IKEA Deutschland GmbH & Co. KG

IKEA bezieht als erstes großes Einzelhandelsunternehmen nur Baumwolle aus nachhaltigeren Quellen

IKEA bezieht als erstes groÃes Einzelhandelsunternehmen nur Baumwolle aus nachhaltigeren Quellen
Baumwollbauer bei der Ernte / IKEA bezieht als erstes großes Einzelhandelsunternehmen nur Baumwolle aus nachhaltigeren Quellen / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/29291 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Inter IKEA Systems B.V. 2015"

Hofheim-Wallau (ots) - Seit September 2015 verwendet IKEA nur noch Baumwolle aus nachhaltigeren Quellen in seinen Produkten. Damit ist es das erste große Einzelhandelsunternehmen, das diesen wichtigen Meilenstein erreicht.

Baumwolle ist ein wichtiges Rohmaterial für IKEA, da sie in vielen Produkten zum Einsatz kommt - von Sofas bis Handtüchern. Im konventionellen Anbau von Baumwolle werden große Mengen an Chemikalien und Wasser benötigt. Das erhöht die Herstellungskosten und erschwert es den Baumwollbauern, sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Baumwollbauern, die für IKEA auf nachhaltigere Weise Baumwolle produzieren, verbrauchen dagegen weniger Wasser und Pestizide und erzielen so höhere Gewinne.

"Dieses Jahr beginnt in Bezug auf Baumwolle eine neue Ära für IKEA. Es ist eine tolle Errungenschaft, dass es uns gelungen ist, unsere Baumwolle zu 100 Prozent aus nachhaltigeren Quellen zu beziehen. Dies kennzeichnet aber auch den Beginn einer neuen Herausforderung - nämlich diese 100 Prozent beizubehalten und neue Wege zu finden, um Baumwollproduzenten in der ganzen Welt dabei zu unterstützen, nachhaltiger anzubauen", so Pramod Singh, Hauptverantwortlicher für Baumwolle bei IKEA.

Die Umstellung auf Baumwolle aus nachhaltigeren Quellen ist ein Meilenstein auf einer langen Reise mit dem Ziel, die Baumwollindustrie zu verändern. IKEA war 2010 gemeinsam mit der Umweltschutzorganisation WWF und anderen führenden öffentlichen und privaten Organisationen daran beteiligt, die Better Cotton Initiative (BCI) ins Leben zu rufen.

"Wir sind sehr stolz auf unsere Partnerschaft mit IKEA. Wir gratulieren ihnen dazu, sich dieses ehrgeizige Ziel gesetzt zu haben und für anderen Einzelhändler und Marken als Beispiel zu dienen. Das Engagement von IKEA für die BCI hilft uns dabei, Better-Cotton-Baumwolle als gängige Ware zu etablieren", erklärte Paola Geremicca, BCI-Leiterin der Abteilung Communications and Fundraising.

"Baumwolle aus nachhaltigeren Quellen in IKEA Produkten ist wegweisend für den globalen Baumwollmarkt, da dies eindeutig ein wirtschaftliches Argument für Nachhaltigkeit ist", so Richard Holland, Geschäftsführer der WWF Market Transformation Initiative. "Wir brauchen mehr Unternehmen, die sich dem Beispiel von IKEA anschließen. Denn dies zeigt, dass das, was für Mensch und Umwelt gut ist, auch wirtschaftlich von Vorteil ist."

Gemeinsam mit seinen Partnern möchte IKEA dafür sorgen, dass nachhaltiger produzierte Baumwolle erschwinglich, zugänglich und auch besser für die Umwelt und die Menschen ist, die sie anbauen.

Über den IKEA Konzern

Unsere Vision ist es, den vielen Menschen einen besseren Alltag zu schaffen, indem wir formschöne, funktionsgerechte, erschwingliche und qualitativ hochwertige Einrichtungsgegenstände anbieten, die mit Rücksicht auf Mensch und Umwelt produziert wurden. Insgesamt betreibt der IKEA Konzern 328 Einrichtungshäuser in 28 Ländern. Darüber hinaus gibt es mehr als 40 Einrichtungshäuser, die von Franchisenehmern außerhalb des IKEA Konzerns geleitet werden. Im Geschäftsjahr 2015 besuchten insgesamt 771 Millionen Menschen die Einrichtungshäuser des IKEA Konzerns und 1,9 Milliarden Menschen informierten sich auf unserer Website www.IKEA.com

Über die Better Cotton Initiative

Die Better Cotton Initiative (BCI) ist eine gemeinnützige Organisation, deren Ziel es ist, die globale Baumwollproduktion so zu gestalten, dass sie besser für die Menschen ist, die sie betreiben, besser für die Umwelt und somit auch besser für Zukunft dieses Sektors. BCI möchte den Baumwollanbau weltweit verändern, indem nachhaltig produzierte Baumwolle eine gängige Ware wird. Um dies zu erreichen, arbeitet BCI mit verschiedenen Interessensvertretern aus der gesamten Lieferkette von Baumwolle zusammen, um messbare und andauernde Verbesserungen für die Umwelt, die im Baumwollanbau tätigen Menschen und die Wirtschaft der baumwollproduzierenden Regionen zu fördern. Weitere Informationen unter www.bettercotton.org

Über den WWF

Der WWF, die weltweit tätige Naturschutzorganisation, ist eine der größten und erfahrensten Naturschutzorganisationen der Welt mit über 5 Millionen Förderern und einem globalen Netzwerk in mehr als 100 Ländern. Ziel des WWF ist es, die Schädigung der natürlichen Umgebung der Erde zu stoppen und daran zu arbeiten, dass Menschen in Zukunft im Einklang mit der Natur leben, indem die Artenvielfalt bewahrt, ein nachhaltiger Einsatz von natürlichen Ressourcen sichergestellt und die Reduzierung von Umweltverschmutzung und Verschwendung von Rohstoffen gefördert wird.

Der IKEA Konzern und der WWF arbeiten im Hinblick auf Baumwolle und Forstwirtschaft als Teil seiner marktverändernden Erhaltungsstrategie zusammen, deren Ziel die bessere Produktion wichtiger Waren ist wie Bauholz und Zellstoff, Soja, Palmöl, Rindfleisch, Weißfisch, Thunfisch und Baumwolle, die alle eine wichtige Rolle für einige der ökologisch wichtigsten Regionen der Welt spielen. Weitere Informationen unter www.panda.org/ikea

Pressekontakt:

Isolde Debus-Spangenberg
Pressereferentin
Tel.: (06122) 585 4482
isolde.debus-spangenberg@ikea.com

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