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Schnell in die Stadt, schnell aus der Stadt
Die BMW Group und die Landeshauptstadt Dresden stellen neue Park-and-Ride Broschüre für Dresden und das Obere Elbtal vor

    München/Dresden (ots) - Im Rahmen einer Pressekonferenz haben
heute die BMW Group und Vertreter der sächsischen Landeshauptstadt
die Broschüre "Park-and-Ride Konzept für den Verkehrsraum
"Dresden/Oberes Elbtal"  präsentiert. Der Dresdener Oberbürgermeister
Ingolf Roßberg zeigte sich überzeugt, dass das neue Konzept einen
erheblichen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssituation leisten
wird.  
    
    Bis zu 25 neue Park-and-Ride Standorte in Dresden und im Umland
    
    Das von der Landeshauptstadt Dresden, der BMW Group, dem
Verkehrsverbund Oberelbe, der Dresdener Verkehrsbetriebe AG und der
Deutschen Bahn AG gemeinsam entwickelte Konzept sieht in drei Phasen
den Aufbau eines Park-and-Ride Systems mit bis zu 25 Standorten vor.
Bis 2004 sollen insbesondere im nordwestlichen Stadtbereich 12
Anlagen entstehen. Damit würde sich das Angebot von bisher zwei
Standorten in Dresden-Prohlis und Dresden-Bühlau mit zusammen 165
Stellplätzen um ein vielfaches auf insgesamt ca. 2400 Stellplätze
vergrößern.
    
    Grundlage für die Auswahl der Standorte war eine differenzierte
Potentialanalyse unter Nutzung des s.g. "Widerstandsmodells" des
Verkehrswissenschaftlers Klaus Walther, das Faktoren wie Anfahrts-
und Parkplatzsituation, Anbindung an den ÖPNV und Wartezeiten mit
einbezieht. Die Städte und Gemeinden der Region unterstützen das
Park-and-Ride Konzept.
    
    Broschüre mit Lehrbuchcharakter
    
    Das Park-and-Ride Konzept wird in einer Broschüre dargestellt, die
als Grundlage für die Erarbeitung solcher Konzepte in mittleren und
kleineren Städten herangezogen werden kann. Bedeutung und Entwicklung
von Park-and-Ride (verfasst durch Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h.
Hans Georg Retzko) werden ebenso erläutert wie die Vorgehensweise zur
Erstellung eines Park-and-Ride Konzeptes. Weitere Themen sind
Vorschläge zur Wegweisung, zu Synergien bei der Anlagennutzung, zu
Ausstattungsstandards oder zu Stellplatzmaßen und -oberflächen.
    
    BMW Group seit 10 Jahren in Dresden aktiv
    
    Die Forschung der BMW Group engagiert sich bereits seit gut einem
Jahrzehnt in Dresden. Zunächst als Sprecher einer Vereinigung von
Firmen, die ein Verkehrskonzept auf Basis eines besonderen
innovativen ÖPNV erarbeiteten, und nun durch die Beteiligung an dem
Park-and-Ride Konzept. Darüber hinaus ist die BMW Group auch
bundesweit aktiv, um die Gesellschaft auch in Zukunft mobil zu
halten. Bestes Beispiel hierfür ist München: Das Leitprojekt MOBINET
sorgt hier für die Vernetzung und Optimierung verschiedener
Verkehrsträger und Verkehrssysteme. Aber auch in Berlin und Köln
arbeitet der bayerische Fahrzeughersteller in Park-and-Ride Projekten
mit, die von Wirtschaft, Verbänden, ÖPNV-Anbietern und Kommunen
gemeinsam getragen werden.
    
    Schlüssel zur Mobilität: Kooperatives Verkehrsmanagement
    
    Eine der Maximen der BMW Verkehrsforschung ist die Vernetzung:
Jedes Verkehrsmittel soll bevorzugt dort eingesetzt werden, wo es
seine Stärken hat. Das Auto bietet mit seiner unbestrittenen
Flexibilität deutliche Vorteile in der Fläche und beim Transport von
Gütern, die durch den ÖPNV nicht realisierbar und vor allem nicht
finanzierbar sind. Auf der anderen Seite kann der ÖPNV auf den
Hauptachsen eine Vielzahl von Menschen auf engstem Raum
transportieren und somit zur Ressourcen_schonenden Nutzung der
knappen innerstädtischen Flächen beitragen. Aber auch andere
Verkehrsmittel wie etwa das Fahrrad oder der C1 können einen Beitrag
zur verbesserten Verkehrsituation leisten. Wichtig dabei: Die
Vernetzung der Verkehrssysteme muss kooperativ geschehen. Dazu tragen
auch Verkehrsleitzentralen oder Park-and-Ride Anlagen entscheidend
bei. Nur die Kooperation zwischen Wirtschaft, kommunalen
Entscheidungsträgern und Verbänden wie etwa den Industrie- und
Handelskammern garantiert eine effektive und sinnvolle Umsetzung
solcher Konzepte.
    
    Park-and-Ride - die Vorteile von ÖPNV und individueller Mobilität
verbinden
    
    Das Thema "Parken" verdient besondere Aufmerksamkeit im Rahmen des
kooperativen Verkehrsmanagements. Die BMW Group befasst sich deshalb
u.a. auch mit Einsatzgebieten und Anforderungen an automatische
Parkgaragen oder Parkinformationssysteme (z. B. www.parkinfo.com) und
eben Park-and-Ride. Denn Park-and-Ride ist ein sehr gutes Beispiel
für die genannte Maxime: Das Auto übernimmt die Versorgung der
Fläche, der ÖPNV den Transport vom Stadtrand bis ins Zentrum. So wird
das Zentrum vor zu viel Verkehr geschützt, der Flächenbedarf für den
ruhenden und fließenden Verkehr reduziert und die Lebensqualität
gesteigert. Und dies ist insbesondere in einer Stadt wie Dresden
wichtig, die maßgeblich durch ihre historische Bausubstanz und ihre
Touristen geprägt wird. Hier kann auf Erfahrungen aus anderen
Projekten zurückgegriffen werden, wie beispielsweise Berlin
Pankow-Heinersdorf, wo mit einem innovativen Informationssystem von
BMW auf Park-and-Ride hingewiesen wird und neue Kunden gewonnen
werden konnten.
    
    Park-and-Ride Broschüre ab sofort erhältlich
    
    Die Broschüre kann ab sofort bei der BMW Group bestellt werden.
Weitere Informationen zur BMW Verkehrsforschung und zu
Wissenschaftsthemen rund ums Auto erhalten sie unter
www.bmwgroup.com/scienceclub.
    
ots Originaltext: BMW Group
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

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