Dimension Data Germany AG & Co.

Anteil alter Geräte in Unternehmensnetzen auf Höchststand
Network Barometer Report 2014 von Dimension Data zeigt: Unternehmen investieren so spät wie möglich in Netzwerk-Assets

Anteil alter Geräte in Unternehmensnetzen auf Höchststand / Network Barometer Report 2014 von Dimension Data zeigt: Unternehmen investieren so spät wie möglich in Netzwerk-Assets
Network Barometer Report 2014: Grafische Zusammenfassung. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/23295 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Dimension Data Germany AG & Co."

Bad Homburg (ots) - Mit 51 Prozent hat der Anteil alternder und veralteter Geräte in Unternehmensnetzwerken weltweit seinen höchsten Stand seit sechs Jahren erreicht. Während alternde Geräte zwischen drei und fünf Jahren alt sind, vom jeweiligen Anbieter nicht mehr verkauft werden und so von nachlassendem Support betroffen sind, sind veraltete Geräte in der Regel älter als fünf Jahre und werden vom Hersteller nicht mehr unterstützt.

Das ist ein zentrales Ergebnis des Network Barometer Report 2014, der aktuell von Dimension Data veröffentlicht wurde. Der seit 2009 jährlich erscheinende Bericht basiert auf 288 Technology Lifecycle Management Assessments, die 74.000 technische Geräte umfassen: Dabei wurden sowohl Organisationen und Institutionen unterschiedlicher Größe als auch sämtliche Wirtschaftsbranchen aus insgesamt 32 Ländern geprüft. Darüber hinaus wurden Daten aus 91.000 Servicefällen erhoben, die in von Dimension Data betreuten Kundennetzwerken aufgezeichnet wurden.

"Im Laufe der vergangenen Jahre haben wir eine stetige Zunahme alternder und veralteter Geräte beobachtet - die gängige Annahme war, dass ein technischer Innovationszyklus bevorstünde. Doch unsere Daten zeigen, dass Unternehmen ihre Netzwerk-Assets länger als erwartet nutzen", erklärt Jörg Jakobi, Manager Technical Sales Dimension Data Deutschland, den Trend. Dieser werde durch drei Faktoren beschleunigt: Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise sahen und sehen sich viele Unternehmen gezwungen Kosten einzusparen. Außerdem nehmen Verfügbarkeit und Akzeptanz von IT-as-a-Service-Modellen zu, was die Notwendigkeit von Investitionen in die unternehmenseigene Infrastruktur zusätzlich reduziert. Und zugleich bewege das Aufkommen programmierbarer softwaredefinierter Netzwerke zahlreiche Unternehmen dazu, die Entwicklungen auf dem Markt abzuwarten, bevor sie sich für eine neue Technologie entscheiden und diese implementieren - ein Faktor, der Jakobi zufolge in den nächsten 18 bis 36 Monaten noch an Bedeutung gewinnen wird.

Grundsätzlich sei die Entscheidung, Assets so lange wie möglich zu nutzen, nicht falsch. Unternehmen müssten jedoch sicherstellen, "dass sie ihre Standards, Compliance-Richtlinien und Infrastrukturpläne einhalten und den Anforderungen des Geschäftsprozesses gerecht werden. Investitionen in operative Supporttools und -prozesse sind daher sehr wichtig", so Jakobi. Insbesondere das Problem- und Change-Management sei in diesem Zusammenhang zentral. Zumal die wachsende Bedeutung von Cloud Computing sowie die steigende Zahl mobiler Geräte und der Trend zum "Internet der Dinge" den Druck auf Netzwerke zusätzlich erhöhen. "Die Kunden müssen einen Perspektivwechsel vornehmen, indem sie ihre Netzwerkarchitektur als Ganzes und nicht nur die individuellen Geräte betrachten", gibt Jakobi zu bedenken. Geräte und Netzwerkarchitekturen sollten nicht nur aktualisiert werden, um einer Überalterung vorzubeugen - vielmehr sollte der Wandel von den Anforderungen des Geschäftsprozesses geleitet werden.

Während zahlreiche Geräte veraltern, stärken Unternehmen ihre Netzwerkarchitektur, um Enterprise-Mobility- und Cloud-Lösungen unterstützen zu können. "Viele Access-Switch-Aufrüstungen werden dort vorgenommen, wo der Produktlebenszyklus des installierten Geräts eigentlich noch mehrere Jahre dauert. Während Netzwerk-Assets also so lange wie möglich genutzt werden um Kosten zu sparen, rüsten die Unternehmen ihre Netzwerke dort auf, wo der Bedarf es erfordert. Wenn ein Unternehmen beispielsweise eine größere Bandbreite benötigt, um umfassende drahtlose Konnektivität zu unterstützen - etwa um eine Vielzahl mobiler Geräte zu integrieren - wird dieses Unternehmen nicht um eine Aktualisierung seiner Infrastruktur umhinkommen", erklärt Jakobi.

Der vollständige Network Barometer Report steht unter folgender URL zum Download bereit: http://www.dimensiondata.com/networkbarometer.

Über Dimension Data

Dimension Data, gegründet 1983, ist ein global agierender Service- und Lösungsanbieter für Informations- und Kommunikationstechnologie, der seine Kunden bei Konzeption, Planung, Aufbau sowie Betrieb unternehmensweiter IT-Infrastrukturen und damit der Umsetzung ihrer Geschäftsziele unterstützt. Das Unternehmen nutzt dazu seine Technologie-Expertise und globalen Kapazitäten zur Bereitstellung von Services in den Bereichen Netzwerk und Rechenzentrum, IT-Sicherheit, Sprach- und Videokommunikation sowie Cloud-Lösungen und -Services. Dimension Data ist seit Oktober 2010 Mitglied der NTT Gruppe. Mehr Informationen unter www.dimensiondata.com/de

Über den Network Barometer Report

Der Network Barometer Report 2014 präsentiert die gesammelten Daten aus Dimension Datas Technology Lifecycle Management Assessments, die 2013 weltweit von Kunden in Auftrag gegeben wurden. Der Bericht enthält darüber hinaus Daten aus den Global Service Centres, die bei Servicefällen in von Dimension Data betreuten Kundennetzwerken aufgezeichnet wurden. Diese Daten werden zusammengetragen, analysiert, verglichen und interpretiert, um bemessen zu können, inwiefern die untersuchten Netzwerke zur Unterstützung von Geschäftsprozessen beitragen können.

Über das Technology Lifecycle Management Assessment

Der IT-Assessment-Service von Dimension Data erkennt in Netzwerken installierte Assets, identifiziert den Status ihres Lebenszyklus, zeigt die Wartungsabdeckung des Netzwerks auf und markiert potenzielle Sicherheitslücken. Indem es bei der Ausrichtung der IT-Infrastruktur auf Best Practices bei Konfiguration, Sicherheit und Patch-Management unterstützt, stellt das Assessment sicher, dass sich Unternehmen keinen unnötigen Risiken aussetzen. Es läuft automatisch ab und bedarf keiner weiteren Befragungen.

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