Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU)

Weltweit größter Unfallchirurgenkongress ging in Hannover erfolgreich zu Ende

Hannover (ots) - Gestern Abend ist in Hannover der mit 4112 Teilnehmern aus 22 Ländern weltweit grösste Unfallchirurgenkongress, die 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie und der 4. Europäische Unfallkongress unter dem Vorsitz von Prof. Dr. med. Norbert P. Haas, dem Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und Prof. Dr. med. Harald Tscherne, dem Präsidenten der European Trauma Society (ETS), zu Ende gegangen. "Mit neuen Erkenntnisse aus dem Bereich der Gentechnologie und der Wachstumsfaktoren wird es in schon nicht mehr all zu ferner Zukunft möglich sein, Knochenbrüche schneller heilen zu können", sagt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) Professor Dr. med Norbert Haas. "Gerade bei der Anwendung der Genforschung im unfallchirurgischen Bereich hat der Austausch mit amerikanischen Experten auf diesem Kongress noch einmal neue Eindrücke gebracht" so Professor Haas. Die Unfallchirurgie wird durch die Navigation und Robotik in den kommenden Jahren geradezu revolutioniert werden. "Der schnellere und direktere Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Chirurg und neuen Kommunikationstechnolgien wird hier für den gesamten unfallchirurgischen Bereich Auswirkungen haben, wie Gespräche mit Experten aus Asien und Australien aufgezeigt haben", sagt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie weiter. Der Freizeitbereich nimmt stetig eine wichtigere Rolle in der Unfallchirurgie ein. Durch neue Extremsportarten steigt drastisch das Verletzungsrisiko. In immer grösserem Umfang werden Unfallchirurgen bereits in die Entwicklung neuer Techniken wie beispielsweise Fuss-Airbags zur Vorbeugung von Verletzungen eingebunden. "Der Expertenaustausch in Hannover hat hier gezeigt, dass deutsche Unfallchirurgen führend sind im Bereich der Prävention. Gerade für neue Sportarten, wie etwa Snowboard -und Kickboard-Fahren, wird es zukünftig eine ganze Reihe von Protektoren geben, die diese Sportler besser schützen, und von Unfallchirurgen mit- entwickelt wurden", so Professor Norbert Haas abschließend ots Originaltext: Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen: POSITIONING first Michael Weiland Tel. 030 / 72626790 / 0172 / 3822469 Email: michael.weiland@positioning-first.de Original-Content von: Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU), übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Meldung


Das könnte Sie auch interessieren: