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Der Tagesspiegel: Manpower-Chef Reitz: "Zeitarbeits-Boom flacht ab"

Berlin (ots)

Der Vormarsch der Zeitarbeit in Deutschland
verliert nach Ansicht von Manpower, dem bundesweit drittgrößten 
Anbieter der Branche, an Tempo. "Der Boom flacht ab", sagte Thomas 
Reitz, Chef von Manpower Deutschland, dem "Tagesspiegel" 
(Dienstagausgabe). "Das Niveau der Vorjahre wird nicht mehr erreicht 
werden können." Als Begründung nannte Reitz die schwächer werdende 
Konjunktur. Ursache sei aber auch, dass inzwischen viele Unternehmen 
wieder vermehrt selber einstellen. "Das schwächt dann natürlich auch 
das Wachstum bei uns", sagte er. Obwohl es nun langsamer vorangehe, 
werde die Zeitarbeit aber weiter an Einfluss gewinnen. "Da wird noch 
einiges passieren", erklärte Reitz. "In den kommenden drei Jahren 
werden wir die Millionengrenze überschreiten." Zuletzt hatte die 
Bundesagentur für Arbeit (BA) rund 732.000 Zeitarbeitnehmer in 
Deutschland gezählt.
Scharfe Kritik übte der Manpower-Chef an der jüngst gestarteten 
Kampagne der IG Metall unter dem Motto "Gleiche Arbeit - gleiches 
Geld". "Was die IG Metall macht, geht unter die Gürtellinie", 
schimpfte Reitz. Die Gewerkschaften hätten Tarifverträge mit der 
Zeitarbeitsbranche abgeschlossen und müssten sich nun zu den 
ausgehandelten Löhnen bekennen, erklärte er. "Die Gewerkschaft will 
offensichtlich mit Gewalt neue Mitglieder gewinnen und macht das auf 
dem Rücken der Zeitarbeit."
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an:
Der Tagesspiegel, Ressort Wirtschaft, Tel. 030-26009-260

Pressekontakt:

Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
Telefon: 030-260 09-308
Fax: 030-260 09-622
cvd@tagesspiegel.de


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