Der Tagesspiegel

Der Tagesspiegel: Präsident des Maschinenbaus: Russland kann uns runter ziehen

Berlin (ots) - Der deutsche Maschinenbau, mit knapp einer Million Beschäftigten der größte Industriebereich hierzulande, blickt mit zunehmender Sorge auf den Ukraine-Konflikt und mögliche weitere Sanktionen gegen Russland. "Es ist Sand im Getriebe, die Russen wissen nicht, was wird, und wir Maschinenbauer wissen das auch nicht", sagte Reinhold Festge, Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). "Was zusätzlich bedrückt: Anrainerstaaten wie die Türkei legen wegen der Unsicherheit der Gesamtsituation auch schon einzelne Investitionen beziehungsweise Projekte auf Eis."

Russland ist für die deutschen Maschinenbauer der fünftgrößte Exportmarkt, im vergangenen Jahr wurden dort Maschinen im Wert von acht Milliarden Euro verkauft. "Ganz klar: Russland hat die Kraft, uns nach unten zu ziehen", sagte Festge. Ausdrücklich lobte der Verbandschef die Bundesregierung, die "bisher mit Augenmaß agiert und sich auch nicht von den Amerikanern unter Druck setzen lässt".

Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel, Newsroom, Telefon: 030-29021-14909.

Pressekontakt:

Der Tagesspiegel
Chefin vom Dienst
Patricia Wolf
Telefon: 030-29021 14013
E-Mail: cvd@tagesspiegel.de
 

Original-Content von: Der Tagesspiegel, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Der Tagesspiegel

Das könnte Sie auch interessieren: