Deutscher Naturschutzring

DNR kritisiert mangelhafte Luftreinhalte- und Klimaschutzpolitik der Bundesregierung
Auch im rot-grünen Wald bleibt es finster

    Berlin (ots) -
    
    Präsident Hubert Weinzierl sieht vor allem die Minister Müller und
Bodewig in der Pflicht
    
    Auch wenn der "Waldzustandsbericht" heute erstmals von der grünen
Landwirtschaftsministerin Renate Künast vorgelegt wird, kommt nach
Ansicht des Präsidenten des Deutschen Naturschutzrings (DNR), Hubert
Weinzierl, noch lange nicht mehr Grün in Deutschlands Wälder. "Es
bleibt dabei, dass der sogenannte Waldzustandsbericht ein Dokument
des fortgesetzten Versagens in der Luftreinhaltepolitik der
Bundesregierung ist", kritisierte Weinzierl. In Wirklichkeit handele
es sich um einen Krankenbericht, der ein deprimierendes Bild über die
teilweise dramatischen Schäden in Deutschlands Wälder und vor allem
in den Waldböden dokumentiere, sagte der DNR-Präsident.
    
    Deshalb sieht der DNR jetzt an erster Stelle die Minister Müller
(Wirtschaft) und Bodewig (Verkehr) in der Pflicht, die notwendigen
Konsequenzen aus dem Bericht zu ziehen. Weinzierl forderte die
verantwortlichen Politiker zu einem radikalen Kurswechsel in der
Verkehrspolitik und zu einer forcierten Energiesparpolitik auf. Er
erinnerte die Bundesregierung an ihre Zusage, den Ausstoß
klimaschädlicher Gase um 25 Prozent zu reduzieren. "Der neue
Waldbericht mit zwei Drittel Schadensfläche belegt, wie weit
Deutschland von diesem Ziel noch entfernt ist", so Weinzierl.
    
ots Originaltext: Deutscher Naturschutzring (DNR)
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Christoph Markl-Meider, Deutscher Naturschutzring Presse

Kontakt und weitere Informationen
Deutscher Naturschutzring (DNR),
Präsident Hubert Weinzierl, 94344 Wiesenfelden,
Tel. 0 99 66-7 77, Fax 0 99 66-4 90

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