Frau im Spiegel

Startenor Rolando Villazón: "Materielle Dinge bedeuten mir nichts"

München (ots) - "Ich habe keine Autos, kein Boot, nur Bücher kaufe ich mir", erzählt Rolando Villazón (37) im Interview mit der Peoplezeitschrift FRAU IM SPIEGEL. "Materielle Dinge, Luxus bedeuten mir nichts." Die Tür zu seiner Seele öffne die Literatur. "Von einem guten Buch erwarte ich drei Dinge: Poesie, Philosophie und natürlich eine gute Geschichte."

Beruflich ist der mexikanische Startenor voller Tatendrang. Er hatte sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen - von Burnout war die Rede. Jetzt startet er wieder durch. Gerade ist sein Album zum 250. Todestag von Georg Friedrich Händel erschienen, das er bei Konzerten in Berlin und Hamburg (30. April, 8. Mai) vorstellt. Auf die Frage, ob er seine gute Laune wiedergefunden habe, antwortet er, dass er es liebe, Menschen zum Lachen zu bringen. "Früher habe ich sogar als Clown gearbeitet, und bei Proben mache ich heute noch gern Witze", verrät er. Allerdings gebe es im Job auch Momente, in denen er explodiere. "Ich schlage dann mit der Faust auf den Tisch. Danach lache ich aber sofort darüber - ich weiß ja im Grunde, wie lächerlich es ist, so wütend zu werden."

Seine Familie ist sein Leben. Mit den Kindern Dario und Matteo zu lachen, macht Villazón glücklich. "Auf der anderen Seite sind Eltern nicht nur Entertainer", betont er. "Sie müssen Kinder auch erziehen. Diese Aufgabe nehme ich ernst."

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Ulrike Reisch
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