ihrem Tod wirklich ein Pflegefall", erzählt sie. "Vorher war sie eine ganz große Kraft in unserer Familie. Und eines habe ich gelernt: Freunde und Familie halten einen und bleiben, wenn die Lichter ausgehen und die Kameras abgeschaltet sind."

    Als gute Möglichkeit, Ruhe zu finden, sieht Berger ein "Glas Rotwein am Abend". Es gelinge ihr sehr oft, sich selber zu erinnern, dass sie gesund sei. Dass sie Glück gehabt habe im Leben. "Manches Mal schreie ich auch herum", bekennt die 68-Jährige. Sie sei kein Gutmensch. "Gott sei Dank" habe sie mit ihrem Mann jemanden an ihrer Seite, bei dem sie "sogar mal ungerecht herumplärren darf, ohne dass er gleich seine Koffer packt. Der vielmehr sagt: ,Moment...!'" Er selbst habe ähnliche Ausbrüche. "Und ich kann dann auch für uns stark sein."

    Die gebürtige Wienerin verrät FRAU IM SPIEGEL, dass sie "keine wirklich gute Freundin in München" hat. "Also muss mein Mann neben Politik und Beruflichem auch für weibliche Themen herhalten." Der sei gottlob künstlerisch veranlagt und gehe da sogar mit. "Das muss er einfach, da kann man nichts machen."

    Senta Berger spielt in dem Fernsehfilm "Frau Böhm sagt Nein" die Sachbearbeiterin Rita Böhm: 21. Oktober, 20.15 Uhr, ARD.

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