HPI Hasso-Plattner-Institut

Dritte HPI School of Design Thinking entsteht mit Potsdamer Hilfe in Kapstadt

Dritte HPI School of Design Thinking entsteht mit Potsdamer Hilfe in Kapstadt
Bringen die neue Innovationsschule in Kapstadt an den Start: Gründungsdirektor Richard Perez, Claudia Nicolai (Academic Director der HPI School of Design Thinking in Potsdam) sowie die Projektmanager Rael Futerman und Keneilwe Munyai (v.l.n.r.). Es ist neben den HPI Schools of Design Thinking an den Universitäten Potsdam und Stanford die ...

Potsdam/Kapstadt (ots) - Zu den beiden Innovationsschulen der Hasso-Plattner-Institute an den Universitäten Potsdam und Stanford kommt bald eine dritte hinzu: Im ersten Quartal 2016 soll die HPI School of Design Thinking at University of Capetown (UCT) ihre Arbeit aufnehmen. Gründungsdirektor wird Richard Perez (46), der langjährige Erfahrungen aus dem Produkt-Design und aus der kommunalen Innovationsförderung mitbringt. Das teilte Prof. Christoph Meinel, Direktor des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI) mit.

Die Anschubfinanzierung für die HPI School of Design Thinking at UCT kommt von der Hasso-Plattner-Förderstiftung. Die Innovationsschule bezieht maßgeschneiderte Räumlichkeiten im Library Learning Lab auf dem Campus der Universität Kapstadt sowie an der Graduate School of Business (GSB). Gestartet wird mit einer Serie von Pilotkursen für Masterstudenten und Doktoranden aller wissenschaftlichen Fachgebiete, aber auch für Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung.

"In Zusammenarbeit mit mehreren Partnern erarbeiten wir ein Modell der Design Thinking-Ausbildung, das sich speziell für die Förderung von Innovationen auf dem Kontinent Afrika eignet", sagte Meinel. In den Genuss sollen neben Studierenden und Führungskräften auch Entwicklungsexperten kommen. Erfahrene Design Thinking-Spezialisten aus Potsdam werden den Auf- und Ausbau der Aktivitäten am Standort Kapstadt unterstützen.

Die Stanford University im Silicon Valley und das seit 1999 tätige Potsdamer Institut sind durch das Engagement des Stifters Prof. Hasso Plattner schon seit zehn Jahren eng verbunden. Der HPI-Gründer hatte im Sommer 2005 der Stanford University für das Hasso Plattner Institute of Design an der School of Engineering 35 Millionen US-Dollar gestiftet. Das Potsdamer Software-Institut mit seiner HPI School of Design Thinking (aktiv seit dem Wintersemester 2007/2008) arbeitet seitdem mit seinem Schwesterinstitut in Stanford intensiv zusammen. Gemeinsam lehren und forschen beide Partner im Bereich nutzerfreundliche Innovationen.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (https://hpi.de) an der Universität Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang "IT-Systems Engineering" an - ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 480 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zwölf HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung - in seinen zehn Fachgebieten des IT-Systems Engineering, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.

Pressekontakt:

HPI-Pressestelle: presse@hpi.de. Petra Neye, Relationship Management 
HPI School of Design Thinking: petra.neye@hpi.de.
Tel. +49 (0)331 5509-124 oder -121.
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