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Volksfürsorge: Erstmals Probleme der Pensionslasten bei Beamtenversorgung gelöst

Hamburg (ots) - Erstmals wurden in Deutschland beamtenrechtliche Versorgungsverpflichtungen wirtschaftlich auf ein Privatunternehmen übertragen. Zwischen der Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG und der Kommunalen Informationsverarbeitung in Hessen (Kommunales Gebietsrechenzentrum) - KIV - wurde ein beispielloser Weg beschritten, der die KIV von Pensionsleistungen für ihre Beamten und die Hinterbliebenen in Höhe von rd. 290 Mio. DM befreit. Diese Versorgungsverpflichtungen, die aus der laufenden Geschäftstätigkeit der KIV finanziert werden und die KIV auf Dauer belasten, werden künftig durch kapitalgedeckte Rückdeckungsversicherungen abgesichert und für die Zukunft "ausfinanziert". Zu diesem Zweck tritt die KIV als Trägerunternehmen der "Unterstützungskasse zur Förderung der betrieblichen Altersversorgung e.V". (ufba) bei und führt an diese Beiträge ab, die für die Rückdeckung der Pensionsverpflichtungen durch Rückdeckungsversicherungen der Volksfürsorge benötigt werden. In den nächsten neun Jahren müssen die 400 Verbandsmitglieder der KIV - etwa 300 Kommunen und 100 Verbände - insgesamt 132 Mio. DM bezahlen. "Für die KIV, ein Zusammenschluss der drei Rechenzentren Gießen, Darmstadt und Frankfurt, bedeutet das Versicherungsprogramm der Volksfürsorge den Abbau von Altlasten und sei der richtige Weg zur vollen Marktfähigkeit", erklärten der Vorstandsvorsitzende und Gießener Oberbürgermeister Manfred Mutz sowie KIV-Geschäftsführer Gerhart Veit. Dieses Vorgehen ist ein absolutes Novum im Beamtenbereich. Die Entscheidung für die Volksfürsorge fiel im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens. Der von der KIV zu zahlende Jahresbeitrag für die 43 Versorgungsanwärter beträgt in 2000 2,1 Mio. DM (Beitragssumme = 31,818 Mio. DM). Für die 74 Versorgungsempfänger wird in 2000 ein Einmalbetrag von 9O,885 Mio. DM fällig. Der Einmalbeitrag wird über ein Schuldscheindarlehen finanziert, das bis Ende 2009 zurückgeführt ist. Dadurch hat die KIV ab 2010 keine Versorgungskosten mehr. Die von der Volksfürsorge betreute "Unterstützungskasse zur Förderung betrieblicher Altersversorgung" (ufba) hat zur Zeit rd. 500 aktive Trägerunternehmen. ots Originaltext: Volksfürsorge Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Volksfürsorge Presse- und Öffentlichkeitsarbeit An der Alster 57-63 20099 Hamburg Fax (040) 2865-4037 Telefon (040) 2865-3239/4264 (Wolfgang Otte) Internet: http://www.volksfuersorge.de E-Mail: vofue.press@p-net.de Original-Content von: Generali Versicherungen, übermittelt durch news aktuell

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