Generali Versicherungen

Unterstützungskassen sichern punktgenau betriebliche Altersversorgung

Hamburg (ots) - "Die betriebliche Altersversorgung (bAV) führt völlig zu Unrecht ein Schattendasein in der öffentlichen Diskussion",unterstrich Volksfürsorge-Vorstandsmitglied Herbert Fronert vor Journalisten in Hamburg. Für eine bAV spielten in der heutigen Zeit wirtschaftliche, personalpolitische und steuerliche Aspekte eine entscheidende Rolle. Viele Unternehmen stellten sich gegen eine bAV aus Kostengründen im Zusammenspiel mit erhöhtem bürokratischen Aufwand. Das Unterstützungskassen-Prinzip biete hier im Gegensatz dazu hervorragende Möglichkeiten. Fronert betonte, dass die Versicherungswirtschaft gefordert sei, vernünftige Produkte zu konzipieren, die den genauen Vorstellungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern entsprächen. Zwar wüssten rund zwei Drittel aller Arbeitgeber, was eine Direktversicherung sei, aber nur 31 Prozent würden eine Unterstützungskasse kennen. Hier gebe es Nachholbedarf. Vor dem Hintergrund der aktuellen Rentendiskussion warne die Versicherungswirtschaft vor den Gefahren von Versorgungslücken im Alter. "Wir fordern daher auch, die Säulen betriebliche und private Altersversorgung zu stärken". Der Diskussionsentwurf zur Rentenreform gehe in die richtige Richtung. Teil der neuen Gesetzesvorlage, so Fronert, seien positive Änderungsvorschläge für das Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersvorsorge. Der individuelle Anspruch des Arbeitnehmers auf betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung sowie die sofortige gesetzliche Unverfallbarkeit bei arbeitnehmerfinanzierten Modellen seien eine Verbesserung der Gesetzesvorlage zugunsten der Arbeitnehmer. Das Konzept der Unterstützungskasse sei durch die Änderung des Betriebsrentengesetzes im letzten Jahr besonders attraktiv geworden, da sich punktgenau erhebliche Vorteile sowohl für Arbeitgeber als Arbeitnehmer ergeben würden. In Deutschland würden etwa 3,6 Millionen Personen eine Firmenrente beziehen. 4,1 Millionen Beschäftigte hätten sich einen Anspruch auf eine Betriebsrente gesichert. Das Unterstützungskassen-Prinzip funktioniere sehr einfach. Zwischen dem Unternehmen und seinen Beschäftigten werde im Rahmen einer arbeitsrechtlichen Vereinbarung ein sogenannter Gehaltsverzicht vereinbart, der das aktuelle Einkommen und damit verbunden die Steuerbelastung mindere. Der Betrag für die Altersversorgung werde zum Beispiel an die "ufba-Unterstützungskasse zur Förderung der betrieblichen Altersversorgung e.V." überwiesen. Diese lege das Geld in Form einer Rückdeckungsversicherung bei der Volksfürsorge an und sage den Angestellten die Versicherungsleistungen zu. Diese seien später mit dem im Alter geltenden- in aller Regel niedrigeren- individuellen Steuersatz zu versteuern. Die Rückdeckungsversicherung werde für den Fall des Unternehmens-Konkurses an den Angestellten verpfändet. Die Vorteile für den Arbeitgeber seien vor allem die Minderung der Lohnnebenkosten. Für die umgewandelten Gehaltsteile zahle das Unternehmen weder Pauschalsteuer noch Sozialabgaben. In der Bilanz gebe es keinerlei Auswirkungen. Verwaltungsarbeiten würden von der "ufba" ohne zusätzliche Kosten für das Unternehmen übernommen. Das Vorstandsmitglied verdeutlichte, daß mit diesem innovativen Modell der betrieblichen Altersversorgung die Attraktivität der Arbeitsplätze gesteigert und die Angestellten zusätzlich motiviert werden. ots Originaltext: Volksfürsorge Versicherungen Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Volksfürsorge Presse- und Öffentlichkeitsarbeit An der Alster 57-63 20099 Hamburg Fax (040) 2865-4037 Telefon (040) 2865-3239/4264 (Wolfgang Otte) Internet: http://www.volksfuersorge.de E-Mail: vofue.press@p-net.de Original-Content von: Generali Versicherungen, übermittelt durch news aktuell

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