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Mysteriöses Urteil des Oberlandesgerichtes Frankfurt am Main: Internet gefährdet die "Volksgesundheit"

Frankfurt am Main / Landgraaf (ots) - Entgegen anderslautender Presseinformation hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main in der Berufungsverhandlung Deutscher Apotheker Verband gegen 0800DocMorris (Geschäftsnummer AZ 2/3 O 366/00) nicht gegen den Versandhandel mit Arzneimitteln entschieden, sondern kontrovers gesprochen. Die Richter sehen den prinzipiellen Versandhandel über eine niederländische Apotheke auch an deutsche Kunden als legal an. Wird jedoch für den Versand über das Internet geworben, dann greift das deutsche Versandhandelsverbot. Jetzt wird es unlogisch: Das deutsche Versandhandelsverbot gilt angeblich dem Schutz der deutschen Verbraucher und ihrer Gesundheit. Gestern wurde - laut OLG - der Versandhandel mit Medikamenten an deutsche Kunden zwar als erlaubt angesehen, jedoch gefährdet der Versandhandel nach einer Bestellung im Internet die deutsche Volksgesundheit. "Offensichtlich ist die Gefahr nicht der Versandhandel, sondern das Internet. Es scheint hier ein Vorurteil zu geben, dass das Internet ein unkontrollierbares Werbemedium sei. Unsere niederländische Apotheke inklusive ihres Internetauftritts ist behördlich zugelassen und kontrolliert. Das wird offensichtlich in Deutschland ignoriert. Allerdings ist unser Internetauftritt professioneller und qualitativ hochwertiger als der der deutschen Apotheken. Das ist aber auch der einzige Unterschied, denn Arzneimittel (vor)bestellen kann man auch bei deutschen Apotheken - wie www.apotheken.de oder www.apotheker-nordrhein.de", sagt Jens Apermann (33), Marketingdirektor 0800DocMorris. "Fakt ist: Wir werden als niederländisches Unternehmen gegen den juristischen Eiertanz in Deutschland eine Individualbeschwerde bei der Europäischen Kommission einlegen. Unser Ziel ist die Einleitung eines Vertragsverletzungsverfahrens gegen die Bundesrepublik Deutschland." Die Apotheke 0800DocMorris beruft sich auf das Recht der Verbraucher, ihre Apotheke innerhalb der Europäischen Union frei zu wählen. 0800DocMorris agiert europaweit bei Bestellungen streng innerhalb der nationalen und europäischen Gesetzgebung. Schon vor zwölf Jahren hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg in einem Grundsatzurteil festgestellt, dass die Arzneimittelqualität und die Ausbildung der Apotheker in den Mitgliedsstaaten der damaligen EG vergleichbar und kein Argument gegen den freien Wettbewerb im Binnenmarkt ist. 0800DocMorris Die erste europäische Apotheke mit Sitz in den Niederlanden bietet seit 8. Juni 2000 unter www.0800DocMorris.com verschreibungspflichtige (nur gegen Rezept) und verschreibungsfreie Medikamente an. Das Online-Sortiment von rund 2.000 Medikamenten richtet sich vor allem an preisbewusste Patienten mit planbarem Bedarf. Bestellt werden kann per Post oder Internet. Die Arzneimittel werden zu europaweit einheitlichen Preisen abgegeben und innerhalb von 48 Stunden per Boten zugestellt. Bei deutschen Adressen wird abgeholt. Den in Europa zugelassenen Originalpräparaten liegt eine Produktbeschreibung in der jeweiligen Landessprache bei. Bezahlt wird per Scheck oder Lastschrift. Deutschsprachige Informationen und Service-Auskünfte gibt es im Internet unter www.0800DocMorris oder bei der kostenfreien Info-Hotline von Montag bis Freitag von 8:00 bis 20:00 Uhr unter 0800-362667747. 0800DocMorris ist Mitglied in der European Association of Mail Service Pharmacies. ots Originaltext: 0800DocMorris Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Presse-Informationen Hoschke & Consorten Public Relations GmbH, Karin Cofalka, Telefon +49 (0) 40 36 11 46, k.cofalka@hoschke.de Original-Content von: DocMorris, übermittelt durch news aktuell

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