Generali Versicherungen

Studie "Umfrage Schadenmanagement" - Tipps und Tricks
Versicherungsschaden: Verhalten im Schadenfall

Studie "Umfrage Schadenmanagement" - Tipps und Tricks / Versicherungsschaden: Verhalten im Schadenfall
Hagel kann z.B. einen Wohnwagen stark beschädigen. Jetzt hilft eine gute finanzielle Absicherung in Form von Versicherungen. Studie "Umfrage Schadenmanagement" - Tipps und Tricks / Versicherungsschaden: Verhalten im Schadenfall Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/2174 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke ...

Ein Dokument

München (ots) - Über Versicherungen und deren Verhalten wird in den Medien und der Öffentlichkeit viel diskutiert. Wie bewertet die Bevölkerung die Schadenregulierung der Assekuranz und ihre Versicherungen tatsächlich? Dieser Frage gehen die Generali Versicherungen in ihrer repräsentativen Umfrage Schadenmanagement nach, in der 1.005 Bundesbürger, davon 541 mit einem Schadenfall in den letzten fünf Jahren, befragt worden sind. Das Magazin zur Umfrage sowie weiteres Informationsmaterial wie Pressemitteilungen, einen Audiobeitrag, Grafiken und Bilder finden sich im Internet unter www.generali-schadenumfrage.de

Gleichzeitig geben die Generali Versicherungen Hinweise, woraus ein guter Versicherungsschutz besteht, was im Schadenfall zu beachten ist und wie Schäden vermieden werden können:

Hochwasser: VOR DER ÜBERSCHWEMMUNG:

   - Geladenes Handy und batteriebetriebene Geräte wie Taschenlampe 
     und Radio bereitlegen.
   - Wichtige Medikamente und Lebensmittel einpacken.
   - Gefährdete Personen alarmieren und evakuieren.
   - Elektrische Geräte in gefährdeten Räumen abschalten, wenn 
     möglich in höher gelegene Räume oder andere, nicht gefährdete 
     Orte bringen.
   - Wertgegenstände und wichtige Dokumente wie Geburtsurkunde, 
     Krankenversicherungskarte, Kaufverträge oder 
     Versicherungsunterlagen sichern.
   - Türen, Fenster und weitere vom Wassereintritt gefährdete 
     Gebäudeöffnungen abdichten.
   - Das Auto aus der Gefahrenzone fahren.
   - Soweit möglich mobilen Überschwemmungsschutz (Sandsäcke) 
     besorgen und als Schutzwall aufbauen. 

WÄHREND DER ÜBERSCHWEMMUNG:

   - Die Weisungen der Einsatzkräfte befolgen.
   - Durch das Wasser können Erdmassen plötzlich ins Rutschen 
     geraten. Daher auf Risse und Spalten im Erdreich achten. Im 
     Zweifel Experten von Polizei und Rettungskräften informieren. 

NACH DER ÜBERSCHWEMMUNG:

   - Von einem Fachmann elektrische Geräte und Anlagen prüfen lassen,
     bevor diese wieder in Betrieb genommen werden.
   - Sind Schadstoffe wie Öl oder Farben ausgelaufen, die Feuerwehr 
     verständigen. In der Nähe von Schadstoffen nicht rauchen.
   - Die Schäden mit einem Foto dokumentieren und den erreichten 
     Wasserstand markieren.
   - Dem Versicherer eine Aufstellung über Verluste und Schäden mit 
     Angabe zur geschätzten Schadenhöhe zukommen lassen.
   - Wenn möglich, im Wasser stehende Hausratgegenstande hochstellen,
     um den Schaden zu begrenzen.
   - Weitere Schäden in Abstimmung mit dem Versicherer gering halten.
     Er berät Sie, wie das Wasser abgepumpt, das Gebäude gereinigt 
     und getrocknet werden kann.
   - Lassen Sie Reparaturen nach Rücksprache mit Ihrer Versicherung 
     von Fachfirmen durchführen. 

Sturm: VORBEUGENDE MAßNAHMEN:

   - Hausbesitzer sollten niemals die Gefahren unterschätzen, die bei
     einem Sturm von ihrem Haus ausgehen. So können Schornsteine, 
     Fallrohre oder Dachziegel heruntergerissen werden und jemanden 
     verletzen. Außerdem verliert ein beschädigtes Dach nicht nur 
     seine Schutzwirkung gegen Nässe und Kälte, es bietet auch mehr 
     Angriffspunkte für Stürme.
   - Sie müssen dafür sorgen, dass sich Ihr Haus immer in einem 
     ordnungsgemäßen Zustand befindet. Mängel oder Schäden sind 
     unverzüglich zu beseitigen. Prüfen Sie Ihr Dach daher regelmäßig
     auf:
   - fehlende oder beschädigte Dachziegel, -platten und Verankerungen
   - beschädigte oder abgerissene Teile sowie Risse in der Dachhaut
   - unregelmäßige Kiesschüttung bei Flachdächern
   - abgerissene oder verbogene Dachrinnen und Regenfallrohre, lose 
     Schneefanggitter
   - schadhaften Dachüberstand
   - Risse an Schornsteinköpfen, -abdeckungen und -einfassungen
   - schadhafte Befestigung der Antennenanlagen und aus der 
     Verankerung gerissene Blitzableiter
   - instabile Befestigungen von Solarmodulen 

DER ERNSTFALL:

   - Zieht ein Sturm auf, sollten Sie alle Dachfenster, Fenster, 
     Türen sowie Luken und Fensterläden schließen, Markisen 
     aufrollen.
   - Gartenmöbel und andere Gegenstände außerhalb des Gebäudes 
     sichern.
   - Autos weg von Bäumen fahren, am besten in eine Garage.
   - Sich selbst in Sicherheit bringen und warten, bis das Unwetter 
     vorbei ist. 

NACH DEM STURM:

   - Überprüfen Sie das Dach und die übrigen Gebäudebestandteile auf 
     Schäden, die der Sturm verursacht haben könnte.
   - Halten Sie den Schaden so gering wie möglich und informieren Sie
     umgehend Ihre Versicherung (weitere Tipps siehe "Hagel"). 

Frost: Wasserrohre, die bei Frostwetter platzen, richten große Schäden an. Im Jahr 2012 waren es zum Beispiel 1,5 Millionen beschädigte Leitungen, für die deutsche Versicherungen über 2,7 Milliarden Euro an ihre Kunden zahlten. Als Hausbesitzer oder Mieter können Sie sich viel Ärger ersparen, wenn Sie folgende Tipps berücksichtigen:

   - Räume im Gebäude immer ausreichend beheizen und das 
     Heizkörperventil nie vollständig zudrehen. Das gilt auch für 
     wenig genutzte Räume wie Keller, Vorrats- oder Abstellkammern, 
     Gästezimmer und Gäste-WCs.
   - Die mit einem Frostschutzeichen gekennzeichnete 
     Frostschutzstellung am Ventil schafft nur bedingt Sicherheit. 
     Der sogenannte Frostwächter sorgt lediglich dafür, dass der 
     Heizkörper nicht einfriert. Etwas weiter entfernte Rohre werden 
     nicht geschützt.
   - Auch unter dem Aspekt Heizkosten ist eine konstante 
     Raumtemperatur meistens günstiger als häufiges Auf- und Abdrehen
     der Heizungsanlage.
   - Vor dem ersten Frost wasserführende Leitungen im Außenbereich 
     entleeren und die Zuleitungen schließen. 

VERHALTEN BEI FROSTSCHÄDEN:

   - Informieren Sie umgehend Ihre Versicherung (weitere Tipps siehe 
     "Hagel").
   - Stellen Sie die Wasserversorgung der betroffenen Leitungen ab.
   - Lassen Sie die Leitung erst nach Weisung des Versicherers von 
     einem fachkundigen Installateur vorsichtig auftauen und leiten 
     Sie bei Bedarf eine Leckortung ein. 

Hagel: VORBEUGENDE MAßNAHMEN:

   - Für Oberlichter am besten hagelresistentes Glas- oder 
     Kunststoffmaterial verwenden. Auch Solaranlagen können auf diese
     Weise geschützt werden.
   - Bei Dach- und Terrassenabläufen Verschmutzungen sowie 
     Verstopfungen regelmäßig beseitigen, außerhalb des Gebäudes 
     Einlaufschächte freihalten.
   - Bei Anzug des Unwetters Auto in die Garage stellen oder mit 
     einer Hagelschutzplane sichern.
   - Markisen und Rolläden einziehen. Zwar können auch 
     Fensterscheiben zu Bruch gehen, heutiges Fensterglas hält 
     Hagelschlag jedoch generell besser stand.
   - Alle Fenster, Türen und Tore schließen.
   - Gegenstände aus dem Garten, die durch Hagel beschädigt werden 
     können, in Sicherheit bringen. 

VERHALTEN BEI HAGELSCHÄDEN:

   - Zuerst die Versicherung telefonisch über den Schaden 
     informieren.
   - Nicht gleich mit Aufräumarbeiten beginnen, sondern zunächst das 
     Ausmaß des Schadens auf Fotos festhalten. Das weitere Vorgehen 
     mit der Versicherung absprechen.
   - Eine Schadenaufstellung anfertigen, in der alle beschädigten 
     Gegenstände aufgelistet sind. Vorhandene Anschaffungsbelege 
     hinzufügen oder alternativ den ungefähren Zeitpunkt des Kaufs 
     sowie den Neupreis notieren.
   - Für die endgültige Reparatur einen Kostenvoranschlag einholen 
     und der Versicherung vorlegen.
   - Beschädigte Gegenstände erst einmal zum Schadennachweis 
     aufbewahren.
   - Als Versicherungsnehmer haben Sie grundsätzlich eine 
     Schadenminderungspflicht. Das heißt, Sie müssen den entstandenen
     Schaden so gering wie möglich halten. Dazu gehört zum Beispiel 
     das Abkleben von Fenstern, damit kein Regenwasser mehr 
     eindringt. Wurden Teile des Dachs zerstört, sind Sie 
     verpflichtet, dieses gegen Regen abzudichten. Beauftragen Sie 
     dafür nach Absprache mit Ihrer Versicherung einen Fachmann. 

Pressekontakt:

Generali Versicherungen
Christian Krause
Telefon: 089 5121-2283
Telefax: 089 5121-1045
E-Mail: christian.krause@generali.com
Original-Content von: Generali Versicherungen, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Generali Versicherungen

Das könnte Sie auch interessieren: