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Vier Prozent mehr Besucher auf der HKTDC Hong Kong Watch & Clock Fair und dem Salon de TE

Vier Prozent mehr Besucher auf der HKTDC Hong Kong Watch & Clock Fair und dem Salon de TE
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Vier Prozent mehr Besucher auf der HKTDC Hong Kong Watch & Clock Fair und dem Salon de TE

Als die 36. Ausgabe der Fachmesse und der Salon de TE am 9. September nach fünf Tagen ihre Tore schlossen, hatten rund 21.000 Besucher - vier Prozent mehr als im Vorjahr - die Chance genutzt, sich bei über 820 Ausstellern über die neuesten Uhrenkreationen und Designs zu informieren. Das Angebot reichte von der modischen Uhr mit Anklang an den Stil der sechziger Jahre über die Smartwatch bis hin zum Tourbillon-Unikat im Wert von mehreren Millionen Euro. Uhrenshows, Produkt-Launches, Networking-Events sowie das Hong Kong International Watch Forum und die Asian Watch Conference ergänzten mit Informationen zu Markt und Produkten den Messebesuch.

Eine unabhängige Umfrage unter 834 Ausstellern und Besuchern ergab eine insgesamt positive Stimmung in der Branche. Während 53 Prozent der Befragten 2018 einen gleichbleibenden Umsatz erwarten, gehen 41 Prozent von einem Wachstum aus und nur sechs Prozent befürchten einen Umsatzrückgang. Unter den traditionellen Märkten wurden Westeuropa und Nordamerika als die mit dem größten Potential bewertet, bei den Schwellenländern China und die ASEAN Region.

Nach Produktkategorien aufgeteilt sehen die Befragten Smartwatches (33 %), analoge Digitaluhren (23 %) und Automatikuhren (17 %) als die Populärsten an, das größte Potential weisen für sie Freizeituhren (46 %), Smartwatches (41 %) und modische Uhren (32 %) auf. Zusätzlich werden Uhren, die mit smarten Geräten interagieren können, und solche mit austauschbaren Elementen, die sogenannten Mix & Match-Uhren, als ein wichtiger Entwicklungstrend im kommenden Jahr gesehen.

Unikate und Neuinterpretationen

Im Salon de TE präsentierten sich diesmal 150 Marken aus aller Welt mit ihren Meisterstücken, darunter auch ein Unikat von Jacob & Co.. Die Billionaire Tourbillon-Uhr aus Platin ist mit 239 Diamanten im Smaragdschliff mit insgesamt 260 Karat besetzt und hat einen Wert von rund 17 Millionen Euro. Als ein Vertreter des Trends zu mehr Individualität erwies sich die Butterfly Rose Tourbillon von Memorigin (Hong Kong), bei der die Accessoires auf dem Uhrengehäuse auf sieben verschiedene Arten getragen werden können. Sie bricht zudem die traditionell eher maskuline Form der Uhren auf.

Uhren mit klassischen Automobilen oder Motorollern zu verbinden, war ebenfalls ein Thema bei verschiedenen Marken. So ist etwa die VESPA Heritage Serie, das Unternehmen feiert in diesem Jahr sein 70jähriges Firmenjubiläum, von dem Kult-Motorroller inspiriert und erlaubt mit fünf verschiedenen Zifferblättern und unterschiedlichen Armbändern einen rationalen und gleichzeitig emotionalen Look.

Smartwatches: Von NFC-Chips bis Sicherheitsfunktionen

Smartwatches blieben ein großes Thema der Messe, sowohl im Markenbereich als auch in der OEM Smartwatches-Zone. So bot etwa Exclamation Ltd. in der Wearable Tech Zone mit seiner Cupid Memory Watch ein Modell, dessen Lederarmband mit NFC (Near Field Communication)-Chips und QR-Code ausgerüstet ist, so dass man Bilder und Videos via App teilen kann. Vor allem junge Konsumenten sind hier die Zielgruppe. KaHa Pte. Ltd. aus Singapore zeigte seine Modelle in der OEM Smartwatches-Zone, unter anderem mit cloudbasierten Services und Datenanalyse-Funktionen. Mehr Sicherheit schaffen soll die Qliq von Dnx Co, Ltd. Die smarte, modisch aussehende Uhr aus Korea mit LED-Display verfügt über eine Sirenen-, Guardian Alert-, Ortungs- und NFC-Bezahlfunktion.

Das Thema Smartwatches stand auch im Mittelpunkt der Asian Watch Conference, wo etwa Movado seine Strategie in diesem Segment vorstellte und über die Zusammenarbeit mit Google zum Ausbau der Plattformen informierte. Wichtiges Thema war auch die Entwicklung der jeweiligen Apps und ihrer regelmäßig erforderlichen Updates. Beim Hong Kong International Watch Forum standen die Herausforderungen und Chancen der Branche im Mittelpunkt. Unter den internationalen Sprechern war auch Dr. Guido Grohmann, Hauptgeschäftsführer des BV Schmuck + Uhren. Zu den Themen gehörte der exklusive Online-Vertrieb junger Uhrenmarken ebenso wie die Verbindung traditioneller Uhrmacherkunst mit neuen Technologien sowie den Anforderungen der Konsumenten. Ein eigenes Seminar widmete sich den Veränderungen beim "Swiss Made"-Label.

Organisiert wurden die Messe und der Salon de TE vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) in Kooperation mit der Hong Kong Watch Manufacturers Association Ltd. und der Federation of Hong Kong Watch Trades and Industries Ltd. Besucher beider Veranstaltungen konnten zudem auf der CENTRESTAGE, die vom 6. bis 9. September 2017 ebenfalls im Hong Kong Convention and Exhibition Centre (HKCEC) stattfand, die neuesten Modetrends, speziell auch von jungen asiatischen Designern, kennenlernen.

Das Messevideo ist unter https://www.youtube.com/watch?v=QNqsRAr1AmI verfügbar.

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Christiane Koesling
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