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Drei OSCARS! Das erschütternde Meisterwerk "12 Years a Slave" am 16. Mai 2016 auf ProSieben

Im Bild: Sklavenhalter Edwin Epps (Michael Fassbender, links) verhält sich gewalttätig gegenüber Patsey (Lupita Nyong'o, Mitte) und Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor, rechts). Kaum ein Film hat in den letzten Jahren solche Begeisterungsstürme bei den Kritikern ausgelöst und so viele Preise gewonnen wie Steve McQueens auf einer wahren ...

Unterföhring (ots) - Kaum ein Film hat in den letzten Jahren solche Begeisterungsstürme bei den Kritikern ausgelöst und so viele Preise gewonnen wie Steve McQueens auf einer wahren Begebenheiten beruhendes Drama "12 Years a Slave". Die Geschichte des von Chiwetel Ejiofor mit großer Empathie gespielten Afroamerikaners Solomon Northup, der 1841 in die Sklaverei der Südstaaten verschleppt wurde, gewann drei OSCARS, darunter als "Bester Film". Produziert wurde das hochemotionale Meisterwerk u.a. von Brad Pitt, der auch eine Nebenrolle übernahm ... ProSieben zeigt "12 Years a Slave" am Pfingstmontag, 16. Mai 2016, um 20:15 Uhr zum ersten Mal im Free-TV.

"McQueen beweist, dass er ein Weltklasse-Regisseur ist - praktisch dadurch, dass er uns alle zu Sklaven macht. Es tut weh, sich das anzusehen. Sie werden das nicht so einfach wegstecken und vergessen können. Was wir hier vor uns haben ist ein glühender, brillanter, glasklarer Klassiker!"

ROLLING STONE, PETER TRAVERS, 4/4 STERNEN

Fakten:

   -	"12 Years a Slave" basiert auf der wahren Geschichte von Solomon
Northup, der seine Erlebnisse 1853 in der gleichnamigen Autobiografie
veröffentlichte. Das Buch wurde zu einem einflussreichen Werk und 
Bestseller in der Abolitionisten-Bewegung der Nordstaaten, die sich 
politisch für die generelle Abschaffung der Sklaverei in den USA 
einsetzte. Northup wurde in den Folgejahren eine ihrer 
Gallionsfiguren. Als hochgebildeter, perfekt integrierter Schwarzer 
bot er einerseits Identifikationspotenzial für die häufig religiös 
getriebenen, weißen Abolitionisten im Norden. Andererseits zeigte 
sein Fall modellhaft die verbrecherischen Methoden der Sklavenhändler
und die unmenschlichen Bedingungen des Lebens auf den Plantagen auf. 
   -	Im Bundesstaat New York, in welchem Solomon Northup zum 
Zeitpunkt seiner Entführung 1841 im Städtchen Saratoga lebte, wurde 
der letzte legale Sklave bereits im Jahr 1827 in die Freiheit 
entlassen. Das heißt nicht, dass Afroamerikaner hier nicht länger 
jeder Art von rassistischer Gesetzgebung und Unterdrückung ausgesetzt
waren. 
   -	Regisseur Steve McQueen gilt als Ausnahmetalent, der vor allem 
für seinen brutalen Realismus bekannt wurde. Bisher realisierte er 
neben zahlreichen Kurzfilmen nur drei abendfüllende Dramen - in allen
besetzte er jeweils Michael Fassbender in tragenden Rollen. 
   -	Rule, Britannia! Sowohl Regisseur Steve McQueen als auch sein 
Hauptdarsteller Chiwetel Ejiofor stammen aus London. Mit über den 
großen Teich aus der Stadt an der Themse kamen auch die 
Frauenschwärme Benedict Cumberbatch und Michael Fassbender, die zwei 
recht unterschiedliche Sklavenhalter spielen. Fassbender lebt zwar in
London, stammt allerdings ursprünglich aus Irland. 
   -	Hauptdarsteller Chivetel Ejiofor ist trotz seines schwer 
auszusprechenden Namens einer der profiliertesten Schauspieler seiner
Generation. Ironischerweise sammelte Ejiofor seine ersten 
Filmerfahrungen 16 Jahre vor "12 Years a Slave" in Steven Spielbergs 
"Amistad" (1997), für den er als 19-Jähriger nach nur drei Monaten 
sein Stipendium an der renommierten London Academy of Music and 
Dramatic Arts aufgab. In "Amistad" geht es wie in "12 Years a Slave" 
um einen Fall aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der ebenso 
wie der des aus der Freiheit entführten Solomon Northup letztlich vor
den US-Gerichten entschieden wurde. 

Inhalt: 1841 führt der freie Afroamerikaner Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor) als angesehener Musiker ein glückliches, bürgerliches Leben mit seiner Frau und seinen beiden Kindern im Bundesstaat New York. Durch eine hinterhältige Intrige zweier Geschäftsleute wird der gebildete Violinist für ein angebliches Engagement nach Washington gelockt, unter Drogen gesetzt und als Sklave in die Südstaaten verkauft. Seine Hoffnung, sich als freier Mann zu legitimieren, scheitert an der Brutalität der korrupten Menschenhändler. Sogar sein Name wird ihm unter Strafandrohung verboten, und so muss er als "Platt" zunächst auf der Plantage des gemäßigten und durchaus mitfühlenden William Ford (Benedict Cumberbatch) arbeiten. Doch als Solomon Ärger mit einem rassistischen, weißen Plantagen-Arbeiter hat, verkauft Ford ihn an den brutalen Menschenschinder Edwin Epps (Michael Fassbender). Auf dessen Farm erwartet Solomon die Hölle auf Erden ...

"12 Years a Slave" (OT: "12 Years a Slave") Am Montag, 16. Mai 2016, um 20:15 Uhr Zum ersten Mal im Free-TV USA/UK, 2013 Genre: Drama Regie: Steve McQueen

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