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Der Tagesspiegel: Bundeswehr plant Institution, um verwundeten Soldaten und Angehörigen getöteter Soldaten effektiver zu helfen

    Berlin (ots) - Berlin - Die Bundeswehr will die Betreuung von Soldaten und deren Angehörigen, die im Einsatz verwundet wurden oder gefallen sind, verbessern und dafür offenbar eine eigene Institution schaffen. Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Bernhard Gertz, sagte dem Tagesspiegel (Montagausgabe): "Wir denken zurzeit gemeinsam mit dem Ministerium und Verteidigungsexperten der Fraktionen darüber nach, wie eine solche Institution bezeichnet werden könnte und wo sie angesiedelt werden sollte. Alle haben erkannt, dass es erheblichen Verbesserungsbedarf gibt." Innerhalb der Bundeswehr gebe es zwar sehr viele Stellen, die in solchen Fällen aktiv würden. Betroffene hätten sich allerdings darüber beklagt, dass sie mit Informationen überhäuft würden. "Aber hier fehlt es an Koordination", sagte Gertz. "Es gibt niemanden, der alles bündelt, abwägt und mit gezielten Angeboten an die Frau des gefallenen oder schwer verwundeten Soldaten herantritt und zum Beispiel auch die Bürokratie erledigt."

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