BMW Group

Auf mobilen Datenhighways in die Zukunft

Detroit/München (ots) - Die BMW Group setzt mit ihrer Initiative für mehr Innovation und Intelligenz im Straßenverkehr auch weiterhin Meilensteine. So präsentiert das Unternehmen zur Convergence 2000 in Detroit/Michigan gleich mehrere Neuigkeiten, um die individuelle Mobilität mit den Erfordernissen der Informations- und Wissensgesellschaft zu synchronisieren. An den Entwicklungen rund um die Themen Telematik, Navigation und Fahrerassistenz beteiligt sich BMW bereits seit Jahren an führender Position. So erprobt BMW derzeit die MOST-Technologie. Die Abkürzung steht für Media Oriented Systems Transport und gewährleistet eine breitbandige Datenübertragung im Fahrzeug. Zu den Anwendungsbeispielen zählt bei BMW unter anderem die Verknüpfung mehrerer Bildschirme im Fahrzeug über nur ein Kabel. Eine neue Definition des aktiven Fahrens sowie der fahrerorientierten Ergonomie steht im Mittelpunkt von iDrive. Damit revolutioniert BMW alle bisherigen Ansätze, die Mensch-Maschine-Schnittstelle beim Autofahren zu optimieren. In einem ersten Schritt wurden dazu die bisherigen Bedienelemente und -konzepte einer grundlegenden Neuordnung und Analyse unterzogen. Dies wurde notwendig, weil zwischenzeitlich bis zu 700 Bedienfunktionen möglich sind. Diese würden bei konventioneller Anordnung zu einer fast unüberschaubaren Flut von Knöpfen und Reglern führen. iDrive stellt dagegen dem Fahrer die zahllosen Informationen und Funktionen situations- und bedarfsgerecht zur Verfügung, ohne daß er seinen Blick vom Verkehrsgeschehen abwenden muß. Rund um das Lenkrad sind nur die zum Fahren selbst notwendigen Bedieneinrichtungen untergebracht. Alle Komfortfunktionen sind im Bereich der Mittelkonsole zusammengefaßt. Eine große Anzahl von Funktionen wird bei iDrive über das Control Center bedient. Der Controller ist ein handlicher Dreh-/Druckknopf am vorderen Ende der Mittelarmlehne und ebenso intuitiv bedienbar wie ein Getriebeschalthebel. Die gewünschten Einstellungen werden durch Drücken und Drehen des Controllers erzielt. Dieses Bedienkonzept hat BMW bereits mit seinem ersten Navigationssystem eingeführt, seine Anwenderfreundlichkeit im Fahrzeug gilt noch immer als wegweisend. Die Einführung von BMW ASSIST online gilt bei BMW als weiterer Schritt, individuelle Mobilität mit den Bedürfnissen der "Informationsgesellschaft" kommender Jahrzehnte zu verbinden. Im Vordergrund steht dabei ein schneller und einfacher Zugriff auf business- und freizeitorientierte Daten aus dem Web. Bis zur Einführung des neuen UMTS-Mobilfunkstandards, der statt der bislang üblichen 9,6 Kbit pro Sekunde eine Übertragungsrate von bis zu zwei Mbit pro Sekunde ermöglichen wird, setzt BMW dabei auf die WAP-Technologie. Dieses "Wireless Application Protocol" filtert die wichtigsten Informationen aus einer Web-Seite und baut sie so auf, daß sie auch auf kleinen Displays und mit niedrigen Übertragungsraten genutzt werden können. Der Zugriff auf das Internet selbst erfolgt über ein eigenes BMW Portal. Dies gewährleistet - durch eine ausgelagerte Firewall sowie diverse Filterfunktionen - eine hohe Datensicherheit ebenso, wie die Verfügbarkeit BMW spezifischer Dienste. Zudem kann auch eine persönliche Startseite konfiguriert werden. Eine Datenflußkontrolle sichert die Übertragung der Daten auch dann, wenn beispielsweise in einem Tunnel die Verbindung des Mobiltelefons kurz abreißt. Von BMW ASSIST profitieren auch die Fondpassagiere. Eigene Bildschirme sowie breite Zugriffsfeatures erlauben im Fahrzeugfond die Ausführung von Office-Anwendungen. Sie bieten aber auch zahlreiche Unterhaltungs- und Kommunikationsmöglichkeiten. Um den lästigen technischen und organisatorischen Aufwand zur Kommunikation zwischen Fahrzeug und portablen Geräten zu reduzieren, setzt BMW auf die Bluetooth-Technologie. Damit soll das Auto zur mobilen Informationsplattform werden. Die drahtlose Kommunikation ermöglicht aber auch gänzlich neue Anwendungen. Optimierte Abläufe von der Herstellung bis zur Wartung eines Fahrzeugs ebenso, wie die Übertragung optischer Signale auf eine spezielle "Infoeye"-Brille, in welche beispielsweise Navigations- und Verkehrshinweise in Zukunft direkt eingeblendet werden können. Vor allem Motorradfahrer hätten durch diese neue Technologie den großen Vorteil, bei der Bedienung von Sekundärfunktionen ihren Blick nicht mehr von der Straße abwenden zu müssen. Die technischen Voraussetzungen für die zahlreichen neuen Wege, Mobilität und Kommunikation miteinander zu verbinden, sind vom Grundsatz her - wenn auch mit regionalen Unterschieden - bereits verfügbar. Die Pionierrolle von BMW bei der Vernetzung der Fahrzeugsysteme durch Bus-Technologien sowie bei der Umsetzung von Telematik-Konzepten macht sich nun bei den Weiterentwicklungen gleichermaßen bezahlt. ots Originaltext: BMW AG Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Thomas Steffes, Produkt und Technik, Forschung und Entwicklung Telefon: + 49 (0) 89 - 382 24697 Fax: + 49 (0) 89 - 382 27563 Rudolf Probst, Produkt und Technik, Technologie und Innovation Telefon: + 49 (0) 89 - 382 22088 Fax: + 49 (0) 89 - 382 27563 Internet: www.press.bmwgroup.com e-mail: presse@bmw.de Original-Content von: BMW Group, übermittelt durch news aktuell

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