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Repräsentative Umfrage von TOMORROW: Deutsche fürchten Schnüffelstaat

Berlin (ots) - 71 Prozent der Deutschen haben Angst, dass der deutsche Staat ohne berechtigten Verdacht Computer seiner Bürger online durchsucht. Das ergab eine repräsentative Umfrage (1003 Befragte) des Meinungsforschungsinstituts TNS-Emnid im Auftrag von TOMORROW, dem Internet-Magazin. Lediglich 27 Prozent der Deutschen fürchten keine unberechtigten Online-Durchsuchungen des Staates. Zwei Prozent der Befragten äußerten sich nicht.

Besonders hoch ist das Misstrauen der Bürger im Nordosten Deutschlands, nämlich in den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Hier rechnen 78 Prozent der Befragten mit unberechtigten Online-Durchsuchungen. Am wenigsten fürchten sich die Bürger Nordrhein-Westfalens (63 Prozent). Die Befürchtung, dass der Staat Online-Durchsuchungen ohne berechtigten Verdacht durchführt, ist im Osten insgesamt mit 74 Prozent stärker ausgeprägt als im Westen (70 Prozent) und bei Männern (72 Prozent) mehr als bei Frauen (69 Prozent).Deutsche, die älter sind als 60 Jahre, fürchten unberechtigte Online-Durchsuchungen am wenigsten (62 Prozent), bei unter 30-Jährigen hingegen sind es 78 Prozent.

Wo wir jetzt schon unsere Daten unfreiwillig hergeben und wie wir uns dagegen schützen können, steht in der aktuellen Ausgabe von TOMORROW, ab Donnerstag (24.07.08) am Kiosk.

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