Abbott Laboratories

Abbott Laboratories übernehmen Pharmabereich von BASF, inklusive dem weltweiten Knoll Unternehmen

    Abbott Park (ots) - $6.9 Milliarden Übernahme wird bei Abbott zur Verbesserung der globalen pharmazeutischen Infrastruktur führen, das Engagement im Bereich der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung erhöhen und das Unternehmen durch Kernprodukte und -technologien bereichern

    Die Abbott Laboratories (NYSE:ABT) und die BASF Corporation
(NYSE:BF) gaben heute bekannt, dass die Gesellschaften eine
definitive Vereinbarung über die Übernahme des Pharmageschäftes von
BASF durch Abbott abgeschlossen haben. Durch diese Übernahme wird
Abbotts globaler Pharmabereich verbessert, Abbott kann seine globale
Infrastruktur erweitern, übernimmt Produkte im späten
Entwicklungsstadium sowie bereits auf dem Markt befindliche Produkte,
verbessert sein Engagement im Bereich der pharmazeutischen Forschung
und Entwicklung deutlich und hat Zugang zu führenden monoclonalen
Antikörpertechnologien.
    
    Laut Vertrag zahlt Abbott $ 6,9 Milliarden in bar (7,8 Milliarden
Euro) für den Pharmabereich von BASF, der die weltweiten Knoll
Unternehmen beinhaltet. Die Übernahme wird voraussichtlich im ersten
Quartal des Jahres 2001 abgeschlossen sein, wenn die
Aufsichtsbehörden zustimmen und vorbehaltlich der handelsüblichen
Abschlussbedingungen.
    
    Die Einwirkung einmaliger Berechnungen wird ausgeschaltet und auf
Grundlage der Nettogewinne pro Aktie erwartet man bei Abbott, dass
die Übernahme 2001 zu einer Verwässerung in Höhe von $0,12 führen und
danach wertsteigernd sein wird. Die Übernahme wird durch eine
Kombination aus internen Barmitteln und externen Anleihen finanziert.
    
    "Unsere Übernahme des BASF Pharmabereiches ist ein ausgezeichneter
Anlauf, der Abbotts Engagement in unserem globalen Pharmaunternehmen
demonstriert und wichtige Synergien bietet", so Miles D. White,
Aufsichtsratsvorsitzender bei Abbott. "Der Pharmabereich von BASF
verbessert Abbotts Position als globales Pharmaunternehmen durch
erhöhten Umsatz, größere Kapazität im Bereich der pharmazeutischen
Forschung und Entwicklung und als solides Wirtschaftsunternehmen,
insbesondere in Europa und Japan. Außerdem bringt die Übernahme auch
führende Monoklonale Antikörpertechnologien und eine starke Präsenz
in der Immunitätsforschung mit einem hochklassigen Produkt, D2E7 für
rheumatische Arthriris mit sich."
    
    Laut Jürgen F. Strube, Vorstandsvorsitzender der BASF, ist der
Verkauf an Abbott eine logische Entwicklung. "In den vergangenen
Jahren haben wir alle vorstellbaren Möglichkeiten für die Zukunft
unseres Pharmageschäftes untersucht und sind jetzt zu der Überzeugung
gekommen, dass dieses Geschäft bei Abbott, einem großen, global
operierenden Pharmahersteller größere Erfolgschancen hat.  Der Erlös
aus dem Verkauf gibt BASF die Möglichkeit, sein Hauptgeschäft durch
Investitionen und gezielte Übernahmen für ein langfristiges,
profitables Wachstum zu stärken."
    
    Die Übernahme der BASF Pharmageschäftes ergänzt das
Produktportefeuille in vielen von Abbotts Hauptbereichen mit
Alleinverkaufsrecht, einschließlich Stoffwechselkrankheiten,
Neurowissenschaft und Schmerzbehandlung. Sie eröffnet Abbott die
besten Forschungs- und Herstellungsmöglichkeiten in der
MA-Einrichtung in Worcester, Mass., wo sich hervorragende
Wissenschaftler auf moderne monoklonale Antikörperprogramme zur
Entwicklung von Arzneimitteln zur Anwendung bei autoimunen
Krankheiten und Entzündungskrankheiten, wie rheumatische Arthritis
und Morbus Crohn konzentrieren.
    
    Die Pharmabereich von BASF beschäftigt ungefähr 10.700 Mitarbeiter
weltweit und hatte 2000 einen Umsatz von schätzungsweise $ 2,1
Milliarden bzw. 2,6 Milliarden Euro und betätigt sich in den
Bereichen Stoffwechselkrankheiten und Schmerzlinderung. Zu den
Verkaufsschlagern zählen Synthroid(r) zur Behandlung der
Schilddrüseninsuffizienz, Rhythmol/Rytmonorm(r) zur
Arrhytmiebehandlung und Meridia/Reductil(r) zur Behandlung
krankhafter Fettsucht.
    
    Der Abbott Konzern ist ein globales, weitgefächertes Pharma- und
Diagnostika Unternehmen, das sich der Erforschung, Entwicklung,
Herstellung und Vermarktung pharmazeutischer, diagnostischer Produkte
sowie Ernährungs- und Krankenhausprodukte verschrieben hat. Das
Unternehmen beschäftigt 60.000 Mitarbeiter und vertreibt seine
Produkte in mehr als 130 Ländern. 1999 beliefen sich Umsatz und
Nettogewinn auf $ 13,2 Milliarden und $ 2,4 Milliarden mit
Nettogewinnen pro Aktie in Höhe von $ 1,57.
    
    Abbotts Pressenotizen und andere Informationen können auf der
Website unter http://www.abbott.com. abgerufen werden. Heute, 10:00
EST, wird Abbott seine aktuelle Präsentation des
Wirtschaftsanalytikers als Webcasting bereitstellen, die bis zum 22.
Dezember archiviert wird.
    
    Haftungsausschluß: Einige der Aussagen dieser Presseerklärung,
insbesondere in Bezug auf Ertragsprognosen, sind vorausschauende
Aussagen im Sinne des privaten Securities Litigation Reform Act von
1995. Abbott betont, dass diese vorausschauenden Aussagen Risiken und
Unsicherheiten beinhalten, die dazu führen können, dass die
tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in den vorausschauenden
Aussagen angegebenen abweichen. Wirtschaftliche, wettbewerbliche,
staatliche, technologische und andere Faktoren, die Abbotts Geschäfte
beeinflussen können, werden erörtert in Exhibit 99.1 unseres 1999
Form 10-K und in unseren periodischen Berichten in Form 10-Q und Form
8-K, die durch Bezugnahme aufgenommen werden. Wir sind nicht
verpflichtet, öffentlich Änderungen an vorausschauenden Aussagen
aufgrund nachfolgender Ereignisse oder Entwicklungen vorzunehmen.
    
    
ots Originaltext: Abbott Laboratories
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