Verleihung des Anerkennungs- und Förderpreis "Ambulante Palliativversorgung" 2009
Ein Beitrag zur Verbesserung der ambulanten Palliativmedizin (mit Bild)
Kiel (ots) - Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat in diesem Jahr zum zweiten Mal den Anerkennungs- und Förderpreis "Ambulante Palliativversorgung" an drei Preisträger verliehen. Der Preis ist mit 10.000 EUR dotiert und wird von der Firma Grünenthal GmbH gestiftet.
Das Engagement in der Palliativmedizin ist für Grünenthal wichtig. Die Verbesserung der Versorgungslage von palliativmedizinisch zu betreuenden Menschen hat viele Ansatzpunkte, die Grünenthal gerne unterstützt. Grundvoraussetzung für eine flächendeckende Verbesserung ist eine strukturierte multidisziplinäre Vernetzung verschiedener Berufs- und Fachgruppen, die je nach Problem - oder Fragestellung Aufgaben in einem solchen Verbund übernehmen, und aufgrund ihrer Kernkompetenz die Versorgungsqualität für den Patienten verbessern können. Kai Martens, Geschäftsleiter Grünenthal Deutschland, bemerkte bei der Preisverleihung: "Blickt man sowohl auf die Qualität als auch auf die Quantität der Arbeiten, so stelle ich mit großer Freude fest, dass die Konzepte eine nachhaltige Verbesserung in der Palliativmedizin erreichen."
Die Jury hatte die schwere Aufgabe, aus der Vielzahl hervorragender Bewerbungen die Personen, Gruppierungen und Institutionen auszuwählen, die sich in besonderer Weise um die Qualitätsentwicklung der ambulanten Palliativversorgung verdient gemacht haben. "Die Projekte, die wir auszeichnen, haben Vorbildcharakter und sollen zum Nachahmen anregen.", fasst Prof. Müller Busch, Präsident der Gesellschaft für Palliativmedizin, den schwierigen Auswahlprozess zusammen.
Die drei Preisträger 2009 sind:
1. Preis Ambulante Pädiatrische Palliativversorgungszentren (APPZ) in NRW - der lange Weg zu einer flächendeckenden ambulanten Palliativversorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Eingereicht durch Dr. Saskia Jünger und PD Dr. med. Boris Zernikow.
2. Preis Verbesserung der Palliative Care Versorgung von Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Esslingen der Esslinger Initiative e .V. Vorgestellt von Dr. med. Nicole Pakaki und Dr. med. Ernst Bühler.
3. Preis Weiterentwicklung von Netzwerkstrukturen in der palliativen Versorgung unter besonderer Berücksichtigung von Transparenz, Qualitätsentwicklung und institutioneller Koordination (Core Management) am Beispiel des Palliativen Netzwerk für die Region Aachen e.V. Vorgelegt von Veronika Schönhofer-Nellessen.
Über Grünenthal
Grünenthal strebt an, weltweit der bevorzugte Partner in der Schmerzbehandlung für Patienten, Ärzte und Krankenkassen zu sein. Das Unternehmen treibt Innovation voran, um europäischer Marktführer im moderaten bis schweren Schmerz zu sein. Grünenthal ist ein unabhängiges, deutsches Familienunternehmen, das weltweit in 34 Ländern Gesellschaften hat. Das 1946 gegründete Unternehmen beschäftigte Ende 2008 in Deutschland rund 2000 Mitarbeiter, weltweit rund 5200. Der Umsatz 2008 betrug rund 864 Millionen Euro. Weitere Informationen unter: www.grunenthal.de .
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