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Neue Forschungsergebnisse weisen aus, dass Carvedilol das Leben der Patienten rettet
Der Herzwirkstoff führt zu besserer Lebensqualität

New Orleans (ots-PRNewswire) - Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie immer müde und kurzatmig wären und husten müssten? Stellen Sie sich vor, Sie hätten Probleme mit dem Treppensteigen, könnten nicht mit Ihren Enkeln spielen oder müssten viel Zeit im Krankenhaus verbringen, ganz zu schweigen von Herzklopfen, Gewichtsverlust, Muskelschwund und einer Chance von 30%, innerhalb von zwei Jahren nach der Diagnose zu sterben(1). Diesen Problemen ist die zunehmende Anzahl der Menschen ausgesetzt, die an Herzinsuffizienz leiden - besonders diejenigen mit schwerer Herzinsuffizienz. Jetzt haben führende Forscher auf dem in dieser Woche stattfindenden Jahrestreffen der American Heart Association bekanntgegeben, dass Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz wahrscheinlich länger leben, weniger Zeit im Krankenhaus verbringen, sich besser fühlen und eine höhere Lebensqualität genießen, wenn sie mit dem Herzwirkstoff Carvedilol behandelt werden. Chance auf längeres Leben höher als eins zu drei Die Ergebnisse stammen aus der Studie COPERNICUS+. Dabei handelt es sich um die umfangreichste erfolgreiche Studie, die jemals mit Patienten mit schwerer chronischer Herzinsuffizienz durchgeführt wurde. An COPERNICUS waren über 2000 Patienten beteiligt. Die Studie zeigte, dass die Patienten, die zusätzlich zu ihren normalen Medikamenten gegen die Herzinsuffizienz Carvedilol nahmen (einen Wirkstoff, der die Arbeitsbelastung des aussetzenden Herzens reduziert und dazu beiträgt, das normale Pumpen zu erhalten), im Vergleich zu den Patienten, die Carvedilol nicht nahmen, eine höhere Chance als eins zu drei auf ein längeres Leben hatten. "Wir stellten fest, dass der Herzwirkstoff Carvedilol die Anzahl der Todesfälle bei den Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz um 35% reduzieren kann," sagte Professor Milton Packer, New York, NY, USA, ein führender internationaler Herzexperte und Leiter der Studie. "Wenn Carvedilol über 12 Monate von Patienten mit ähnlichen Problemen genommen würde wie die an der COPERNICUS-Studie Beteiligten, würde dies bedeuten, dass bei jeweils 1.000 behandelten Patienten 70 vorzeitige Todesfälle verhindert werden könnten." Patienten fühlen sich besser Als die an COPERNICUS beteiligten Patienten gefragt wurden, ob sie sich aufgrund ihrer Behandlung insgesamt besser fühlten, sagten erheblich mehr Patienten, die Carvedilol nahmen, dass dies der Fall sei, als die Patienten, die den Wirkstoff nicht nahmen. "Die Ergebnisse von COPERNICUS können bei richtiger Einstufung größere Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit haben als die meisten Studien in der kardiovaskulären Medizin. Herzinsuffizienz ist ein schwerwiegendes Problem der öffentlichen Gesundheit, da die Patienten mit Herzinsuffizienz größeren Behinderungen ausgesetzt sind und öfter ins Krankenhaus eingewiesen werden als alle Patienten zusammengenommen, die an einer Krebsform leiden," fügte Dr. Packer hinzu. Carvedilol war nicht nur wirksam, sondern auch gut verträglich: Von den Patienten, die Carvedilol nahmen, stiegen aufgrund von Nebenwirkungen nicht so viele aus der Studie aus, wie die, die ein Placebo (Zuckerpille) nahmen. Das ist hervorzuheben, da unerwünschte Nebenwirkungen der Hauptgrund sind, dass Patienten mit Herzinsuffizienz ihre Medikation absetzen. Die Ärzte zögern oft, einen konventionellen Betablocker zu verschreiben. Sie fürchten Nebenwirkungen wie Schwindelgefühle, Müdigkeit, langsameren Herzschlag oder die Verschlimmerung der Krankheit. Gute Nachrichten für Patienten mit Herzinsuffizienz Herzinsuffizienz ist eine weitverbreitete Krankheit, unter der fast 10 Millionen Menschen in der westlichen Welt leiden, und die einzige wichtige kardiovaskuläre Krankheit, für die die Anzahl der Betroffenen zunimmt. Dies ist vornehmlich auf die Tatsache zurückzuführen, dass immer mehr Menschen Herzattacken überleben und ungefähr einer von fünf dieser Menschen innerhalb von sechs Monaten danach Herzinsuffizienz entwickeln. Wenn die Patienten mit Herzinsuffizienz keine wirksame Therapie erhalten, sind ihre medizinischen Aussichten schlecht. Innerhalb von zwei Jahren nach der Diagnose sterben 33 Prozent der Frauen und 37 Prozent der Männer. Herzinsuffizienz hat erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität. Von allen wichtigen chronischen Krankheiten hat die Herzinsuffizienz die negativsten Auswirkungen auf die alltägliche Lebensführung (3). Die COPERNICUS-Ergebnisse lassen die Patienten hoffen, die an schwerer Herzinsuffizienz leiden. Die Ärzte können mit gutem Gewissen Carvedilol verschreiben, da die COPERNICUS-Studie ein weiterer Beweis für die einzigartige Wirksamkeit und Sicherheit des Wirkstoffs bei Patienten mit Herzinsuffizienz ist. Roche Roche hat den Hauptsitz in Basel in der Schweiz und ist eine der weltführenden forschungsorientierten im Gesundheitswesen tätigen Unternehmensgruppen mit den Schwerpunkten Pharmazeutika, Diagnostika und Vitamine. Die innovativen Produkte und Dienstleistungen von Roche dienen der Prävention, der Diagnose und der Behandlung von Krankheiten und verbessern das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Menschen. Roche hat rund 62.000 Mitarbeiter und verkauft seine Produkte in über 170 Ländern. Die Roche-Gruppe verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres 2000 einen Umsatz von 20,3 Milliarden Schweizer Franken. In der ersten Hälfte des Jahres 2000 belief sich das Nettoeinkommen der Firma auf 3 Milliarden Schweizer Franken. Sie investierte 1,9 Milliarden Schweizer Franken in Forschung und Entwicklung. Alle in dieser Pressemeldung verwendeten oder erwähnten Warenzeichen sind gesetzlich geschützt. Referenzen 1. Kannel WB, Belanger AJ. Epidemiology of heart failure Am Heart J 1991; 121 (3 Pt 1): 951-4. 2. Cleland, J. & Gemmell, I. Is the prognosis of heart failure improving? Eur J Heart Failure 1, 229-241 (1999). 3. Dargie HJ and McMurray JJV. Diagnosis and management of heart failure. Brit Med J 1998; 308:321-8 ots Originaltext: Roche Pharmaceuticals Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Annette Walz, International Communications Manager, F. Hoffmann-La Roche Ltd., Bldg. 74/4W.423, CH-4070 Basel, Tel.: +41 61 688 5053, Fax: +41 61 688 1730 Shairose Ebrahim, Cohn & Wolfe, 30, Orange Street, London WC2 7LZ, Tel.: +44 (0) 20 7331 5320, Fax: +44 (0) 20 7331 9084 Original-Content von: Roche Pharmaceuticals, übermittelt durch news aktuell

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