Grünenthal Gruppe

Job los durch Rückenschmerzen?

    Aachen (ots) - Rekordzahlen bei Insolvenzen und Konkursen, hohe
Arbeitslosigkeit und schwierige Tarifverhandlungen - die
wirtschaftliche Situation in Deutschland ist alles andere als rosig.
Aus Angst ihren Arbeitsplatz zu verlieren, meldeten sich im Jahr 2001
immer weniger Arbeitnehmer krank. In vielen Fällen schleppen sich
Berufstätige, häufig gegen den ärztlichen Rat, mit starken Schmerzen
zur Arbeit, selbst mit chronischen Rückenschmerzen. Nicht selten wird
durch den Verzicht auf eine rechtzeitige Diagnose und Therapie der
Gesundheitszustand verschlechtert, so dass eine längere
Arbeitsunfähigkeit droht. Ein Teufelskreis.
    
    Über neue Konzepte bei der Behandlung von Rückenschmerzen
diskutierten Mediziner auf dem 108. Kongress der Deutschen
Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden. Rückenschmerzen sind
inzwischen eine Volkskrankheit. Etwa 80 Prozent der Bevölkerung
leiden mindestens einmal in ihrem Leben an akuten Rückenschmerzen,
mehr als ein Drittel der Patienten entwickelt langfristig chronische
Beschwerden. Professor Monika Hasenbring, Ruhr-Universität Bochum,
zählt zu den Hauptrisikofaktoren für die Entwicklung chronischer
Rückenschmerzen psychosoziale Faktoren wie ständigen Stress im
beruflichen und privaten Alltag, depressive Stimmung aber auch
falschen Umgang mit Schmerzen. Zum falschen Umgang gehören
ausgeprägtes ängstliches Schonen und Vermeiden genauso wie extremes
Durchhalten, weil möglicherweise ein Jobverlust droht. Wer aufgrund
von Schmerzen alle Aktivitäten einstellt, keinen Sport mehr treibt
oder seinen Hobbies nicht mehr nachgeht, beansprucht seine Muskulatur
weniger. Die Folge: Geschwächte Muskeln schmerzen dann schon bei
geringer Beanspruchung. Wer trotz starker Schmerzen alle Aktivitäten
um jeden Preis zu Ende bringen, durchhalten will, erhöht die
muskuläre Aktivität. Dies wirkt dann eher schmerzverstärkend. In
beiden Fällen droht bei längerem Fehlverhalten der Rückenschmerz
chronisch zu werden. Dies kann durch rechtzeitige Diagnose und
Therapie vermieden werden. Aber wie? Bis heute ist der Weg eines
Patienten oft von langjährigen, erfolglosen Therapien, häufigen
Arztwechseln, Krankenhausaufenthalten und Operationen gekennzeichnet.
In ihrer Verzweiflung greifen die Patienten oft zu rezeptfreien
Schmerzmitteln aus der Apotheke. Diese haben in der Dauertherapie zum
Teil erhebliche Nebenwirkungen, sind aber letztendlich nicht
ausreichend wirksam. Ein Grund hierfür ist, dass in Deutschland immer
noch viel zu wenig Patienten mit potenten Schmerzmedikamenten wie den
Opioiden behandelt werden, häufig aus Angst vor Nebenwirkungen oder
Abhängigkeit. Für Dr. Jan-Peter Jansen, Schmerztherapeut aus Berlin,
ist die rechtzeitige Gabe eines Opioidpflasters häufig das Mittel der
Wahl bei starken Rückenschmerzen. Mit einem neu entwickelten
Matrixpflaster erhält der Patient über drei Tage gleichmäßig die
notwendige Opioiddosis. Die Schmerzen werden dauerhaft gelindert,
ohne dass Dosissteigerungen notwendig sind. Dadurch dass der Patient
nur alle drei Tage das Matrixpflaster wechseln und nicht mehr nach
der Uhr seine Tabletten einnehmen muss, verbessert sich seine
Lebensqualität. Er hat wieder Spaß im Alltag und wird sichtlich
aktiver. Der Chronifizierungskreislauf wird durchbrochen.
    
    Rückenschmerzen verursachen jährlich Kosten in Höhe von 20
Milliarden Euro. Besonders alarmierend ist: sie sind allein für fast
ein Drittel aller Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland
verantwortlich. Dabei sind immer mehr jüngere Menschen betroffen.
Chronische Rückenschmerzen sind seit Jahren der häufigste Grund für
eine Frühberentung. Job kurzfristig gerettet, dafür aber Frührentner,
dies kann nicht die Lösung sein. Nur durch eine rechtzeitige Diagnose
und wirksame Therapie, wie mit dem neuen Matrixpflaster, kann die
Arbeitskraft schnell wiederhergestellt werden.
    
ots Originaltext: Grünenthal GmbH
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Rückfragen bitte an:

Dr. Cordula Schulte zu Sodingen
MasterMedia
Bodelschwinghstraße 17, 22337 Hamburg
Tel.: 040/507113-55, Fax: 040/591845
e-mail: schulte@mastermedia

Original-Content von: Grünenthal Gruppe, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Grünenthal Gruppe

Das könnte Sie auch interessieren: