IKEA Deutschland GmbH & Co. KG

Die Wohnung als Ausdruck des persönlichen Lebensentwurfs
Repräsentative Umfrage zeigt Veränderungs-Motive der Deutschen

Hofheim-Wallau (ots) - Die eigenen vier Wände sind der wichtigste Ort der Menschen: dort leben sie zusammen mit ihrer Familie, treffen Freunde, drücken ihren Lebensstil aus, entspannen sich oder sind kreativ tätig. Wenn man im Leben etwas verändern will, ist die Wohnung der Ort, an dem das am Einfachsten ist. Warum die Deutschen welche Veränderungen in ihrer Wohnung vornehmen oder was sie daran hindert hat IKEA bei einer repräsentativen Umfrage unter 1.100 Deutschen zwischen 18 und 65 Jahren untersucht.

Frage 1. Wenn ich etwas in der Wohnung verändert habe, war der Grund... *)

Die Dekoration der Wohnung und Veränderungen an der Einrichtung sind eindeutig Sache der Frauen. Dazu braucht es nur geringe Anstöße von außen:

   1. Langeweile (29,3 Prozent gesamt; 36,4 Prozent bei Frauen; 27,7 
   Prozent der 18- bis 34-Jährigen; mit zunehmendem Alter abnehmend) 
   2. Wechsel der Jahreszeit (18,1 Prozent; 24,6 Prozent bei Frauen; 
   11,3 Prozent bei Männern; mit zunehmendem Alter abnehmend) 
   3. In einer Zeitschrift eine neue Idee entdeckt (17,8 Prozent; 
   22,1 Prozent bei Frauen; 23 Prozent bei den 18- bis 24-Jährigen; 
   mit zunehmendem Alter abnehmend) 

Frage 2. Ich habe schon mal ein neues Bett gekauft,...

Obwohl Matratzen auch einzeln zu kaufen sind, kauft jeder dritte Norddeutsche wegen einer durchgelegenen Matratze gleich ein neues Bett, in Süddeutschland ist es nur jeder Vierte. Jeder dritte Deutsche zwischen 35 und 44 Jahren kauft sich ein neues Bett, wenn er sich vom Partner getrennt hat.

   1. Konnte das alte Bett nicht mehr sehen (29,8 Prozent) 
   2. Umzug (28,4 Prozent) 
   3. Matratze durchgelegen (27,5 Prozent) 

Frage 3. Am liebsten kaufe ich für meine Wohnung...

Ein Sofa zu kaufen, macht doppelt so vielen Leuten Spaß wie ein Bett zu kaufen (14,7 Prozent zu 7,4 Prozent). Ein Viertel der Deutschen zwischen 18 und 24 Jahren kauft gerne Fotorahmen, bei den 45- bis 54-Jährigen sind Abreißkalender genauso beliebt.

   1. Pflanzen (43 Prozent; 53,8 Prozent bei den Frauen; 31,6 Prozent
   bei den Männern) 
   2. Vasen, Kerzen oder ähnliches (41 Prozent; 60 Prozent bei den 
   Frauen; 21,4 Prozent bei den Männern) 
   3. Tisch-Deko (24,8 Prozent; 36,4 Prozent bei den Frauen; 12,6 
   Prozent bei den Männern) 

Frage 4. Welchen Teil der Wohnung zeige ich selbst guten Freunden ungern?

Jeder dritte Mann hat kein Problem, seinen Freunden alles in der Wohnung zu zeigen, das trifft nur auf jede vierte Frau zu. Jeder vierte Senior verheimlicht seinen Kühlschrank selbst vor guten Freunden: Während im Schnitt 11 Prozent der Deutschen keinen Einblick in den Kühlschrank gewähren würden, wollen dies 27,3 Prozent der über 55-Jährigen verhindern. Für jede dritte Frau ist das Innere des Kleiderschranks selbst für gute Freunde/Freundinnen tabu.

   1. Unaufgeräumtes Schlafzimmer (34,5 Prozent) 
   2. Innere des Kleiderschranks (30,7 Prozent; bei Frauen 35,7 
   Prozent; bei Männern 25,5 Prozent) 
   3. Abstellkammer (22,2 Prozent) 

Frage 5. Wie oft haben Sie in den letzten 10 Jahren die folgenden Gegenstände gekauft (neu oder gebraucht)?

Bett und TV wurden von rund 80 Prozent der Befragten in den letzten zehn Jahren mindestens einmal ausgetauscht. Ab 35 sinkt die Bereitschaft rapide, sich ein neues Bett anzuschaffen. Sofa und Esstisch spiegeln die Veränderungen in der Familiengröße wider und werden daher am meisten im Alter zwischen 35 und 44 Jahren ausgetauscht.

Frage 6. Wenn ich mir etwas für meine Wohnung wünschen könnte, hätte ich gerne...

Staubabweisende Möbel, ein immer voller Kühlschrank und eine selbstaufräumende Wohnung sind für knapp jeden zweiten Deutschen ein Wunschtraum. Eine personenbezogene Türklingel (damit man weiß, wer vor der Tür steht), steht für jeden Vierten unter 35 Jahren auf der Wunschliste. Die Zeit für Wünsche scheint im Alter vorbei zu sein: jeder dritte Deutsche über 55 ist entweder mit seiner Wohnung zufrieden oder hat seine Träume aufgegeben. Einen begehbaren Kleiderschrank wünschen sich die Hälfte aller Frauen, aber nur jeder vierte Mann.

   1. Wellness-Oase als Badezimmer (51 Prozent; 61,3 Prozent bei 
   Frauen; 40,1 Prozent bei Männern) 
   2. Selbstaufräumende Wohnung (48,3 Prozent; 54,5 Prozent bei 
   Frauen; 41,8 Prozent bei Männern) 
   3. Mehr Platz (44 Prozent) 

Frage 7. Wenn etwas für die Wohnung gekauft wird...

Im Norden dominieren gemeinsame Entscheidungen, während im Süden über Anschaffungen genauso oft alleine wie gemeinsam entschieden wird. Vier von fünf Deutschen unter 24 Jahren lassen "Mutti" Dinge für die Wohnung kaufen.

   1. Gemeinsame Entscheidung (48,6 Prozent) 
   2. Entscheide ich meist allein (41,7 Prozent) 
   3. Entscheidet meist der Partner (6,6 Prozent) 

Frage 8. Wenn ich Lust auf Veränderung habe...

Ein Viertel der Deutschen macht nichts, wenn sie Lust auf Veränderung haben, bei Männern ist die passive Haltung sogar bei knapp einem Drittel anzutreffen. 40 Prozent der Frauen gehen in die Stadt und kaufen sich etwas zum Anziehen und jede Dritte geht zum Friseur. Nur jeder zwanzigste Mann geht zum Friseur, um etwas zu verändern, deren Strategie ist es, ein paar Tage wegzufahren. Rund ein Drittel der Befragten dekoriert die Wohnung um und kauft sich etwas Neues für die eigenen vier Wände. Dreimal mehr Männer als Frauen suchen sich eine(n) neue(n) Partner(in), wenn sie etwas verändern wollen. Insgesamt ist dies zwischen 35 und 44 eine viel beachtete Lösungsmöglichkeit, um Veränderungen herbeizuführen.

   1. Ein paar Tage wegfahren (32,1 Prozent; 25,5 Prozent bei Frauen;
   39 Prozent bei Männern) 
   2. Kaufe etwas Kleines für die Wohnung (29 Prozent; 43 Prozent bei
   Frauen; 14,5 Prozent bei Männern) 
   3. Freunde treffen, die man schon lange nicht mehr gesehen hat 
   (27,5 Prozent; 31,2 Prozent bei Frauen; 23,6 Prozent bei Männern) 

Frage 9. Es gibt verschiedene Gründe, warum man in seiner Wohnung keine Veränderungen vornimmt. Ich verändere nichts in der Wohnung...

Fehlendes Geld ist mit Abstand der häufigste Grund, warum nichts in der Wohnung verändert wird. Die Älteren haben sich eingerichtet, den Jüngeren fehlen Zeit oder Ideen. Fast doppelt so viele Männer wie Frauen geben zu, aus Bequemlichkeit nichts in der Wohnung zu verändern und sogar dreimal mehr Männern als Frauen fehlt einfach das Interesse daran. Fehlendes Geld ist im Süden noch mehr als im Norden der Hauptgrund, warum keine Veränderung in der Wohnung erfolgt. Im Norden ist man auch eher zufrieden mit seiner bestehenden Einrichtung. Rund 40 Prozent der unter 35-Jährigen mögen immer noch ihre alten Kinderzimmermöbel.

   1. Geldmangel (57,8 Prozent) 
   2. Fühle mich wohl, so wie ich eingerichtet bin (37,5 Prozent; 
   dies trifft vor allem auf Senioren zu) 
   3. Zeitmangel (25,7 Prozent) 

Frage 10. Für jeden Menschen gibt es Veränderungen oder Ereignisse, vor denen er sich mehr oder weniger stark fürchtet. Ich fürchte mich...

Gesundheit und Familie sind die Bereiche, in denen man am ehesten Angst vor negativen Veränderungen hat. Bereits an vierter Stelle kommt die Angst davor, eine Spinne im Bett zu finden, besonders ausgeprägt ist sie bei jungen Frauen. Tendenziell haben Frauen mehr Angst vor dem Alter als Männer und damit so zu werden wie die Eltern oder Schwiegereltern. Jeder fünfte Mann hat Angst davor, zu wenig Zeit für die Familie zu haben. Jeder vierte junge Erwachsene befürchtet den aktuellen Trend zu verpassen oder nichts zu verändern. Bei 35- bis 44-Jährigen ist die Angst, dass das Bett im falschen Moment zusammenbricht, am deutlichsten ausgeprägt. Mit zunehmenden Alter wird die Angst vor einer Trennung vom Partner geringer: Bei den unter 25-Jährigen fürchten sich 61 Prozent stark vor der Trennung, ab 55 Jahren sind es nur noch 28 Prozent.

   1. Gesundheitliche Einschränkungen (52,6 Prozent; 56.7 Prozent bei
   Frauen; 48,3 Prozent bei Männern) 
   2. Trennung von dem Partner (35,9 Prozent; 39,4 Prozent bei 
   Frauen; 32,3 Prozent bei Männern) 
   3. Zu wenig Zeit für die Familie (23,9 Prozent; 26,6 Prozent bei 
   Frauen; 21,2 Prozent bei Männern) 
   Studiendesign 
   Methode: Online-Erhebung Ad-hoc 
   Stichprobe n = 1.099, repräsentativ für deutsche Wohnbevölkerung, 
   18 - 65 Jahre 
   Feldzeit 4. - 15. Juli 2008 
   Durchgeführt durch MC MARKET RESEARCH GMBH, Du Pont-Straße 4, 
   61352 Bad Homburg 

*) Nach jeder Frage sind die wichtigsten Ergebnisse und die Top-Drei Nennungen aufgeführt. Gibt es keine Aufschlüsselung nach Geschlecht, Region oder Alter, waren die Unterschiede nicht signifikant. Diese Ergebnisse ergänzen die Angaben in der Pressemitteilung zum IKEA Katalog 2009.

Pressekontakt:

Annette Wolfstein
Pressereferentin
IKEA Deutschland GmbH & Co. KG
Tel.: (06122) 585 4470
Fax: (06122) 585 4121
E-Mail: annette.wolfstein@memo.ikea.com

Kai Hartmann
Pressereferent
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E-Mail: kai.hartmann@memo.ikea.com
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