HPI Hasso-Plattner-Institut

Grundstein für Hasso-Plattner-Institut gelegt

Potsdam-Griebnitzsee (ots) - Neubau in Potsdam-Griebnitzsee bis Juli 2001 fertiggestellt / SAP-Mitbegründer Hasso Plattner steuert für Gebäudeinvestitionen 24 Millionen DM bei - 36 Millionen stammen aus Mitteln der Europäischen Union Für den Neubau des 'Hasso-Plattner-Instituts (HPI) für Softwaresystemtechnik' in Potsdam-Griebnitzsee ist heute mit einem feierlichen Akt der Grundstein gelegt worden. Zu den Gästen gehörte der brandenburgische Ministerpräsident Manfred Stolpe. Vor Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie zahlreichen Journalisten erklärte der Vorstandssprecher des Softwarekonzerns SAP in Walldorf (Baden Württemberg) Hasso Plattner: "Ich bin stolz und dem Land Brandenburg, besonders Ministerpräsident Manfred Stolpe, dankbar, dass sie mir die Möglichkeit geben, auf diesem Grundstück in Potsdam-Griebnitzsee das 'Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik' zu errichten." Als Gründe für die Institutsgründung am Griebnitzsee nannte Plattner vor allem den attraktiven Standort Potsdam: "Die Stadt hat in den vergangenen Jahren einen unvergleichlichen Aufschwung erlebt, so dass ich mich als Student hier sehr wohl fühlen würde." Plattner lobte auch die hervorragende Verkehrsanbindung, die sicher stellt, dass man das Institut von Berlin-Mitte aus innerhalb von 25 Minuten erreicht. Die Bauarbeiten auf dem Hochschulgelände am S-Bahnhof Griebnitzsee begannen bereits im Juni dieses Jahres. "Im Juli 2001 wird der Neubau dann bezugsfertig sein", so Plattner. Das Land Brandenburg stellt für das Gebäude ein 30.000 Quadratmeter großes Grundstück zur Verfügung, auf dem das HPI, das Institut für Informatik der Universität Potsdam und ein gemeinsames Hörsaalgebäude entstehen. An den Baukosten für die Einrichtungen in Höhe von 60 Millionen DM ist Hasso Plattner als Träger der nach ihm benannten Stiftung mit insgesamt 24 Millionen DM für Gebäudeinvestitionen beteiligt. 36 Millionen DM stammen aus Fördermitteln der Europäischen Union. Darüber hinaus stellt Plattner dem Institut über 20 Jahre lang einen jährlichen Haushalt von mindestens fünf Millionen DM, insgesamt also 100 Millionen DM, aus seinem Privatvermögen zur Verfügung. Es handelt sich damit um eine der größten privaten Stiftungen in Deutschland und die größte insgesamt, die ausschließlich der Realisierung eines universitären Studiengangs dient. Bereits seit dem 11. Oktober 1999 bildet das HPI insgesamt 80 Studierende zu Softwaresystemtechnikern aus. In diesem Wintersemester kommen weitere 80 Erstsemester hinzu. Bis zur Fertigstellung des Neubaus lernen und arbeiten die Studenten in Räumen der Hauptverwaltung Ost der Landesbausparkasse am Potsdamer Luftschiffhafen. Hasso Plattner rief das HPI ins Leben, um die Ausbildung im Softwarebereich insgesamt zu verbessern. "Dabei steht nicht die Programmierung im Vordergrund, sondern die Entwicklung von übergeordneten Bauplänen für Softwaresysteme, die einheitlich und jederzeit nachvollziehbar sind", betonte Plattner. Der sieben- bis zehnsemestrige Studiengang, an dessen Ende die international anerkannten Abschlüsse eines Bachelors oder Masters stehen, ist ein der Informatik verwandter Studiengang, der aber im Gegensatz zur Grundlagendisziplin mehr Gewicht auf die praktische Anwendung legt, unterstrich Plattner nachdrücklich. Entsprechend positiv sieht der geschäftsführende Direktor des Instituts, Prof.Dr.-Ing. Siegfried Wendt, auch die Karrierechancen der HPI-Studenten: "Ich bin überzeugt, dass uns die Studenten, die nach dem zehnten Semester mit dem Master abschließen, aus den Händen gerissen werden." "Denn das Ziel des HPI ist es", so Wendt weiter, "Absolventen auszubilden, die hineinwachsen in die Aufgabe, Verantwortung für die Entwicklung von Systemen zu übernehmen, an deren Entstehung arbeitsteilig Hunderte oder gar Tausende von Mitarbeitern beteiligt sind." Die Zukunftsaussichten des Standortes Deutschland sieht Wendt deshalb überaus positiv: "Wer über solche Systemingenieure verfügt, die in der Lage sind, die Arbeit von Experten zu planen, zu koordinieren und Großaufgaben in komplexe Teilaufgaben zerlegen und an kleinere Gruppen delegieren zu können, spielt weltweit eine hervorragende Rolle im Softwarebereich." ots Originaltext: Hasso-Plattner-Instituts (HPI) Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die von uns beauftragte PR-Agentur: Trimedia Reporter Communications GmbH Gottfried Glöckner Hainer Weg 37-53 60599 Frankfurt Tel. (069) 96 22 190 Fax (069) 96 22 19 96 E-mail: gottfriedgloeckner@fra.trimedia-reporter.de Original-Content von: HPI Hasso-Plattner-Institut, übermittelt durch news aktuell

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