Hamburg-Mannheimer-Stiftung gewinnt "Förderpreis Jugend in Arbeit"
Hamburg (ots) - Das Projekt Job-Lokomotive der Hamburg-Mannheimer-Stiftung "Jugend & Zukunft" ist am 17. Februar 2006 mit dem "Förderpreis Jugend in Arbeit" in der Kategorie Unternehmen im Landeswettbewerb Hamburg ausgezeichnet worden.
Das abgeschlossene Projekt Job-Lokomotive widmete sich benachteiligten Jugendlichen und half ihnen bei der Bewältigung des Übergangs von der Schule in den Beruf. Neben der individuellen Beratung erhielten die Jugendlichen Unterstützung bei der Suche und Vermittlung von Ausbildungsplätzen. Auch während ihrer Ausbildung wurden sie teilweise begleitet. Dabei erreichte das Projekt mit einem Migrantenanteil von fast 50 Prozent, die Hälfte seiner Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit zu bringen. Den an die Hamburg-Mannheimer-Stiftung verliehene "Förderpreis Jugend in Arbeit", der Preisgelder in Höhe von insgesamt 3,4 Millionen vorhält, wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Bundesagentur für Arbeit ausgelobt. Dieser bundesweite Wettbewerb prämiert Projekte, Konzepte und Ansätze, die jugendlichen Arbeitslosen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern.
Die Basis für den Erfolg des Projekts waren die umfassende Berufsorientierung, individuelle Bewerbungstrainings, die Stärkung der Eigeninitiative der Jugendlichen und die finanzielle Unabhängigkeit durch die Hamburg-Mannheimer-Stiftung "Jugend & Zukunft". "Vor allem für ausländische Jugendliche wie mich ist die Job-Lokomotive eine gute Anlaufstelle, weil ihnen Zuhause bei Bewerbungen schlecht geholfen werden kann. Besonders gut hat mir die persönliche und individuelle Beratung zu Fragen der Berufswahl und zum Thema Bewerbungen gefallen, ohne die ich meine Ausbildungsstelle nie bekommen hätte", resümiert Deniz D., ein ehemaliger Besucher der Job-Lokomotive, seine persönlichen Erfahrungen.
Bei einer abschließenden Evaluation kommt die Arbeitsstelle Praxisberatung, Forschung und Entwicklung (apfe) der Evangelischen Hochschule Dresden zu dem Schluss, dass die Job-Lokomotive "für viele Jugendliche Orientierung und Unterstützung für deren individuelle Wege in Ausbildung und Beruf bieten" kann: "In den meisten Fällen (gelingt die) Initiierung vorbereitender Schritte hin zum Beruf. So scheint der Kern des dokumentierten Erfolges der Job-Lokomotive seine Begründung in einer flexibel gehandhabten Kombination aus zielgerichteten Beratungen, Unterstützungen sowie Lern- und Bildungsangeboten zu finden."
Mit der Auszeichnung als Landesieger ist das Projekt der Stiftung auch für die Bundesauswahl des Förderpreises im Frühjahr dieses Jahres in Berlin nominiert. Das erfolgreiche Konzept der Job-Lokomotive wurde auch in den Städten Leipzig und Dresden verwirklicht.
Pressekontakt: Sebastian Conrad, Tel.: 0160-9785 0914, E-Mail: sebastian.conrad@hamburg-mannheimer.de
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