Generali Versicherungen

Dr. Lemppenau: "Private Vorsorge" bietet gute Chancen
Renaissance der betrieblichen Altersversorgung erwartet

    Hamburg (ots) - Die neue Möglichkeit der privaten Vorsorge mit
staatlicher Förderung bezeichnete der Vorstandsvorsitzende der
Volksfürsorge Versicherungsgruppe Dr. Joachim Lemppenau vor dem
Wirtschafts-Presse-Forum Brandenburg in Berlin als einen ersten
Schritt in die richtige Richtung. Damit sei der Einstieg in die
kapitalgedeckte Altersversorgung gelungen. Die Versicherungsbranche
habe nun die verantwortungsvolle Aufgabe, renditestarke und
passgenaue Produkte anzubieten, die eine gute Zusatzrente
sicherstellten. Die Einzelregelungen seien nach wie vor sehr
kompliziert und schwer durchschaubar, deshalb komme gerade der
Versicherungswirtschaft eine verantwortungsvolle,
gesellschaftspolitische  Aufgabe zu, die Kunden umfassend und fair zu
beraten.
    
    Dr. Lemppenau rechnet damit, dass sich die
Lebensversicherungswirtschaft bei rd. 15 Millionen erwarteten
Anwärtern bis zu 70% vom Kuchen abschneiden könne, da gerade seine
Branche die Anforderungen an den Kriterienkatalog (u.a. Garantie der
Beitragsrückgewähr, lebenslange Rentenzahlung) besonders gut erfülle.
    
    Die Branche sehe die Konkurrenz vor allem durch Banken und
Fondsgesellschaften sehr gelassen, da diese sich gerade mit der
Gewährung von Garantieleistungen schwer tun würde. Die Einbeziehung
der Wohnungsbauförderung hält der Vorstandsvorsitzende für
"systemwidrig". Es wäre seiner Meinung nach besser gewesen, ggf. die
bisher schon vorhandenen staatlichen Fördermittel aufzustocken.
    
    Dr. Lemppenau unterstrich, dass sich jetzt zum Beispiel die
Investitionen in den flächendeckenden Ausbau des
Volksfürsorge-Außendienstes deutlich auszahlten, da die neue private
Rente sehr beratungsintensiv sei. Die Volksfürsorge werde spätestens
zum 1. Oktober 2001 mit passenden Rentenprodukten für die private und
betriebliche Vorsorge auf den Markt kommen. Es handele sich um eine
fondsgebundene und eine klassische Rentenversicherung, die alle
Anforderungen erfülle. Er kündigte an, dass sein Unternehmen
unverzüglich die Genehmigung durch die Zertifizierungsbehörde
beantragen werde. Die seit 2 Jahren auf dem Markt befindlichen
Fonds-Rentenversicherungen der "Best Invest Familie" enthielten als
erste Produkte dieser Art in der Branche überhaupt bereits von Anfang
an eine Garantie auf Rückzahlung der Beiträge  bei Ablauf. Bis zur
Einführung der neuen Produkte gibt die Volksfürsorge eine
Garantieerklärung auf Umwandlung von Rentenversicherungen ab, die bis
dahin abgeschlossen werden.
    
    Zugleich warnte Dr. Lemppenau davor, allein die "Riester-Rente"
als Allheilmittel zur Absicherung des Lebensstandards im Alter zu
bewerten. Die staatlich geförderte private Vorsorge schließe
lediglich eine Lücke, die durch das Absenken der staatlichen
Altersrente in den nächsten Jahren entstehe. Nach wie vor müsse es
Ziel sein, mit 70 % des letzten Nettoeinkommens eine
Lebensstandard-Absicherung im Rentenalter zu erreichen. Dafür biete
die Branche eine Vielzahl zielgerichteter Angebote.
    
    Für die betriebliche Altersvorsorge erwartet der
Volksfürsorge-Chef eine Renaissance, weil hier die Rentenreform
besonders gute Möglichkeiten eröffnet. Die Volksfürsorge habe bereits
jetzt mit der "Unterstützungskasse zur Förderung der betrieblichen
Altersvorsorge (ufba)" ein hervorragendes Instrument für eine
arbeitnehmerfinanzierte Pensionszusage anzubieten, die besonders
durch die nachgelagerte Besteuerung attraktiv sei. Parallel dazu
seien Überlegungen schon sehr weit gereift, auch eigene Pensionsfonds
aufzulegen.
    
    
ots Originaltext: Volksfürsorge
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