BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie

BPI: Die demographische Herausforderung: Nur gemeinsam lösbar!

Berlin (ots) - Nur gemeinsam kann man den Herausforderungen des demographischen Wandels erfolgreich begegnen. Die von der deutschen Ärzteschaft auf ihrem Symposium in Berlin dargestellten Probleme machen einmal mehr deutlich, dass es neuer Ansätze bedarf, um eine dauerhafte hochwertige Versorgung sicherstellen zu können. Doch nur mit einer notwendigen besseren Stellung des Arztes und einer Beseitigung des Ärztemangels alleine können die Probleme nicht gelöst werden. Alle Gruppen des Gesundheitswesens müssen kooperieren. Mit dem Projekt "Leben im Alter - gemeinsam Zukunft gestalten" hat der BPI einen ersten Schritt gemacht. "Gerade in schwach besiedelten Regionen werden wir neue Versorgungsmodelle entwickeln müssen. Die Herausforderungen sind immens, sowohl hinsichtlich der finanziellen Dimension als auch in der Frage der Vernetzung der vorhanden Strukturen" erklärte Dr. Bernd Wegener, Vorstandsvorsitzender des BPI.

Das Projekt "Leben im Alter" hat sich zum Ziel gesetzt, einen Dialog auf Augenhöhe zwischen Akteuren im Gesundheitswesen zu ermöglichen. Anhand von konkreten Kooperationen für verschiedene Krankheitsfelder sollen Modelle herausgefiltert werden, die flächendeckend und in der Regelversorgung etabliert werden könnten. Auf der Kooperationsplattform "Markt der Möglichkeiten" ( http://markt.konferenz-der-moeglichkeiten.de/ ) ist es möglich, eigene Projekte vorzustellen, von erfolgreichen Projekten zu lernen oder auch Kooperationspartner für neue Projekte zu finden. Die Kooperation unterschiedlicher Akteure ist - das wurde schon deutlich - Grundvoraussetzung, um erfolgreich die Versorgung an die geänderten Bedingungen anzupassen. "Die Prognosen über die Morbiditätsentwicklung sind erschreckend. Wir werden diese Probleme bei allen Innovationen und bei dem unbestreitbaren medizinisch-technischen Fortschritt nicht in den Griff bekommen, wenn wir nicht lernen, die Kompetenzen zu bündeln", so Wegener.

Pressekontakt:

Joachim Odenbach,
Tel. 030/27909-131,
jodenbach@bpi.de

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