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Preisträger des BRITA Kunstpreises 2015 stehen fest

Das Logo des BRITA Kunstpreises 2015. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/29333 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/BRITA GmbH"

Taunusstein (ots) - Den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis beim diesjährigen Fotografie-Wettbewerb gewinnt der Gemeinschaftsbeitrag von Markus Jäger und Onuk Bernhard Schmitt

BRITA, einer der weltweit führenden Experten für Trinkwasseroptimierung mit Hauptsitz in Taunusstein bei Wiesbaden, hat für 2015 wieder einen Kunstpreis ausgeschrieben. Bundesweit haben über 200 Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten für den Wettbewerb in der Gattung künstlerische Fotografie eingereicht. Die Jury wählte die Künstlergemeinschaft Markus Jäger und Onuk Bernhard Schmitt zum Gewinner des ersten Preises. Nils Klinger sicherte sich den zweiten Preis, der dritte Preis ging an Wulf Winckelmann. Den von den BRITA-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern vergebenen Publikumspreis erhielt das Künstlerpaar Annette und Martin Goretzki. Vom 24. April bis 24. Mai 2015 werden ausgewählte Fotografien aller Finalisten im Kunsthaus Wiesbaden zu sehen sein.

Das Thema des diesjährigen Kunstpreises lautet: "Endlich und unendlich" - Natur als wertvolle ökonomische Ressource im Wandel. Schon seit vielen Jahren beschäftigt sich das Unternehmen BRITA mit übergreifenden Fragen und Konzepten der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes. Die tägliche Arbeit bei BRITA dreht sich zwar um die knappe, schützenswerte Ressource Wasser, aber auch die schonende Nutzung aller anderen erneuerbaren und nicht erneuerbaren Ressourcen ist BRITA ein Anliegen. Das Unternehmen hat es sich u.a. zum Ziel gesetzt, 2016, im Jahr seines 50-jährigen Bestehens, für 2015 eine ausgeglichene CO2-Bilanz aufzuweisen. Aus diesen Gründen hat sich BRITA für ein Kunstpreismotto zum Thema natürliche Ressourcen entschieden.

Bewusstsein für Endlichkeit der Ressourcen geschaffen

"Wir haben das Kunstpreisthema bewusst weit geöffnet", so Markus Hankammer, Geschäftsführer der BRITA Gruppe. "Gerade deswegen sind wir begeistert von dem hohen künstlerischen Anspruch der Werke, die bei uns eingetroffen sind! Die Teilnehmer haben eine klare Meinung und Haltung eingenommen und es wirklich hervorragend verstanden, das Thema durch die modernen Möglichkeiten der Fotografie sichtbar, spürbar und nicht zuletzt für jeden begreifbar zu machen."

Die Jury des Kunstpreises setzte sich aus fünf renommierten Experten zusammen. In einer ersten Sitzung Anfang Februar hatte die Jury alle über 200 Einsendungen danach bewertet, wie sich der Einsender künstlerisch und zukunftsweisend mit dem vorgegebenen Thema auseinandergesetzt hat. Sie einigte sich dann auf eine Shortlist von elf Bewerbungen. In der zweiten Sitzung Mitte März bestimmten die Experten schließlich aus dem Kreise dieser Nominierten die ersten drei Preisträger.

Große Bildteppiche aus verschiedenen Wertstoffen

Als Sieger aus dem Wettbewerb ging in diesem Jahr die Künstlergemeinschaft Markus Jäger und Onuk Bernhard Schmitt hervor. Die beiden Künstler fotografieren Gegenstände des Massenkonsums einzeln und in höchster Auflösung. Mit den Mitteln einer Fotocollage arrangieren sie anschließend die einzelnen Motive nach bestimmtem Muster und erschaffen damit eine Art Bildteppich in Großformat, der die Verwandlung von Abfall in Wertstoffe sichtbar macht. "Markus Jäger und Onuk Bernhard Schmitt beziehen sich beeindruckend mutig und konkret auf das Kunstpreisthema. Sie setzen sich inhaltlich sehr zeitgemäß damit auseinander und präsentieren die Werke höchst professionell. In ihren Fotografien von Aluminiumverpackungen, Elektrogeräten, Verschlussringen von PET-Flaschen, Stahlteilchen und Glühbirnen offenbart sich die Anschauung von Natur der Gegenwart auf einer Meta-Ebene", so die Begründung der Jury für ihre Auswahl.

Den zweiten Preis vergab die Jury an Nils Klinger. Mit seiner Fotoserie "Abraum" zeigt der Künstler Berge in Form von Halden oder Kegeln, die - vom Mensch geschaffen - aus Abfallprodukten vom Tage- bzw. Bergbau entstanden sind. Der Jury gefielen nicht nur die konzeptionelle Stringenz der Werke und seine formal schlichte Vorgehensweise. Sie war vor allem beeindruckt, wie virtuos diese klassischen Landschaftsdarstellungen in die Irre führen können: Auf den ersten Blick ist die "heile Welt" zu sehen. Erst beim zweiten Blick offenbaren sich die Berge als Mahnmal der endlichen ökonomischen Ressourcen.

Ähnliches gilt für den Drittplatzierten Wulf Winckelmann, der gekonnt und einprägsam das Nicht-Sichtbare abbildet. In der Reihe seiner Seestücke zeigt er Gewässer in der ganzen Welt, die - für den Betrachter nicht wahrnehmbar - radioaktiv verseucht sind. Thematisch sind seine Arbeiten somit ganz nah am Zeitgeschehen. Besondere Beachtung schenkte die Jury der vom Künstler verwendeten Technik. Im "Sandwich-Verfahren" komponierte er die Fotos der realen Meereslandschaften mit den Fotos der von ihm gemalten Meereslandschaften ineinander und schafft damit neue Wahrnehmungsebenen zwischen Malerei und Fotografie.

Über die Vergabe des Publikumspreises entschieden die BRITA-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in Deutschland. Sie hatten die Möglichkeit, ihren Favoriten unter den elf Finalisten auszuwählen. Dieser Preis ging an das Künstlerpaar Annette und Martin Goretzki. Deren Fotografien offenbaren auf beeindruckende Art und Weise die Endlichkeit der natürlichen Ressourcen und vor allem die Unendlichkeit des menschlichen Wachstumsdrangs. Technisch bestechen die Werke nach Meinung von Jurymitglied Sandra Mann durch die Nutzung schwarzweißer und farbiger Gestaltungsgegensätze: Die Künstler verleihen in ihren Landschaftsaufnahmen der unendlich scheinenden Natur eine schwarzweiße, antiquierte Note. Die von Menschen gestalteten Wasserreservoirs, Schneekanonen oder Häusern mit Solaranlage bekommen dagegen einen modernen, farbigen Anstrich.

Offizielle Ausstellungseröffnung im Kunsthaus Wiesbaden

Den Höhepunkt des BRITA Kunstpreises 2015 bildet die Ausstellung im Kunsthaus Wiesbaden vom 24. April bis 24. Mai 2015, zu der ein Katalog erscheint. Sie wird mit einer Vernissage am Freitag, den 24. April 2015 um 19:00 Uhr eröffnet. Hier wird Geschäftsführer Markus Hankammer offiziell die Preisträger ehren.

Die Jury 
Dr. Christiane Klein, Galeristin und Leiterin des Atelierhauses 
Vahle, Darmstadt 
Sandra Mann, Freischaffende Künstlerin und Kuratorin, Frankfurt/Main 
Bärbel G. Mühlschlegel, Fotokünstlerin, Kunstberaterin und Kuratorin,
Taunusstein 
Werner Schaub, Vorsitzender des Bundesverbands Bildender 
Künstlerinnen und Künstler, Berlin 
Dr. Isolde Schmidt, Referentin für Bildende Kunst, Kulturamt 
Wiesbaden 
Die Preise 
1. Preis: 5.000,- Euro Markus Jäger und Onuk Bernhard Schmitt 
2. Preis: 2.500,- Euro Nils Klinger 
3. Preis: 1.500,- Euro Wulf Winckelmann 
Publikumspreis: 1.000,- Euro Annette und Martin Goretzki 
Die Daten zur Ausstellung 
BRITA Kunstpreis 2015 
Ausstellung von Werken der Preisträger und Finalisten 
24. April bis 24. Mai 2015 
Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, 65183 Wiesbaden 
Weitere Finalisten: Ute Bartel, Malte Fuchs, Ulrike Manestar, Oliver 
Mezger, Martin Sigmund, Thomas Splett und Laura Stark 

BRITA und Kunstförderung

Die Begeisterung und das Engagement für die bildende Kunst und ihre Künstler sind tief in der BRITA-Unternehmenskultur verankert. Seit fast 25 Jahren fördert BRITA Kunst und Kultur in der Region rund um den Unternehmenssitz in Taunusstein. Von 1991 bis 2009 fanden in der Reihe "Kunst im Hause BRITA" mehr als 40 Ausstellungen statt. Vor allem junge Künstlerinnen und Künstler aus der Rhein-Main-Region hatten die Gelegenheit, ihre Werke auszustellen. Seit 1993 wurden zudem fünf Kunstpreise vergeben: 1993 in der Gattung Malerei, 1996 in Form eines Bildhauerinnen-Symposiums, 1999, 2012 und 2015 im Bereich künstlerischer Fotografie.

Weitere Details zum Kunstpreis 2015 und das Ausstellungsarchiv mit allen Informationen rund um die vergangenen Ausstellungen und Kunstpreisen finden Sie unter www.kunstpreis.brita.de

Zur BRITA Gruppe:

Mit einem Gesamtumsatz von 332,5 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2013 und 1.182 Mitarbeitern weltweit (davon 647 in Deutschland) ist die BRITA Gruppe eines der führenden Unternehmen in der Trinkwasseroptimierung. Ihre Traditionsmarke BRITA - in vielen Ländern ein Synonym für den Tisch-Wasserfilter - hat eine Spitzenposition im globalen Wasserfiltermarkt. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Taunusstein bei Wiesbaden ist durch 16 nationale und internationale Tochtergesellschaften sowie Beteiligungen, Vertriebs- und Industriepartner in über 60 Ländern auf allen fünf Kontinenten vertreten. Es betreibt Produktionsstätten in Deutschland, Großbritannien, der Schweiz und Italien. Gegründet 1966, entwickelt, produziert und vertreibt der Erfinder des Tisch-Wasserfilters für den Haushalt heute ein breites Spektrum innovativer Lösungen für die Trinkwasseroptimierung, für den privaten (Tisch-Wasserfilter, leitungsgebundene Systeme sowie die BRITA Integrated Solutions für Elektroklein- und -großgeräte namhafter Hersteller) und den gewerblichen Gebrauch (Lösungen für Hotellerie, Gastronomie, Catering und Vending) sowie leitungsgebundene Wasserspender für Büros, Schulen, die Gastronomie und den hygienesensiblen Care-Bereich (Krankenhäuser, Pflegeheime). Weitere Informationen: www.brita.de.

Zum Kunsthaus Wiesbaden:

Das Wiesbadener Kunsthaus ist ein Zentrum für zeitgenössische Kunst. Mit Ateliers, professionellen Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen und der Artothek existiert inmitten der Stadt ein Impuls gebender, lebendiger Ort für künstlerisches Schaffen und Austausch. Das Gebäude, in dem sich das Kunsthaus befindet, ist ein Kulturdenkmal im Besitz der Landeshauptstadt Wiesbaden. Es wurde in den Jahren 1862/63 vom Kreisbaumeister Philipp Hoffmann als "Elementarschule" erbaut, war später Sitz der berühmten Wiesbadener Werkkunstschule und ist seit 1989 Atelier- und Ausstellungshaus der Stadt Wiesbaden. Im März 2011 ist eine großzügige Kunsthalle neben dem denkmalgeschützten Altbau fertiggestellt worden, die es ermöglicht, mit wechselnden Ausstellungen prägnante Einblicke in die aktuelle regionale und internationale Kunstszene zu geben. Ein weiterer Programmpunkt sind Konzerte und Aufführungen neuer, improvisierter Musik. Die Ausstellungen werden meist begleitet von Vorträgen und Führungen mit anschließenden Gesprächen. Weitere Informationen: www.wiesbaden.de/kunsthaus

Pressekontakt:

Dr. Sabine Rohlff, Director Corporate Communications/Pressesprecherin
Andrea Herale, Associate Manager Corporate Communications
BRITA GmbH
Heinrich-Hertz-Str. 4
65232 Taunusstein
Tel. +49 (0)6128 746-5743, -5949
E-Mail: srohlff@brita.net, aherale@brita.net

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