Abbott Laboratories

Abbott Laboratories bietet AIDS-Medikamente und Schnelldiagnosetest zum Selbstkostenpreis in Afrika an
Angebot umfasst Abbotts Protease-Inhibitoren Kaletra und Norvir und den Test Determine

Abbott Park, Illinois (ots-PRNewswire) - Abbott Laboratories gab heute bekannt, dass das Unternehmen seine beiden Antiretroviren-Medikamente zur Behandlung der HIV-Infektion, Kaletra (Lopinavir/Ritonavir) und Norvir (Ritonavir) in Afrika unter Verzicht auf seinen Gewinn anbieten wird. Darüber hinaus wird Abbott seinen HIV-1/2-Schnelltest Determine in Afrika ebenfalls zum Selbstkostenpreis zugänglich machen. Determine ist ein leicht anwendbarer, schneller qualitativer Immunoassay-Test, mit dem das Vorhandensein von HIV-1/2-Antikörpern an Hand einer geringen Menge Vollblut, Humanserum oder Plasma ohne Instrumente bestimmt werden kann. Der HIV-1/2-Test Determine wurde eigens für den Einsatz unter Bedingungen entwickelt, in denen nur eingeschränkter Zugang zu Laborausrüstungen besteht. "AIDS hat einen noch nie dagewesenen Aderlass der gesundheitlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen in Afrika gefordert," erklärte Miles D. White, Chairman und Chief Executive Officer von Abbott. "Abbott hat diese Maßnahme ergriffen, um den von dieser Krankheit am stärksten betroffenen Menschen eine bessere Chance zur Versorgung zu geben. Wir hoffen inständig, dass diese Aktion zusammen mit den Maßnahmen anderer Pharmaunternehmen Regierungen und andere Quellen internationaler Finanzmittel veranlassen werden, für die Millionen von Menschen, die eine AIDS-Versorgung benötigen, etwas zu bewirken. Der nächste Schritt bei den globalen Hilfsmaßnahmen ist der Aufbau der Infrastruktur, die zur Bereitstellung einer wirksamen Behandlung notwendig ist." Abbott wird seinen ständigen Dialog mit Vertretern der Weltgesundheitsorganisation und von UNAIDS fortsetzen, um den Zugang zu Antiretroviren-Therapien und die Verwendung von Diagnosemitteln zu optimieren. Abbott wird diese Produkte qualifizierten Stellen zugänglich machen, die Patienten in Afrika im Rahmen solider und nachhaltiger Therapieprogramme die Medikamente zur Verfügung stellen. Qualifizierte Stellen sind Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, Organisationen der Vereinten Nationen und andere nationale und internationale Institutionen des Gesundheitswesens. Die Produkte für Afrika müssen in dem Land verwendet werden, in das sie verkauft werden, und dürfen nicht exportiert werden. Abbotts Initiative ist eine von mehreren Maßnahmen, welche die Gesellschaft getroffen hat, um verschiedenartige Aspekte der HIV-Pandemie zu bewältigen. Abbott und der philanthropische Zweig der Gesellschaft, die Stiftung Abbott Laboratories Fund, gründeten im Juni 2000 das Programm "Step Forward" für die Kinder in aller Welt. Mit Bereitstellung von Finanzmitteln, medizinischen Bedarfsgütern und Gemeindeunterstützung wurde Step Forward mit dem Ziel gegründet, die Bedürfnisse von AIDS-Waisen und AIDS-gefährdeten Kindern zu erfüllen, deren Zahl nach Angaben der U.S. Agency for International Development (USAID) bis zum Jahre 2010 auf 40 Millionen angewachsen sein wird. Step Forward ist gegenwärtig in Tansania, Burkina Faso, Indien und Rumänien aktiv. Darüber hinaus arbeitet Abbott unmittelbar mit der tansanischen Regierung in einer Pilotinitiative zusammen, die den Zugang zu Therapie und Versorgung für die zunehmende AIDS-Population des Landes verbessern soll, die auf über 1,3 Millionen Menschen geschätzt wird. Über Norvir Norvir ist kein Heilmittel für die HIV-Infektion. Mit Norvir behandelte Patienten können weiterhin Krankheiten bekommen, die mit einer fortgeschrittenen HIV-Infektion einher gehen, darunter opportunistische Infektionen. Norvir ist nicht für jeden geeignet, unter anderem nicht für Personen mit Lebererkrankungen, Hepatitis oder Hämophilie. Bei Patienten, die Protease-Inhibitoren erhielten, wurde eine Umverteilung/Ansammlung von Körperfett festgestellt. Auch erhöhte Blutzuckerwerte wurden bei Patienten gemessen, die Protease-Inhibitoren nahmen. Es wurden leichte bis schwere allergische Reaktionen berichtet. Pankreatitis wurde bei Patienten festgestellt, die mit Norvir behandelt wurden, darunter auch solchen, die hohe Triglyzeridwerte entwickelten. Das Risiko einer Myopathie, einschließlich Rhabdomyolyse, kann erhöht sein, wenn Norvir in Verbindung mit HMG CoA Reduktase-Inhibitoren (Statin-Gruppe lipidsenkender Medikamente) genommen wurde. Häufige Nebenwirkungen sind Müdigkeit, Erbrechen, Durchfall, Appetitverlust, Bauchschmerzen, Störungen des Geschmacksempfindens, Kribbeln oder Taubheit in Händen, Füßen oder um die Lippen, Kopfschmerzen und Schwindel. Norvir sollte nicht zusammen mit bestimmten Arzneimitteln genommen werden, darunter einige nicht-sedierende Antihistamine, sedierende Schlafmittel, Antiarrhythmika oder Ergot-Alkaloidpräparate. Die Patienten sollten sich an ihren Arzt oder Apotheker wenden oder sich an die vollständigen Verschreibungsinformationen von Norvir halten. Über Kaletra Kaletra darf nicht zusammen mit bestimmten Arzneimitteln genommen werden. Die Einnahme bestimmter anderer Medikamente zusammen mit Kaletra könnte die Möglichkeit schwerer Nebenwirkungen begünstigen, die lebensbedrohend sein können. Die Patienten müssen stets mit ihrem Arzt oder Gesundheitsberater sprechen, bevor sie mit der Einnahme neuer Arzneimittel beginnen. Kaletra darf nicht genommen werden, wenn ein Patient eine allergische Reaktion auf Kaletra oder einen seiner Bestandteile gezeigt hat. Es wurde eine Kreuzresistenz gegen andere Protease-Inhibitoren beobachtet. Verstärkte Blutungen bei Patienten mit Hämophilie sowie Diabetes und hohe Blutzuckerwerte traten bei einigen Patienten nach der Einnahme von Protease-Inhibitoren auf. Veränderungen des Körperfetts wurden bei einigen Patienten festgestellt, die eine Antiretroviren-Therapie erhielten. Einige Patienten, die Kaletra erhielten, wiesen stark erhöhte Triglyzerid- und Cholesterinwerte auf. Auch Pankreatitis und eine anomale Leberfunktion wurden bei Patienten beobachtet, die Kaletra erhielten. Kaletra ist kein Heilmittel für die HIV-Infektion. Mit Kaletra behandelte Patienten können weiterhin Krankheiten bekommen, die mit einer fortgeschrittenen HIV-Infektion einher gehen. Es ist nicht erwiesen, dass Kaletra das Risiko verringert, andere Personen durch Sexualkontakt oder Blutverunreinigung mit HIV anzustecken. Die Patienten sollten weiterhin geschützten Sexualverkehr praktizieren und keine verunreinigten Nadeln benutzen oder weitergeben. Bei Erwachsenen sind die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen von Kaletra von mittlerer Schwere: Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Durchfall, Schwächegefühl/Müdigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Über Abbott Abbott Laboratories ist eine globale, diversifizierte Gesellschaft zur Gesundheitsvorsorge, die auf den Gebieten Entdeckung, Entwicklung, Fertigung und Vermarktung pharmazeutischer, diagnostischer, Ernährungs- und Krankenhausprodukte tätig ist. Die Gesellschaft hat rund 70.000 Beschäftigte und vertreibt ihre Produkte in mehr als 130 Ländern. Pressemitteilungen und sonstige Informationen von Abbott sind auf der Website der Gesellschaft unter http://www.abbott.com abrufbar. Hinweis für die Redaktion: Axios International, eine internationale Beratungsgesellschaft für das Gesundheitswesen, wird das Arzneimittelvertriebsprogramm für Abbott koordinieren. Anfragen richten Sie bitte an: Drug Access, Axios International, PO Box 6924, Kampala, Uganda, E-Mail: drugaccess@axiosint.com oder Telefax Uganda +256 (41) 543021 oder Irland +353-1-820-8404 oder Website: http://www.axiosint.com. ots Originaltext: Abbott Laboratories Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: (Medien in den USA) Ann Fahey-Widman, Tel. +1 847-938-6388 oder (Medien außerhalb der USA) Laureen Cassidy, Tel. +1 847-938-7743, beide bei Abbott Labs. Company News On-Call: http://www.prnewswire.com/comp/110328.html oder Fax +1 800-758-5804, Durchwahl 110328 Website: http://www.axiosint.com oder http://www.abbott.com Original-Content von: Abbott Laboratories, übermittelt durch news aktuell

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