Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zum Tag der Deutschen Bauindustrie: Bauwirtschaft - das ökonomische Schwergewicht

Berlin (ots) - "Bundeswirtschaftsministerium und Bauindustrie haben wichtige gemeinsame Ziele. Aktuell sind das neben der Schaffung bezahlbaren Wohnungsraums vor allem die Stärkung des Industriestandortes Deutschland und die Steigerung der Investitionen." Das schreibt Bundeswirtschaftsminister Gabriel in einem Beitrag für die HDB-Zeitschrift "Bauindustrie aktuell" anlässlich des Tages der Deutschen Bauindustrie. Ein starker Industriestandort schaffe Wohlstand und Arbeitsplätze für breite Bevölkerungsschichten. Sein Fundament bilde das ökonomische Schwergewicht Bauwirtschaft. Sie brauche gute Rahmenbedingungen. Dazu zähle, dass dem 20-Prozent-Industrieziel der Europäischen Union der gleichen Stellenwert eingeräumt werde, wie dem 20-Prozent Klimaziel, das sich unser Land gesteckt habe.

Zu guten Rahmenbedingungen gehöre auch ein hohes Niveau der Investitionen, schreibt Gabriel. Gegenwärtig lägen die Investitionen in Europa jedoch 15 Prozent unter Vorkrisenniveau. Damit fehlten pro Jahr ca. 300 Milliarden Euro an Investitionen in Europa. Die Investitionslücke in Deutschland und überall in Europa müsse zügig geschlossen werden. Dazu habe die Bundesregierung bereits ein umfangreiches Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht.

Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum stehe ganz oben auf der politischen Agenda, erklärt Gabriel. Das gelte vor allem für Großstädte und Ballungsräume, in denen bezahlbarer Wohnraum besonders knapp sei. Das serielle Bauen als Bestandteil der Wohnungsbau-Offensive der Bundesregierung werde einen wichtigen Beitrag leisten. Denn mit der industriellen Vorfertigung, Modularisierung und Standardisierung könnten beim Bau die Kosten deutlich gesenkt werden.

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