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Stimmt die Wohnlage, werden Umweltaspekte bei Immobilien zur Nebensache

Nürnberg (ots) - Umweltaspekte wie Wärmedämmung rangieren bei Immobilieninteressenten ganz hinten / Das zeigt der Marktmonitor Immobilien 2014 von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen / Die Maklerumfrage ergab: Wenn die Lage stimmt, ist eine Immobilie so gut wie verkauft

Umweltschutz liegt in fast allen Lebensbereichen im Trend - aber nicht beim Kaufen und Mieten von Immobilien: Energieeffiziente Ausstattungsmerkmale wie Dach- und Fassadendämmung haben nach Einschätzung von fast 40 Prozent der Makler den geringsten Einfluss auf die Kaufentscheidung. Das zeigt der Marktmonitor Immobilien 2014 von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Das Ergebnis ist insofern erstaunlich, weil durch die Neuerungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) teilweise hohe Folgekosten auf Hausbesitzer zukommen können, wenn die Vorschriften nicht eingehalten werden.

Standort und Wohnfläche wichtiger als Kaufpreis

Das wichtigste Entscheidungskriterium beim Immobilienkauf ist nach wie vor die Lage: Dreiviertel der befragten Makler glauben, dass Ort, Infrastruktur und Umgebung für Interessenten ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Weitere Kriterien, die zukünftigen Haus- und Wohnungsbesitzern wichtig sind, sind die Wohnfläche und Zimmerzahl des neuen Domizils, noch vor dem angesetzten Kaufpreis.

Zimmerzahl wichtiger als Höhe der Miete

Die Energieeffizienz einer Immobilie ist auch für Mietinteressenten das Kriterium, das ihre Entscheidung am wenigsten beeinflusst. Das Ergebnis fällt sogar noch deutlicher aus als beim Immobilienkauf: Für 56 Prozent der befragten Makler rangieren eine gute Dämmung und geringe Heizkosten auf dem 7. und damit letzten Platz. Dagegen sehen 45 Prozent der Experten die Lage auf dem 1. Platz, 31 Prozent messen den Eigenschaften des angebotenen Objekts wie Größe und Anzahl der Zimmer entscheidende Bedeutung bei. Diese Kriterien zählen bei der Wahl noch mehr als die anfallende Miete.

Die gesamte Studie Marktmonitor Immobilien 2014 kann ab sofort hier heruntergeladen werden: www.marktmonitor-immobilien.de.

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Über den Marktmonitor Immobilien 2014:

Der Marktmonitor Immobilen 2014 ist eine repräsentative Studie von immowelt.de und Prof. Dr. Stephan Kippes, Inhaber der Professur für Immobilienmarketing und Maklerwesen an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Die Daten für die Studie wurden innerhalb des Immobilien-Professional-Panels (IPP) der Immowelt AG erhoben, an dem ausschließlich Fachleute aus der Immobilienwirtschaft teilnehmen. Befragt wurden 466 zufällig ausgewählte Makler, Bauträger und andere Immobilienspezialisten in ganz Deutschland.

Über immowelt.de:

Das Immobilienportal www.immowelt.de ist mit monatlich 4,2 Millionen Besuchern (comScore Media Metrix) und bis zu 1,2 Millionen Immobilienangeboten pro Monat einer der führenden Online-Marktplätze für Wohnungen, Häuser und Gewerbeimmobilien. Betrieben wird das Portal von der Nürnberger Immowelt AG, zu deren Portfolio auch die Special-Interest-Portale bauen.de, ferienwohnung.com, wohngemeinschaft.de und dreamflat.de gehören. Zweites Hauptgeschäftsfeld des Unternehmens ist die Entwicklung von Softwarelösungen für die Immobilienbranche.

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