Kindersitze im Auto: INEAS warnt vor unsachgemäßer Handhabung
Häufig Gefährdung der jüngsten Passagiere durch Airbags
Köln (ots) - Im Auto werden die meisten Kinder in den vorgeschriebenen Kindersitzen gesichert. Verantwortungslose Szenen, bei denen die Kleinen nicht angeschnallt auf der Rückbank schlafen oder gar zwischen den Vordersitzen stehend das Geschehen durch die Frontscheibe verfolgen, sind in Deutschland heute glücklicherweise die Ausnahme. Was jedoch viele Fahrer nicht bedenken: Ein Kindersitz schützt nur bei sachgemäßer Handhabung. Was im eigenen Fahrzeug richtig ist, kann im Auto der Großeltern zur tödlichen Gefahr werden. Deshalb erinnert der Kfz-Versicherer INEAS daran, dass Airbags unbedingt abgeschaltet bzw. deaktiviert werden müssen, wenn Kinder den Beifahrerplatz einnehmen.
Je nach Baujahr, Hersteller und Modell unterscheidet sich die Art und Weise, wie ein Airbag außer Funktion gesetzt wird. Bei älteren Fahrzeugen kann dies häufig nur in der Fachwerkstatt geschehen. Bei neueren Autos wird der Airbag vom Fahrer aus- oder eingeschaltet. Vorteil: Wird der Kindersitz wieder ausgebaut, kann der Schutz für einen erwachsenen Passagier sofort wieder aktiviert werden. Nachteil: Der Fahrer kann leicht diesen entscheidenden Knopfdruck vergessen. Der Trend geht deshalb zu automatischen Systemen, die erkennen, wenn ein Kindersitz montiert ist. Leider steht diese Entwicklung noch am Anfang, so dass die elektronische Verbindung bisher nur zwischen Sitz und Airbagsystem desselben Herstellers funktioniert. Der ADAC empfiehlt übrigens aufgrund dieser Problematik sowie im Hinblick auf Unfallstatistiken, Kindersitze nur in Ausnahmefällen auf dem Beifahrersitz zu platzieren.
Der Online-Versicherer INEAS bietet unter www.ineas.de Kfz-Versicherungen für privat genutzte Fahrzeuge. Marketingleiterin Andrea Schmitz: "Viele Eltern prüfen beim Kauf sehr genau, für welches Sicherungssystem sie sich entscheiden. Doch dann verwenden sie den Kindersitz auch im Zweitwagen. Und gerade bei getrennt lebenden Paaren kennt sich der Wochenend-Papa erfahrungsgemäß weniger gut aus."
Pressekontakt:
Andrea Schmitz
Ineas
Telefon 0221/4890471
E-Mail aschmitz@ineas.com

