Roche Pharmaceuticals

Kein Unterschied in der Einnahmegenauigkeit bei Anti-HIV-Kombinations-Therapien mit täglich einer oder zwei Medikamentengaben

Toronto, Kanada (ots-PRNewswire) - Roche Pharmaceuticals hat die Ergebnisse einer Untersuchung bekannt gegeben, die keine Unterschiede bezüglich der Einnahmegenauigkeit einer Therapie von HIV-positiven Patienten mit einer Medikamentengabe zweimal (BID) oder einmal (QD) täglich festgestellt hat. Die Studie wurde durchgeführt, um die Erfolgsraten von diversen kombinierten Therapien mit Viracept (Nelfinavir Mesylate) BID, Efavirenz QD oder Nevirapine BID zu untersuchen. Detaillierte Resultate werden auf der vierzigsten "Interscience Conference on Antimicrobial Agents and Chemotherapy" in Toronto (Kanada) bekanntgegeben. Viracept gehört zu der wirksamsten Gruppe der für klinische Nutzung zugelassenen antiretroviralen Medikamente, "Protease Inhibitors" (PIs) genannt. Andere Medikamente dieser Klasse sind unter dem Namen "Non-Nucleoside Reverse Transcriptase Inhibitors" (NNRTIs) bekannt. In dieser multizentrierten anonymen Studie zur Einnahmegenauigkeit wurden 206 Erwachsene befragt, die entweder Viracept BID (57) oder ein NNRTI (149, davon 75 Efavirenz QD und 73 Nevirapine BID) als Teil einer Kombinationstherapie mit zwei NRTIs einnehmen. Die Gruppen waren hinsichtlich ihrer Alters- und Sozialstruktur, des HIV-Status und ihrer Drogenmissbrauchs-Vergangenheit vergleichbar. Die Angaben zur Einnahmegenauigkeit sahen folgendermaßen aus: Vergessene Dosen: An mindestens einem Tag / In den vergangenen vier Tagen / Vergangenes Wochenende / Gar nicht im vergangenen Monat / Vor mehr als einem Monat: Nelfinavir BID: 4%: 9%: 28%: 39%: 33% Efavirenz QD: 7%: 9%: 32%: 33%: 35% Nevirapine BID: 4%: 12%:23%: 41%: 36% Viracept wird in Kombination mit anderen antiretroviralen Medikamenten eingesetzt, um eine HIV-Infektion zu behandeln. Viracept 1250 mg (fünf Tabletten mit jeweils 250 mg) BID zeigte ein mit Viracept 750 mg TID vergleichbares Sicherheitsprofil, da der Großteil der aufgetretenen Nebenwirkungen von eher geringer Intensität war. In der Studie 542 wurde moderater oder starker Durchfall als häufigste Nebenwirkung angegeben, nämlich von 20% bzw. 15% aller Patienten, die Viracept 1250 mg BID oder 750 mg TID mit Stavudine oder Lamivudine einnahmen. Der Durchfall ließ sich meistens mit nicht-rezeptpflichtigen Durchfallmedikamenten unter Kontrolle bringen. Als Nebenwirkungen von Protease-Inhibitoren sind neue Schübe oder die Verschlechterung von Diabetis Mellitus und Bluterkrankheit sowie Veränderungen in der Verteilung des Körperfettes und stärkeres Bluten bei Patienten mit der Hämophilie Typ A und B möglich. Viracept kann die Wirkung anderer Medikamente beeinflussen, von daher sollten Patienten angewiesen werden, die Einnahme von anderen rezeptpflichtigen und nicht-rezeptpflichtigen Medikamenten sowie von Naturheilmitteln (insbesondere von Johanniskraut) offenzulegen. Vorsicht ist geboten, wenn gleichzeitig Medikamente eingenommen werden, die CYP3A herbeiführen oder potenziell toxische Mittel, die durch CYP3A umgewandelt werden. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Patienten, die Protease Inhibitoren (einschließlich Viracept) nehmen, Sildenafil verschrieben wird. Detaillierte und aktualisierte Informationen zum Thema HIV/AIDS, Risikofaktoren, Symptomen, Diagnosen und Behandlungsmöglichkeiten sind unter der Web-Adresse www.Roche-HIV.com zu finden. Roche ist eines der weltweit führenden Forschungs-orientierten Unternehmen in den Bereichen Medikamente, Diagnose und Vitamine. Die in Basel (Schweiz) ansässige Firma liefert innovative Produkte zur Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten und verbessert auf diese Weise das Wohlbefinden und die Lebensqualität. Alle verwendeten oder erwähnten Markennamen in dieser Presseerklärung sind rechtlich geschützt. ots-Originaltext: Roche Pharmaceuticals Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Graeme Hacking +44 207 398 0547 Original-Content von: Roche Pharmaceuticals, übermittelt durch news aktuell

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