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BMW Null-Liter-Autos fahren über 100.000 Kilometer im Alltagsbetrieb
Methanol für BMW Group kein Thema

    München (ots) -
    
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    Bildunterschrift:     Der 100.000 Kilometer -Erfolg: Nach fünf Monaten Alltagseinsatz sind die BMW Null-Liter-Autos zurück in München.

    
    München - Die Null-Liter-Autos der Münchner BMW Group haben
die Marke von 100.000 Kilometern durchbrochen. Mit einer Flotte von
fünfzehn wasserstoffgetriebenen BMW 750hL beweist die BMW Group damit
die Alltagstauglichkeit des saubersten aller Kraftstoffe. Schon seit
Mai diesen Jahres sind die Wagen im Einsatz. Die luxuriös
ausgestatteten Limousinen mit einer Leistung von 150 kW/204 PS und
Null Liter Benzinverbrauch demonstrieren dabei, dass Wasserstoff und
Verbrennungsmotoren die beste Kombination für die Fahrt in eine
saubere Zukunft sind. Dynamik und Agilität bleiben nicht auf der
Strecke: Überragende Fahrleistungen sichern die Freude am Fahren in
ihrer saubersten Form.
    
    Im Rahmen der EXPO waren die Fahrzeuge im täglichen Shuttledienst
für VIP´s und Besucher unterwegs. Die Bilanz kann sich sehen lassen:
über 3.000 Gäste nahmen in den letzten fünf Monaten die Möglichkeit
wahr, an Bord der Autos die automobile Zukunft zu erfahren. Dabei
wurden die Fahrzeuge mehrere hundert Mal zuverlässig und ohne
technische Pannen betankt.
    
    Der Einsatz von Wasserstoff führt bei BMW über den
Verbrennungsmotor. "Der Verbrennungsmotor bietet Vorteile bei Kosten,
Leistungsfähigkeit und Gewicht. Für den mobilen Einsatz ist er durch
eine Brennstoffzelle mit Elektromotor nicht zu ersetzen. Während von
Brennstoffzellenfahrzeugen bisher nur Prototypen existieren, sind die
BMW Wasserstoffautos täglich auf der Straße", erläutert Anton
Reisinger, als Projektleiter CleanEnergy für die konsequente
Umsetzung der Strategie verantwortlich. BMW setzt sich mit der
CleanEnergy-Strategy ein für den weltweiten Aufbau einer
Wasserstoffwirtschaft auf Grundlage regenerativer Energien. Im
Mittelpunkt steht dabei die Solarenergie, die in den letzten Jahren
erhebliche Fortschritte gemacht hat. "Die Sonne liefert uns innerhalb
von nur einer Stunde den Jahres-Energiebedarf der Erdbevölkerung frei
Haus. Wir haben jetzt die technischen Möglichkeiten, dieses Potential
zu nutzen", so Reisinger. "Und nur so erreichen wir das Hauptziel:
die Reduzierung der CO2 Emissionen im Verkehr auf Null."
    
    Methanol, gelegentlich als Treibstoff zum Betrieb von
Brennstoffzellen propagiert, ist für BMW keine Alternative: "
Methanol ist hochgiftig und korrosiv. Tankstellen müssen
kostenintensiv umgerüstet werden. Für den Kunden bietet es keine
wesentlichen Vorteile im Handling. Außerdem muss Methanol im Fahrzeug
erst in Wasserstoff umgewandelt werden; allein durch
Umwandlungsverluste sinkt der  Wirkungsgrad erheblich", erläutert Dr.
Juliane Wolf, bei der BMW Group zuständig für Verkehrs- und
Umweltfragen.  Hauptnachteil von Methanol ist jedoch die Freisetzung
von Kohlendioxid: Bei der Umwandlung in Wasserstoff wird das Klimagas
CO2 produziert.
    
    "Ich bin stolz darauf, dass die BMW Group eine führende Rolle bei
der Entwicklung zukunftsfähiger Mobilitätslösungen einnimmt. Unsere
Flotte von Wasserstoff-Siebenern beweist, dass das Null-Liter-Auto
keine automobile Verzichterklärung sein muss," so Joachim Milberg,
Vorstandsvorsitzender der BMW Group. Gleichzeitig begrüßt Milberg die
Äußerung von Bundeskanzler Schröder, der am Dienstag die
Unterstützung der Bundesregierung bei der Entwicklung des
Null-Liter-Autos zugesichert hat. "Die Automobilunternehmen brauchen
die Politik, um den Weg aus der Abhängigkeit vom Erdöl zu
realisieren. Wasserstoff ist der Weg."
    
    
ots Originaltext: BMW AG
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