ots.Audio: Björn Hesseler aus Münster ist "Deutschlands bester Offroad-Fahrer" - Den Titel hat der 32-Jährige am Samstag in Ungarn geholt
Ungarn (ots) - auto motor und sport und Mercedes-Benz haben den besten Geländewagenfahrer gesucht
Anmoderation
Neun Männer, ein Dutzend Mercedes-Benz Geländewagen, ein Offroad-Gelände in der Nähe des Plattensees in Ungarn - und ein Ziel: Deutschlands bester Offroad-Fahrer werden. Am vergangenen Wochenende (21. bis 23. Oktober 2011) haben die Fachzeitschrift auto motor und sport, der Reifenhersteller Continental und Mercedes-Benz neun Kandidaten, die sich in drei Vorrunden qualifiziert hatten, zum Finale gebeten. Deutschlands bester Offroad-Fahrer kommt aus Münster: Björn Hesseler kam auf den 1. Platz. Ein Ergebnis, von dem er selbst überrascht war:
1. O-Ton Björn Hesseler
Erst einmal Wow, also damit konnte man einfach nicht rechnen, es waren total viele Fahrer dabei, die extrem viel Erfahrung haben im Offroad, gut man wusste ungefähr wie man abgeschnitten hatte, aber man wusste nicht wie die anderen vielleicht abgeschnitten haben, und alle haben relativ gut abgeschnitten im Feld, da wusste man nicht, ob man jetzt ganz vorne mit dabei ist oder eben nicht. (0´20)
Der 32-jährige Elektromeister ist kein klassischer Offroader, der schon seit Jahren jede freie Minute mit dem Geländewagen in Kiesgruben verbringt. Eigentlich kommt der Münsteraner vom Radsport:
2. O-Ton Björn Hesseler
Also erst einmal bedeutet das mit sehr viel Spaß im Gelände unterwegs zu sein, die Fahrzeuge zu testen was sie einfach können, auch sich mit anderen ein bisschen messen und gucken, wer kommt am besten durch und wer dann halt der Beste am Ende ist. Das ist schon ein Anreiz. Also ist selber hab keinen Offroader, ich hab schon ein paar Mal Offroad-Erfahrungen sammeln können und habe mich jetzt auch mit einem anderen Teilnehmer mal vorher getroffen und durfte mal sein Fahrzeug durch das Gelände bewegen. Aber da ich früher aus dem Bereich Moutainbiken komm und auch immer viel draußen in der Natur unterwegs war, eigentlich so Geländelesen, das beherrsche ich eigentlich schon, und das ist schon mit das Wichtigste. (0´37)
Obwohl Björn Hesseler einen eindeutigen Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Ralf Radtke aus Hamburg hatte, war es bis zur letzten Prüfung ein knallharter Wettbewerb, sagt Ellen Lohr, Deutschlands beste Rennfahrerin, die bei der Offroad Challenge als Instruktorin und Expertin eingesetzt war:
3. O-Ton Ellen Lohr
Also die neun, die hier in der Endausscheidung dabei sind, sind wirklich richtig gut und haben ja auch hobbymäßig oder beruflich was mit dem Thema schon zu tun gehabt oder haben etwas damit zu tun, und unser Sieger von heute Abend, der trägt den Titel zu Recht. (0´15)
In der Nähe des Plattensees fanden die neun Finalisten traumhafte Bedingungen vor: Das ganze Wochenende über schien die Sonne, auch wenn es bei knapp 10 Grad schon etwas kühl war. Dafür brachte das Offroad-Gelände, nur ein paar Kilometer vom Plattensee entfernt, die Kandidaten ganz schön ins Schwitzen. Jochen Übler, Testchef bei auto motor und sport:
4. O-Ton Jochen Übler
Ich denke das Level, wenn man das Gelände hier anguckt, ist sehr sehr hoch und ein anspruchsvolles Gelände, auch dadurch, dass durch die Regenfälle jetzt das Gelände sehr sehr rutschig ist, schon sehr anspruchsvoll. (0´09)
Im Wettbewerb musste jeder Teilnehmer dieselben Aufgaben bewältigen. Dazu gehörte eine Theorieprüfung ebenso dazu wie eine Blindfahrt. Und natürlich verschiedene Prüfungen auf unterschiedlichen Gelände-Parcours.
5. O-Ton Ellen Lohr
Es gibt verschiedene Parcours mit verschiedenen Fahrzeugen, in dem Fall jetzt G-Modell und M-Klasse zu bewältigen, aber auch solche Dinge wie Zielbremsung etcetera, man hat aber immer nur eine Chance, das heißt man muss schon ein sehr gutes Gefühl für das Fahrzeug und für seine eigenen Fähigkeiten haben, um hier vorne dabei zu sein. (0´17)
Ein ganz besonderes Highlight: Ein Teil der Prüfungen wurde von den neun Finalisten im neuen Mercedes ML abgelegt. Die dritte Generation des erfolgreichsten SUVs kommt am 19. November zu den Händlern. Ein Fahrzeug also, das es noch gar nicht zu kaufen gibt. Die Teilnehmer der Offroad-Challenge waren, sieht man von einigen Fachjournalisten ab, die allerersten Autofahrer, die die neue Mercedes-Benz M-Klasse fahren durften. Und wie war's?
6. O-Ton Umfrage
Überraschend, überraschend, was das Auto kann im Gelände, und vom Komfort super, kann man eigentlich nichts dagegen sagen. - Von der Technik her ist das echter Luxus, da gibt es nichts. Ich fahr sonst nur ältere Wagen, ich steh so ein bisschen auf Oldtimer und so was, aber so etwas ist dann schon beeindruckend. -Man merkt natürlich auch den Evolutionssprung von der vorherigen M-Klasse zur aktuellen. Erst einmal von der Wertanmutung im Innenraum her, von der Verarbeitungsqualität her, aber auch von den ganzen elektronischen Helferlein, die man so drin hat und den unterstützenden Helferlein, was das Offroad-Fahren anbelangt.- Da bin ich auf der Straße losgefahren, da war das eigentlich ein tolles Gefühl, wie ja mit der S-Klasse, irgendwo ein schönes Schweben, sehr übersichtlich, sehr souverän, und dann nachher im Gelände hat man sich relativ schnell umgestellt. Aber man hat immer ein gutes Gefühl, immer sicher, man hat immer das Gefühl man kommt gut an. (0´57)
Abmoderation
In Ungarn wurde am vergangenen Wochenende Deutschlands bester Offroad-Fahrer ermittelt. Gewonnen hat Björn Hesseler aus Münster. Er trägt jetzt den Titel "Deutschlands bester Offroad-Fahrer".
ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de.
Pressekontakt:
Ansprechpartner: Mercedes-Benz, Christian Anosowitsch, 0711 1775849 all4radio, Hermann Orgeldinger, 0711 32777590

