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BMW Group gratuliert Landeshauptstadt München zum Bundessieg

    München/Berlin (ots) - Die BMW Group gratuliert der Landeshauptstadt München zur Auszeichnung als Bundessieger im 13. ADAC Städtewettbewerb "Erreichbarkeit von Zentren und Innenstädten".          Im Rahmen eines Festaktes in der Bundeshauptstadt Berlin wird heute die bayrische Landeshauptstadt München mit dem Preis des Bundessiegers im 13. ADAC Städtewettbewerb "Erreichbarkeit von Zentren und Innenstädten" ausgezeichnet. Stellvertretend für die Landeshauptstadt nimmt der Kreisverwaltungsreferent Dr. Wilfried Blume Beyerle den Preis entgegen. Ziel des Wettbewerbs war es, "Musterlösungen im Spannungsfeld zwischen Attraktivität und Erreichbarkeit, Sicherheit, Umweltschutz und Verkehrsberuhigung" zu bewertet. Eine Jury aus Vertretern der Verkehrswissenschaften, der Kommunalverwaltungen und der Mitveranstalter - Deutscher Industrie- und Handelstag, Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutscher Verkehrssicherheitsrat - wählte aus der großen Zahl von Einsendungen auch den Wettbewerbsbeitrag der Landeshauptstadt München aus und prämierte die Stadt München als Bundessieger.          Den Ausschlag gaben dabei die neuen Ansätze und Konzepte zu einem innovativen Verkehrsmanagement, die derzeit vor allem im Rahmen des Projektes MOBINET in München entwickelt und erprobt werden. MOBINET ist das bundesweit größte Forschungs- und Innovationsprojekt für Mobilität in Ballungsräumen. Es wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund 40 Millionen DM (ca. 20 Millionen Euro) gefördert.          Mit dem Teilprojekt Parkraummanagement, dass durch die BMW Group wesentlich gesteuert wird, ist seit Mitte 2001 ein Teil von MOBINET auf Münchens Straßen sichtbar. Schon jetzt zeichnen sich die positiven Effekte ab: Weniger belastender Parksuchverkehr und damit weniger Emissionen, bessere Erreichbarkeit von Einzelhandelsgeschäften und eine erhöhte Verkehrssicherheit verbessern die Lebensqualität in den Stadtteilen Lehel und Altschwabing für die Bewohner nachhaltig.              Große Beachtung bei der Jury fand auch die für die Stadt München entstehende Verkehrszentrale, in der alle für die Steuerung des Straßenverkehrs benötigten Daten aufgenommen und analysiert werden. Durch Vernetzung dieser Münchner Verkehrszentrale mit den Zentralen von Freistaat und Autobahnverwaltung sowie den Betriebszentralen der öffentlichen Nahverkehrsbetriebe wird eine virtuelle Gesamtverkehrszentrale für den Großraum München entstehen. Weitere Projekte wie die "Blaue Zone", die weitgehend ohne Schilderwald für die Parkraumbewirtschaftung auskommt und die "Roten Routen", die den Fahrzeugverkehr auf wichtige Hauptstraßen konzentrieren, erleichterten den Jurymitgliedern die Entscheidung für München als Bundessieger.          Münchens Erfolgsrezept: Kooperatives Verkehrsmanagement und Intermodaler Verkehr          Trotz seit Jahren weiter steigendem Kfz-Bestand (ca. 840.000 Fahrzeuge allein in München, weitere rund 900.000 Kfz im Umland) und ständig zunehmender Einwohnerzahlen bleibt die Gesamtverkehrsbelastung in München seit nunmehr einem Jahrzehnt annähernd konstant. Hier spielt München die Stärken des so genannten Multimodalen Verkehrssystems aus: Mit einem starken Angebot an P&R Möglichkeiten, einem gut ausgebauten Öffentlichem Nahverkehr und nicht zuletzt einem exzellenten Radwegenetz bietet die Stadt Alternativen, wenn es um Fahrten in den Innenstadtbereich geht. Gleichzeitig wird auch den Bedürfnissen der Autonutzer Rechnung getragen: So ist der Bau weiterer 2000 Stellplätze beschlossene Sache. Parkraummanagement und Blaue Zonen erleichtern dem Autofahrer den Weg in die Stadt, wenn das Auto gebraucht wird. Mit dem Ausbau des Mittleren Ringes, der die Hauptschlagader des Münchner Verkehrs darstellt, wird es ab 2011 zu weiteren Verbesserungen im Verkehrswegenetz der Stadt kommen          Möglich macht diese erfolgreiche Verkehrspolitik ein auf dem Konsens aller Beteiligten beruhendes Planungssystem, dass unter dem Begriff "Inzell" Eingang in die Lehrbücher der Verkehrsforscher gefunden hat. Bereits 1995 hat sich auf Initiative der Landeshauptstadt München und der BMW Group Partner aus Industrie, Wirtschaft und Verwaltung sowie Verbände und Kammern zusammengefunden, um über Lösungsmöglichkeiten für die Verkehrsprobleme im Münchner Ballungsraum zu diskutieren.

    Aus diesem ersten Treffen in Inzell, dem die Initiative ihren
Namen verdankt und drei weiteren Workshops 1996, 1998 und 2001
ergaben sich zahlreiche Projekte. Einer der größten Erfolge der
Initiative stellt das Forschungsprojekt MOBINET dar. Mit Inzell hat
sich das kooperative Verkehrsmanagement als tragfähige Antwort auf
unsere Verkehrsprobleme erwiesen.
    
    BMW Group ist Partner für Mobilitätslösungen
    
    Die BMW Group beteiligt sich seit mehr als 10 Jahren an der
Entwicklung von Mobilitätslösungen für städtische Ballungszentren.
Neben Projekten in Berlin, Dresden und Köln ist die BMW
Verkehrsforschung besonders in München dabei außerordentlich aktiv.
Als Mitinitiator des Inzell-Kreises, der kontinuierlich innovative
Lösungen für das kooperative Verkehrsmanagement erarbeitet, trägt BMW
entscheidend zur Verbesserung der Verkehrssituation im Münchner Raum
bei. Detlef Frank, BMW Group, Leiter des Bereiches Wissenschaft und
Verkehrspolitik: "Die BMW Group sieht sich in der Pflicht,
gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Im Bereich der
Sicherstellung unserer Mobilität stellen wir uns dieser Verantwortung
durch ein gesamthaftes Engagement für den Verkehr, in der
Verkehrspolitik, auf dem Feld der Verkehrsforschung und bei der
Erarbeitung neuer Lösungskonzepte. Wir sind davon überzeugt, dass
heute und zukünftig durch den Einsatz technischer  und
organisatorischer Mittel unsere Mobilitätsnachfrage im Sinne des
Gemeinwohls verträglich bewältigt werden kann".
    
ots Originaltext: BMW Group
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