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Keime im Wasser? Aber natürlich!

Taunusstein (ots) - Sauberes, klares Trinkwasser gefällig? Wasserhahn auf - und schon kommt das nasse Lebenselexier herausgesprudelt. Ganz selbstverständlich ist das Wasser sauber, klar und ohne unangenehmen Geruch - und manch' einer meint sogar, es wäre völlig keimfrei. Doch es gibt eigentlich nichts in unserer natürlichen Umwelt, was ohne Keime wäre. Beispielsweise wechseln bei jedem Händedruck ca. 10.000 Bakterien ihren Besitzer. Denn auf der Haut leben unzählige Keime, aber auch im Boden, in der Luft, auf dem Gras, auf und in den täglichen Nahrungsmitteln und natürlich auch im Wasser und Trinkwasser. "Sie sind größten Teils - selbst wenn sie sehr zahlreich vorhanden sind - für den Menschen vollkommen harmlos", so Prof. Dr. R. Schubert vom Institut für Hygiene der Universität Frankfurt. Manche sind sogar unentbehrlich bei der Herstellung von Nahrungsmitteln, z. B. von Joghurt, Kefir, bestimmten Wurstsorten etc.. Keime, sogenannte Mikroorganismen, benötigen ganz bestimmte, manchmal extreme Lebensbedingungen, damit sie optimal wachsen können. So leben und vermehren sich beispielsweise natürliche Wasserkeime in einer relativ nährstoffarmen Umgebung bei geringen Temperaturen. Unter diesen Bedingungen überleben nur sehr selten Keime aus anderen Lebensräumen. Von den Wasserwerken wird sicher gestellt, dass im Trinkwasser keine Keime vorhanden sind, die bekanntermaßen beim Menschen Erkrankungen auslösen. Es gibt aber einige wenige Keime, die nach Aussagen der amerikanische Umweltbehörde (EPA) und des CDC (Centers for Disease Control) für Menschen mit intakter Immunabwehr kein Problem darstellen, aber bei immunschwachen Menschen zu Erkrankungen führen können. Zu dieser Risikogruppe gehören beispielsweise AIDS-Kranke, Krebskranke, die eine Chemotherapie durchführen, Dialysepatienten, ältere Menschen und Kinder. Trotz der großen Sorgfalt, mit der das Trinkwasser gewonnen und zu den Haushalten geleitet wird, ist es manchmal nicht ganz auszuschließen, dass solche Keime im Wasser vorhanden sind. Immunschwache Menschen sollten deshalb, um jedes Risiko zu vermeiden, Trinkwasser und auch Wasser aus üblichen Haushaltswasserfiltern vor dem Genuß einmal aufkochen. Hierbei reicht das Erhitzen beim Tee, Kaffee oder beim Essen kochen etc., um die Keime außer Gefecht zu setzen. ots Originaltext: BRITA GmbH Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Weitere Informationen für die Presse: Institut für Hygiene und Umweltmedizin, Frankfurt Prof. Dr.Dr. Ralph Schubert Telefon: 069 / 63 01 54 32 Telefax: 069 / 63 01 77 13 BRITA GmbH, Taunusstein Peter Shaw Telefon: 0 61 28 / 746 688 Telefax: 0 61 28 / 746 640 BRITA im Internet: www.brita.de Original-Content von: BRITA GmbH, übermittelt durch news aktuell

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