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Der Tagesspiegel: Schauspieler Elyas M'Barek: "Ich war zu spießig fürs Berghain.""

Berlin (ots) - Der Tagesspiegel am Sonntag führte ein Interview mit dem Schauspieler Elyas M'Barek, 32 (Türkisch für Anfänger, Fack ju Göhte), der nun mit "Traumfrauen" im Kino ist.

M'Barek lebt nach einigen Jahren in Berlin nun wieder in München. Seine Mutter ist aus Österreich, sein Vater aus Tunesien, Elyas wurde in München geboren und wuchs auch dort auf.

In einem ausführlichen Gespräch mit dem "Tagesspiegel am Sonntag" (Ausgabe 22. Februar 2015) sagt er:

....über sein Leben mit Partys und Clubs: "Ich war nur einmal im Berghain, eine Viertelstunde, sehr früh am Sonntagmorgen, auf Alkohol. In bestimmte Welten kannst du nur eindringen, wenn du dich chemischen Substanzen widmest. Ich war zu spießig fürs Berghain."

...über den Unterschied zwischen München und Berlin: "In Berlin kannst du leben, wie du möchtest und wirst nicht blöd angeguckt."

...über sein Engagement gegen Pegida:

"Es hatte kaum Kollegen ihre Stimme erhoben. Ich dachte, ich nutze jetzt mal meinen Einfluss und sage: Stopp! Jetzt werden plötzlich Tore geöffnet! Das nehmen Leute zum Anlass, Fremdenfeindlichkeit salonfähig zu machen. Da hört bei mir der Spaß auf."

...über seine Zeit an der Universität, die er mal mit Mütze aufsuchte: "Der Professor fing an, mich als dumm zu beschimpfen, und sagte schließlich, ich solle so etwas dort machen, wo ich herkäme. Das ist schon verletzend."

...über seine sportliche Vorbereitung auf "Fack ju Göhte Teil 2": "Seit November trainiere ich sechs Mal die Woche mit einem Trainer. Eine Sunde Krafttraining, 45 Minuten Cardio. Am Anfang war es harmlos, ich durfte nur abends keine Kohlenhydrate essen. Jetzt sind wir in der Endphase, morgens gibt es 50 Gramm Haferflocken, und das war es an Kohlenhydraten für den Rest des Tages. Ich bin gereizter, weil ich ständig Hunger habe."

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