IKEA Deutschland GmbH & Co. KG

Studium geschmissen - Und nun?
Studienabbrecher haben gute Chancen auf qualifizierte Jobs

Hofheim-Wallau (ots) - Die Liste prominenter Studienabbrecher ist lang und liest sich wie das "Who is who" aus Wirtschaft und Show-Business: Regisseur Roland Emmerich, Gründer des Software-Unternehmens Microsoft, Bill Gates, Musiker Herbert Grönemeyer sowie Moderator Günther Jauch sind nur einige Namen die belegen, dass der Abbruch des Studiums nicht das Ende aller Karrierechancen bedeutet. Immerhin 21 Prozent der deutschen Studenten beendeten im vergangenen Jahr ihr Studium vorzeitig. Aber auch für die (noch) weniger bekannten darunter gibt es ohne den geplanten Abschluss eine ganze Reihe von beruflichen Chancen.

Beate Mini, verantwortlich für das Mitarbeitermarketing bei IKEA Deutschland: "Wir haben sehr gute Erfahrungen mit so genannten Studienabbrechern gemacht. Wer sich dazu entscheidet, sein Studium zu beenden, hat sich in der Regel im Vorfeld viele Gedanken darüber gemacht, wie es weitergehen soll, wo persönliche Stärken und Schwächen liegen. Diese Klärung und ein großes Maß an Lebenserfahrung sind Pluspunkte, die andere Bewerber oft nicht mitbringen." Aussagekräftiger als das passende Studium oder der richtige Abschluss sind für das schwedische Unternehmen ohnehin die Persönlichkeit des Bewerbers, seine Wertschätzung für Menschen, Kosten- und Umweltbewusstsein und natürlich Begeisterung für das Thema Wohnen und Einrichten. Ist dies gegeben, steht einem erfolgreichen Berufsweg auch ohne Hochschulabschluss - zumindest bei IKEA - nichts im Wege.

Je nach Hintergrund und praktischer Arbeitserfahrung der Bewerber bietet IKEA eine Ausbildung zum Handelsfachwirt oder ein Trainee-Programm an. Diesen Weg beschritt zum Beispiel Michael Miko (35), der 1992 als Student für das Lehramt bei IKEA in der Beleuchtungsabteilung startete, um seinen Führerschein zu finanzieren. Heute ist er kaufmännischer Leiter des Einrichtungshauses in München-Eching. "In Deutschland ist es einfach unüblich, einen eingeschlagenen Ausbildungsweg zu verlassen. Aber die Entscheidung war richtig. Ich habe früh gespürt, gerne bei IKEA Verantwortung übernehmen würde", so Miko.

Die Gründe für den vorzeitigen Abbruch des Studiums sind fast immer die gleichen: Anonymität im Unibetrieb, man sieht nicht recht, wohin die ganze Mühe führen könnte, es gibt keine verbindlichen Bezugspersonen im Ausbildungsgang. Auch Gunnar Broch (42) war an diesem Punkt, als er sich nach neun Semestern BWL und damit kurz vor dem Abschluss entschloss, dem akademischen Bildungsweg den Rücken zu kehren. Inzwischen arbeitet er seit mehr als 14 Jahren bei dem schwedischen Einrichtungsunternehmen und ist nach unterschiedlichen Stationen heute für die Kompetenz- und Nachfolgesicherung im Bereich Food für alle 44 Einrichtungshäuser in Deutschland zuständig. "Die Vielfältigkeit der Aufgaben und die Wertschätzung, die mir bei IKEA entgegengebracht wurde, haben mich von Anfang an motiviert", sagt Broch rückblickend. Bei seiner heutigen Aufgabe, der Suche nach qualifizierten Nachwuchskräften, begegnet er immer wieder jungen Menschen, die oft nach langem Zögern ihr Studium abbrechen und eine Karriere ohne Hochschulabschluss starten. Die meisten von ihnen sehr erfolgreich.

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Sabine Nold Beate Mini
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