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20 Jahre SKODA Octavia: Jubiläum für das Herz der Marke

20 Jahre SKODA Octavia: Jubiläum für das Herz der Marke. Der SKODA Octavia mit der eleganten und praktischen Liftback-Karosserie wurde am 4. April 1996 dem Fachpublikum vorgestellt. Der Octavia Combi folgte zwei Jahre später. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/28249 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke ...

Mladá Boleslav (ots) -

   - Debüt: SKODA stellt im April 1996 die erste Generation des SKODA
     Octavia vor
   - Moderne Technologien garantierten Sicherheit, Komfort und 
     Effizienz
   - Bestseller: fünf Millionen verkaufte SKODA Octavia in zwei 
     Jahrzehnten 

Vor 20 Jahren debütierte eine der erfolgreichsten Modellreihen der Automobilwelt: 1996 stellte SKODA AUTO seine Octavia Limousine erstmals internationalen Medienvertretern vor. In den folgenden zwei Jahrzehnten entwickelte sich der SKODA Octavia zu einem weltweiten Verkaufsschlager und ist bis heute das bestverkaufte Modell des tschechischen Traditionsunternehmens. Damit hat das Kompaktmodell maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung der Marke SKODA.

Der SKODA Octavia feiert in diesen Tagen einen runden Geburtstag. Die beeindruckende Zwischenbilanz des kompakten Bestsellers: In den 20 Jahren seit dem Debüt des ersten SKODA Octavia haben sich fünf Millionen Kunden aus aller Welt für eine der vielfältigen Modellversionen der Octavia-Familie entschieden. Seine einzigartige Kombination aus überdurchschnittlichem Raumangebot, modernen Aggregaten und Sicherheitselementen zu einem attraktiven Preis stand Pate für alle weiteren Baureihen und Modellgenerationen der Marke.

Rund ein Jahr, nachdem die tschechische Marke ein Teil des Volkswagen Konzerns wurde, begann 1992 die Entwicklung der komplett neuen Modellreihe SKODA Octavia. Sie basierte auf einer zu dieser Zeit völlig neuen Plattform, die parallel zur Konzeption des Octavia auf Konzernebene entwickelt wurde. Im SKODA Entwicklungszentrum in Mladá Boleslav konstruierten die Ingenieure mithilfe modernster CAD-Technik (Computer Aided Design; rechnerunterstützes Konstruieren) eine robuste Karosseriestruktur, während das SKODA Design unter Leitung von Chefdesigner Dirk van Braeckel eine ebenso zeitlose wie unverwechselbare Karosserieform kreierte.

Besonderes Augenmerk legten die Entwickler auf die aktive und passive Sicherheit. Unter anderem bot die Marke neben Frontairbags erstmals auch die damals neuartigen Seitenairbags an. Ein ganz besonderes Feature des neuen Kompakten war die praktische Liftback-Lösung: Die große Heckklappe des Fließheckmodells ermöglichte einen ausgezeichneten Zugang in den 528 Liter großen Kofferraum, der sich durch Umlegen der Rückbank sogar auf bis zu 1.328 Liter vergrößern ließ.

Im ersten Modelljahr 1996 konnten die Kunden zwischen zwei Vierzylinder-Benzinern und einem Turbodiesel-Aggregat wählen. Einstiegsmotorisierung war der 1,6 MPI mit 55 kW (75 PS), der darüber positionierte 1,8 20 V brachte es auf 92 kW (125 PS). Der moderne Turbodiesel-Direkteinspritzer 1,9 TDI erzielte eine Leistung von 66 kW (90 PS) und ermöglichte einen durchschnittlichen Normverbrauch von 5,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Sukzessive erweiterte SKODA das Motorenangebot beispielsweise um den 1,8 20 V Turbo mit 110 kW (150 PS) oder dem besonders wirtschaftlichen 1,9 SDI mit 50 kW (68 PS).

Im März 1998 feierte auf dem Genfer Automobil-Salon der erste Octavia Combi seine Weltpremiere, Verkaufsstart war im Mai 1998. Insbesondere in Europa entwickelte sich diese Karosserieversion schnell zum Bestseller. Im Jahre 1999 debütierte der erste Octavia Combi mit Allradantrieb.

Die Typbezeichnung Octavia/Octavia Combi verweist auf das gleichnamige Erfolgsmodell, von dem SKODA zwischen 1959 und 1964 in Mladá Boleslav und Kvasiny rund 364.000 Einheiten produzierte. Die lateinische Bezeichnung ,Octavia' bedeutet ,die Achte', denn es handelte sich um das achte SKODA Automobil der ,Neuzeit' mit moderner Einzelradaufhängung seit dem Debüt dieser Technik im Jahre 1933.

Für die neue Octavia-Baureihe errichtete SKODA im Werk Mladá Boleslav eine moderne neue Produktionsstraße in einer 37.500 Quadratmeter großen Halle, gefolgt von einer neuen Lackiererei für bis zu 1.800 Fahrzeuge pro Tag. Am 3. April 1996 nahm die neue Fertigungsstraße den Betrieb auf. Die Kapazität des Stammwerks stieg um 90.000 Einheiten auf 350.000 Fahrzeuge jährlich und SKODA wurde zum größten Industrieunternehmen in Tschechien.

Im November 2010 lief das letzte Fahrzeug der ersten Baureihe im Werk Vrchlabí vom Band. Im Zeitraum von 1996 bis 2010 lieferte SKODA insgesamt 970.000 Limousinen und über 470.000 Kombis an Kunden aus.

Der Octavia der zweiten Generation setzte den Siegeszug des Vorgängers ungebrochen fort. Zwischen 2004 und 2013 verkaufte SKODA insgesamt 1,6 Millionen Limousinen und 900.000 Kombis. Im Octavia II debütierten Technologien wie direkteinspritzende Benzinmotoren und das Direktschaltgetriebe (DSG).

Seit November 2012 wird die dritte Octavia-Generation gefertigt, die als wichtigster Pfeiler des Modellangebots von SKODA gilt. Ende März 2016 verließ das einmillionste Fahrzeug dieser Modellgeneration das SKODA Stammwerk Mladá Boleslav.

Insgesamt stellte die tschechische Traditionsmarke seit dem Start des ersten SKODA Octavia im Jahr 1996 insgesamt fünf Millionen Octavia her. Neben dem Werk in Mladá Boleslav wird der SKODA Octavia auch in China, Indien, Russland und Kasachstan produziert.

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